Publikationen

Tagungsdokumentation: Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Kautschuk

Art.-Nr.: 2018-48

Erscheinungsjahr: 2018

Naturkautschuk ist ein wichtiger Rohstoff. Vor allem für die Herstellung von Reifen ist er unersetzbar. Aber auch andere Alltagsprodukte wie Matratzen, Schnuller, Handschuhe oder Kondome beinhalten oder basieren auf Naturkautschuk. Naturkautschuk wird überwiegend in Südostasien angebaut. Kleinbäuerliche Betriebe leiden unter anhaltend niedrigen Preisen. Darüber hinaus ist der Anbau mit ökologischen und sozialen Auswirkungen behaftet, über die hierzulande aber wenig diskutiert wird. Nachhaltig angebauter Naturkautschuk ist ein Nischenprodukt, das nur von wenigen Unternehmen – insbesondere Herstellern von Kondomen und Matratzen – verarbeitet wird. Doch es kommt Bewegung in die Kautschukbranche, in den vergangenen Jahren sind einige Initi-ativen entstanden, mit denen gerade die großen Reifenkonzerne versuchen, mehr Nachhaltigkeit in ihre Lieferketten zu bringen.

Der WWF, der Global Nature Fund und das SÜDWIND-Institut luden daher zu einem Fachgespräch ein, bei dem es vor allem darum ging, sich über bestehende Initiativen auszutauschen, über Erfahrungen in der Lieferkette zu diskutieren und von den Pionieren in der nachhaltigen Kautschukbranche zu lernen. Auf der Fachkonferenz sollten aktuelle Erkenntnisse zu den Problemen und Lösungen in der Kautschuk-Lieferkette vorgestellt und diskutiert werden. Dabei sollten auch Erfahrungen, die in anderen Branchen gemacht wurden (Palmöl, Kakao), einbezogen werden.

(Irene Knoke u.a. 11 Seiten)

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PPP Kautschuk – die „Tränen des Baumes“ als Wirtschaftsgut

Art.-Nr.: 2015-31

Erscheinungsjahr: 2015

Der Kautschukbaum, Anbau und Produktion, Nutzung von Kautschuk, Probleme beim Anbau, Bsp. Kambodscha, Lösungsansätze

(Irene Knoke, 25 Seiten)

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Taz-Beilage: Gerechte Arbeit weltweit? – zur Produktion von Konsumgütern

Art.-Nr.: 2015-18

Erscheinungsjahr: 2015

Seit der Grün­dung im Jahr 1991 beschäftigt sich das SÜD­WIND-Institut mit den Arbeits­verhältnissen in den Lieferketten für die Produkte, die wir in Europa konsumieren. Wir begannen mit Kleidungsstücken: Mitte der 1990er Jahre veröffentlichten wir mehrere Studien über die Zustände in den Nähereien Asiens. In den folgen­den Jahren forschten wir Schritt für Schritt weiter entlang der Lieferkette.  Bei der Bekleidung sind wir jetzt bei der Baumwolle angelangt. In anderen Arbeitsbereichen fingen wir dagegen mit den Rohstoffen an.

Dies gilt beispielsweise für Ka­kao oder metallische Rohstoffe, wo wir die Produktion von Schokolade, Handys und Automobilen unter die Lupe nahmen. Viel ist seither erreicht worden, das Bewusstsein der VerbraucherIn­nen ist an vielen Stellen geschärft worden. Freiwillige Initiativen unter Beteiligung von Unternehmen ver­suchen, einzelne Aspekte zu verbes­sern und sogar die Debatte um ge­setzliche Regelungen ist in einigen Bereichen vorangekommen.  Doch es bleibt auch noch einiges zu tun.

SÜDWIND wird sich daher weiterhin engagieren, damit Unter­nehmen mehr Transparenz in ihren Lieferketten herstellen und soziale Belange stärker berücksichtigen.  Auf den folgenden Seiten erhalten Sie einen Einblick in die Arbeitswel­ten der Produktion und Verarbei­tung einiger Konsumgüter.

(4 Seiten)

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Fact Sheet: Kautschuk - Tränen des Baumes

Art.-Nr.: 2015-14

Erscheinungsjahr: 2015

Der Kautschukbaum ist die Quelle für den Rohstoff, aus dem Gummi gewonnen wird. „Caucho“ nannten die Indigenen in Südamerika, der ursprünglichen Heimat des Kautschukbaumes, den weißen Milchsaft - die „Tränen des Baumes“. Die besondere Beschaffenheit von Naturkautschuk bezüglich seiner Belastbarkeit und Elastizität ist unübertroffen und lässt sich für bestimmte Anwendungsgebiete nicht durch synthetisch hergestellten Kautschuk ersetzen. 

(Irene Knoke, 4 Seiten)

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Die „Tränen des Baumes“ als Wirtschaftsgut. Arbeitsbedingungen im Kautschuksektor

Art.-Nr.: 2015-13

Erscheinungsjahr: 2015

Ein wichtiger Grundstoff für Gummi ist der Milchsaft des Kautschukbaumes. Vor allem die Auto- und Flugzeugindustrie sind für die Herstellung der Reifen auf Naturkautschuk angewiesen. 90 % des Naturkautschuks stammen heute aus Anbauregionen in Südostasien. Neben den vielen ökologischen Problemen, die mit dem Anbau von Plantagen verbunden sind, spielen auch soziale Probleme eine wichtige Rolle. Die kleinbäuerlichen Betriebe, die noch immer einen Großteil der Produktion bestreiten, leiden unter Preisschwankungen und den gegenwärtig sehr niedrigen Preisen.

Auch auf den agroindustriellen Plantagen sind erzwungene Mehrarbeit und Armut aufgrund des sehr niedrigen Lohnniveaus häufig anzutreffen. Hinzu kommen gravierende Menschenrechtsverletzungen bei der Anlage solcher Plantagen. Illegale Vertreibungen und Abholzung von gemeinschaftlich genutzten Waldgebieten, Gewalteinsatz und mangelnde Entschädigung – die Liste ist lang. Angesichts dieser Probleme sind die Unternehmen aufgefordert, insbesondere da, wo nationale Regierungen und deren Institutionen ihren Schutzpflichten nicht nachkommen, selbst Verantwortung in ihrer Lieferkette zu übernehmen. Die Kautschukindustrie hat hier erste Schritte unternommen, doch es bleibt einiges zu tun.

(Irene Knoke u.a., 36 Seiten)

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