Alle verfügbaren Publikationen

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Banken und Entwicklung. Welche Rolle können Banken bei der Minderung von Armut spielen?

Art.-Nr.: 2006-14

Erscheinungsjahr: 2006

Um die Jahrtausendwende standen die großen Pharmakonzerne am Pranger der öffentlichen Meinung: Für sie war es für sie jahrzehntelang selbstverständlich, Medikamente nur für jene Menschen herzustellen, die sie auch bezahlen können, ungeachtet der Bedürftigkeit jener, die krank, aber arm sind. Genauso wird auch die Legitimation von Bankengeschäften zunehmend in Frage gestellt werden, wenn sie mit ihren Transaktionen keine Rücksicht auf die Lebenssituation von Menschen nehmen, die nicht zu ihrem bevorzugten Kundenkreis gehören. Die überall in der Welt aufkeimenden Proteste gegen Devisenspekulationen und die fortdauernde Verschuldung der Entwicklungsländer sowie die ebenfalls weltweite Gründung von Alternativ- und Mikrokreditbanken sind ein greifbares Zeichen dafür, dass eine solche Entwicklung bereits eingesetzt hat.

Laut Weltbankstatistiken leben weltweit 2,7 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. 1,2 Milliarden gelten als absolut arm. Sie verfügen pro Tag über weniger als einen Dollar für ihren Lebensunterhalt. Ihnen fehlt sauberes Wasser, eine menschenwürdige Behausung, der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Frauen sind von dieser Situation besonders betroffen. Die Gründe für Armut sind vielfältig. Sie reichen von der persönlichen Situation, über religiöse, historische und geografische Ursachen, bis hin zur politischen Situation eines Landes und globalen wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Die Broschüre versucht aus diesem Bündel von Ursachen jenen Strang herauszulösen, der die Armut in Entwicklungsländern mit der Finanzwelt der Industrieländer verbindet, und aufzuzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten sich für Banken und ihre Mitarbeitenden bieten, einen Beitrag zur Lösung dieses Menschheitsproblems zu leisten.

(Antje Schneeweiß, u.a. 56 Seiten)

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Banken und Entwicklung. Welche Rolle können Banken bei der Minderung von Armut spielen?

Art.-Nr.: 2006-14

Erscheinungsjahr: 2006

Um die Jahrtausendwende standen die großen Pharmakonzerne am Pranger der öffentlichen Meinung: Für sie war es für sie jahrzehntelang selbstverständlich, Medikamente nur für jene Menschen herzustellen, die sie auch bezahlen können, ungeachtet der Bedürftigkeit jener, die krank, aber arm sind. Genauso wird auch die Legitimation von Bankengeschäften zunehmend in Frage gestellt werden, wenn sie mit ihren Transaktionen keine Rücksicht auf die Lebenssituation von Menschen nehmen, die nicht zu ihrem bevorzugten Kundenkreis gehören. Die überall in der Welt aufkeimenden Proteste gegen Devisenspekulationen und die fortdauernde Verschuldung der Entwicklungsländer sowie die ebenfalls weltweite Gründung von Alternativ- und Mikrokreditbanken sind ein greifbares Zeichen dafür, dass eine solche Entwicklung bereits eingesetzt hat.

Laut Weltbankstatistiken leben weltweit 2,7 Milliarden Menschen unter der Armutsgrenze. 1,2 Milliarden gelten als absolut arm. Sie verfügen pro Tag über weniger als einen Dollar für ihren Lebensunterhalt. Ihnen fehlt sauberes Wasser, eine menschenwürdige Behausung, der Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Frauen sind von dieser Situation besonders betroffen. Die Gründe für Armut sind vielfältig. Sie reichen von der persönlichen Situation, über religiöse, historische und geografische Ursachen, bis hin zur politischen Situation eines Landes und globalen wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Die Broschüre versucht aus diesem Bündel von Ursachen jenen Strang herauszulösen, der die Armut in Entwicklungsländern mit der Finanzwelt der Industrieländer verbindet, und aufzuzeigen, welche Handlungsmöglichkeiten sich für Banken und ihre Mitarbeitenden bieten, einen Beitrag zur Lösung dieses Menschheitsproblems zu leisten.

(Antje Schneeweiß, u.a. 56 Seiten)

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