Aktuelles/Pressemitteilungen

Bonn, 11.12.2017: Es ist mittlerweile unumstritten, dass Privatinvestitionen eine wichtige Rolle spielen werden, wenn es um die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) und insbesondere um den Klimaschutz in Entwicklungsländern geht. Doch auch nach der Klimakonferenz in Bonn wird klar, dass es um mehr gehen muss, als das vielfach zitierte 100 Mrd. US-Dollar-Ziel. Die Beteiligung des Privatsektors bei der Finanzierung von Entwicklung und Klimaschutz läuft derzeit fast ausschließlich auf die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für private Investitionen hinaus. Davon profitieren vor allem die großen, in der Regel internationalen Unternehmen. Wie eine neue SÜDWIND-Studie zeigt, werden soziale und ökologische Risiken für die Empfängerländer der Investitionen viel zu wenig berücksichtigt.

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Zuletzt erschienen

Privatinvestitionen für das Klima? Die Klimpolitik im Kontext der Agenda 2030

Bonn, 11.12.2017: Es ist mittlerweile unumstritten, dass Privatinvestitionen eine wichtige Rolle spielen werden, wenn es um die Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) und insbesondere um den Klimaschutz in Entwicklungsländern geht. Doch auch nach der Klimakonferenz in Bonn wird klar, dass es um mehr gehen muss, als das vielfach zitierte 100 Mrd. US-Dollar-Ziel. Die Beteiligung des Privatsektors bei der Finanzierung von Entwicklung und Klimaschutz läuft derzeit fast ausschließlich auf die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für private Investitionen hinaus. Davon profitieren vor allem die großen, in der Regel internationalen Unternehmen. Wie eine neue SÜDWIND-Studie zeigt, werden soziale und ökologische Risiken für die Empfängerländer der Investitionen viel zu wenig berücksichtigt.

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Termine/Veranstaltungen

03. März 2018

Hamm

19:00 Uhr

Eva-Maria Reinwald

12. Januar 2018

Schwerte

12.-14. Januar 2018

Dr. Sabine Ferenschild

16. Dezember 2017

Vallendar

14:00 - 19:00 Uhr

Eva-Maria Reinwald

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Audio/Video

Der Film der Kampagne Change Your Shoes "Tanneries in India" zeigt, dass die Gebiete rund um die indischen Leder-Gerbereien in Kanpur, Indien, verseucht sind. Die Qualität des Grundwassers ist schlecht und die Felder der Landbevölkerung kaum noch zu bewirtschaften. Die ArbeiterInnen müssen zu extrem niedrigen Löhnen unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen Leder herstellen.

SÜDWIND fordert, dass sich Vertreterinnen und Vertreter aller Anspruchsgruppen – einschließlich der EU, internationaler Schuhmarken, indischer Behörden, Schuhfabriken und Gerbereien – aktiv dafür einsetzen, dass Arbeits- und Umweltbedingungen wirksam verbessert werden. Die Profite der Schuh- und Lederindustrie dürfen nicht auf Kosten jener gehen, die ganz am Anfang der Lieferkette stehen.

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Aus unseren Netzwerken

Bonn/Berlin, 13.12.2017 Mit dem Jahr 2017 geht eine intensive Testphase im Textilbündnis zu Ende: Alle Mitglieder mussten individuelle Aktionspläne (sogenannte Roadmaps) für das Jahr 2017 erstellen. Diese Aktionspläne wurden einer gründlichen Prüfung unterzogen, ob sie den selbstgesetzten Zielen des Bündnisses entsprachen und einen Fortschritt für das jeweilige Mitglied darstellten. Und schließlich verabschiedete der Steuerungskreis des Textilbündnisses Ende November verbindliche Zeit- und Mengenziele für die Jahre 2018-2020, die jedes Mitglied bearbeiten muss.

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Aus unserem Blog

Um den Lohn betrogen: Nicht-gezahlte Löhne sind ein anhaltendes Problem in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie

Arbeitsmigration in Afrika: Die Afrikanische Union legt Zahlen vor

Was hat sich für syrische Flüchtlinge in den türkischen Lieferketten der Textilindustrie verändert?

Menschenwürdige Arbeit und das UN-Abkommen zu sicherer und regulärer Migration

Stimmen über Südwind

Besonders schätze ich an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Südwind die Verbindung zwischen außerordentlich hoher Fachkompetenz gepaart mit sehr großem persönlichen Engagement, sich für eine gerechtere und nachhaltige Wirtschaftweise einzusetzen.

Silke Stremlau, Generalbevollmächtigte bei der BANK IM BISTUM ESSEN eG

 

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Als Hersteller von Schmuck aus Fairtrade Gold danke ich SÜDWIND insbesondere dafür, dass Sie die Menschen über die weltweiten ökologischen und sozialen Folgen des Goldbergbaus informieren. Ihre theoretischen Grundlagen ermöglichen uns den praktischen Überbau. Weiter so!

Jan Spille, Goldschmied und Inhaber von Jan Spille - Schmuck

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