Arbeitsrechte global

Armutslöhne, fehlende Gewerkschaftsfreiheit, Kinderarbeit – die Liste der Arbeitsrechtsverletzungen weltweit ist lang.  Wer sich für bessere Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten einsetzt, bezieht sich dabei meist auf internationales Arbeitsrecht und auf die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Deren Kernarbeitsnormen gelten als Menschenrechte. Im Vorfeld des 100. Geburtstages der ILO im Jahr 2019 untersucht SÜDWIND ihre Bedeutung, Erfolge und Defizite. Schwerpunkte werden dabei auf Gewerkschaftsfreiheit, informeller Arbeit, Saisonarbeit sowie existenzsichernden Löhne liegen. Diese Themenbereiche stellen aktuell besondere Herausforderungen in der globalen Arbeitswelt, für zivilgesellschaftliches Engagement, aber auch für die ILO dar. An ihnen soll exemplarisch untersucht werden, inwiefern die ILO mit ihrem Normenwerk, ihren Verfahrensweisen und Entscheidungsmechanismen zur Problemlösung beiträgt.

Publikationen

The International Labour Organisation (ILO) has been a gift for workers worldwide. This year marks 100 years that this United Nations (UN) organisation has offered an international space to negotiate improvements in working conditions and a firmer guarantee of workers’ rights. Its unique tripartite structure, bringing together representatives of workers, employers and governments, has amplified workers’ voices and, thus, contributed to a more level playing field for them. The international legal framework negotiated and ratified at the annual International Labour Conferences (ILCs) is a key normative benchmark for workers’ rights in the ILO’s 187 member states.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Wissenschaf(f)t Gerechtigkeit - 30 Jahre SÜDWIND

Bonn, den 24.09.2021. Erkenntnis sichert Existenzen – unter diesem Titel hat das SÜDWIND-Institut, aktueller Jahrespartner der Stadt Bonn, am Freitag, 24. September 2021, im Kunstmuseum Bonn mit einer Fachkonferenz und einem Festabend seinen 30. Geburtstag gefeiert.

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Audio/Video

Terra-X Podcast: „Warum sind wir alle Sklavenhalter, Friedel Hütz-Adams?“

Für unsere Schokolade, unsere Jeans und T-Shirts, aber auch für unsere Marmor- und Granitböden leisten Menschen in Westafrika, China, Indien oder Bangladesch Zwangsarbeit. Dirk Steffens fragt in "Terra X - der Podcast" bei Friedel Hütz-Adams vom SÜDWIND-Institut nach:

 

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Aus unseren Netzwerken

Kampagne für saubere Kleidung: Endlich ein internationales Abkommen für Gesundheit und Sicherheit in der Textil- und Bekleidungsindustrie

Am 26. August gaben Bekleidungsunternehmen und Gewerkschaften eine Einigung über ein neues internationales Abkommen für Gesundheit und Sicherheit in der Textil- und Bekleidungsindustrie bekannt, mit dem das durch das Abkommen von Bangladesch eingeführte Modell für den Schutz der Näherinnen bewahrt, erweitert und ausgebaut wird.

 

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Pressemitteilungen

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