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Arbeitsrechtsverstöße in Indonesien. Was können Investoren tun?

Art.-Nr.: 2012-39

Erscheinungsjahr: 2012

"Wenn es viele Aufträge gibt, arbeiten wir 72 Stunden in der Woche“, hieß es 1999 in dem Bericht eines Arbeiters in einer Zulieferfabrik von Nike und Adidas in Indonesien. Als die indonesischen Organisationen TURC/LIPS im Auftrag von SÜDWIND 13 Jahre später erneut ArbeiterInnen derselben Fabrik nach ihrer Arbeitssituation befragte, machten sie vergleichbare Aussagen. Viele zum Teil erzwungene Überstunden, kaum erreichbare Zielvorgaben und Hungerlöhne prägen noch immer den Alltag von Hundertausenden von TextilarbeiterInnen in Indonesien, auch in jenen Zulieferbetrieben, die für Premiummarken wie Adidas und Nike fertigen.

Damals wie heute stehen die Aussagen der ArbeiterInnen in direktem Gegensatz zu denen der Unternehmen, die z.B. angeben, dass in ihren Zulieferfabriken nicht mehr als 60 Stunden pro Woche gearbeitet wird. Nachdem jahrzehntelang Konsumentenproteste diese Situation angeprangert haben, stellen sich nun auch Investoren die Frage, wie sie diese Unternehmen dazu drängen können, menschenwürdige Arbeitsbedingungen in ihrer Zulieferkette umzusetzen. Die Studie zeichnet ein aktuelles Bild der Situation der TextilarbeiterInnen und entwickelt Ansatzpunkte, wie Aktionäre dazu beitragen können, die Situation wirksam zu verbessern.

(Antje Schneeweiß, 48 Seiten)

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Arbeitsrechtsverstöße in Indonesien. Was können Investoren tun?

Art.-Nr.: 2012-39

Erscheinungsjahr: 2012

"Wenn es viele Aufträge gibt, arbeiten wir 72 Stunden in der Woche“, hieß es 1999 in dem Bericht eines Arbeiters in einer Zulieferfabrik von Nike und Adidas in Indonesien. Als die indonesischen Organisationen TURC/LIPS im Auftrag von SÜDWIND 13 Jahre später erneut ArbeiterInnen derselben Fabrik nach ihrer Arbeitssituation befragte, machten sie vergleichbare Aussagen. Viele zum Teil erzwungene Überstunden, kaum erreichbare Zielvorgaben und Hungerlöhne prägen noch immer den Alltag von Hundertausenden von TextilarbeiterInnen in Indonesien, auch in jenen Zulieferbetrieben, die für Premiummarken wie Adidas und Nike fertigen.

Damals wie heute stehen die Aussagen der ArbeiterInnen in direktem Gegensatz zu denen der Unternehmen, die z.B. angeben, dass in ihren Zulieferfabriken nicht mehr als 60 Stunden pro Woche gearbeitet wird. Nachdem jahrzehntelang Konsumentenproteste diese Situation angeprangert haben, stellen sich nun auch Investoren die Frage, wie sie diese Unternehmen dazu drängen können, menschenwürdige Arbeitsbedingungen in ihrer Zulieferkette umzusetzen. Die Studie zeichnet ein aktuelles Bild der Situation der TextilarbeiterInnen und entwickelt Ansatzpunkte, wie Aktionäre dazu beitragen können, die Situation wirksam zu verbessern.

(Antje Schneeweiß, 48 Seiten)

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