Arbeitsrechte global

Armutslöhne, fehlende Gewerkschaftsfreiheit, Kinderarbeit – die Liste der Arbeitsrechtsverletzungen weltweit ist lang.  Wer sich für bessere Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten einsetzt, bezieht sich dabei meist auf internationales Arbeitsrecht und auf die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Deren Kernarbeitsnormen gelten als Menschenrechte. Im Vorfeld des 100. Geburtstages der ILO im Jahr 2019 untersucht SÜDWIND ihre Bedeutung, Erfolge und Defizite. Schwerpunkte werden dabei auf Gewerkschaftsfreiheit, informeller Arbeit, Saisonarbeit sowie existenzsichernden Löhne liegen. Diese Themenbereiche stellen aktuell besondere Herausforderungen in der globalen Arbeitswelt, für zivilgesellschaftliches Engagement, aber auch für die ILO dar. An ihnen soll exemplarisch untersucht werden, inwiefern die ILO mit ihrem Normenwerk, ihren Verfahrensweisen und Entscheidungsmechanismen zur Problemlösung beiträgt.

Publikationen

Im Factsheet "Ausbeutung im italienischen Orangenanbau" geht SÜDWIND e.V. gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen den ausbeuterischen Arbeitsbedingungen auf den Grund, denen migrantische Arbeiter in Kalabrien und Sizilien ausgesetzt sind.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Baumwollanbau in Indien: Fairtrade muss Standard nachschärfen

Bonn, 30.09.2021. Das SÜDWIND-Institut ruft Fairtrade dazu auf, den im Baumwollanbau angewendeten Fairtrade-Standard für Vertragsproduktion nachzubessern. Damit soll den Ergebnissen einer Vor-Ort-Recherche auf indischen Baumwollfeldern Rechnung getragen werden. Diese führte das SÜDWIND-Institut zusammen mit dem indischen Partner Center for Labour Research and Action (CLRA) in der Saison 2020/21 durch. Verglichen wurden in dieser nicht-repräsentativen Untersuchung die Arbeitsbedingungen auf Fairtrade-zertifizierten Baumwollfarmen mit denen auf konventionellen Baumwollfarmen.

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Audio/Video

Terra-X Podcast: „Warum sind wir alle Sklavenhalter, Friedel Hütz-Adams?“

Für unsere Schokolade, unsere Jeans und T-Shirts, aber auch für unsere Marmor- und Granitböden leisten Menschen in Westafrika, China, Indien oder Bangladesch Zwangsarbeit. Dirk Steffens fragt in "Terra X - der Podcast" bei Friedel Hütz-Adams vom SÜDWIND-Institut nach:

 

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Aus unseren Netzwerken

Kampagne für saubere Kleidung: Endlich ein internationales Abkommen für Gesundheit und Sicherheit in der Textil- und Bekleidungsindustrie

Am 26. August gaben Bekleidungsunternehmen und Gewerkschaften eine Einigung über ein neues internationales Abkommen für Gesundheit und Sicherheit in der Textil- und Bekleidungsindustrie bekannt, mit dem das durch das Abkommen von Bangladesch eingeführte Modell für den Schutz der Näherinnen bewahrt, erweitert und ausgebaut wird.

 

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Pressemitteilungen

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