Alle verfügbaren Publikationen

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Das Ende des WTO-Welttextilabkommens und seine Auswirkungen auf Deutschland / die EU

Art.-Nr.: 2010-16

Erscheinungsjahr: 2010

Das Ende des Welttextilabkommens eröffnete ein neues Kapitel im Umstrukturierungsprozess, den die internationale Textil- und Bekleidungsindustrie in den letzten vier Jahrzehnten erfahren hat. Die weltweiten Verlagerungen aus Industrie- in Entwicklungs- und Transformationsländer seit den 1960er Jahren waren von Quotenregelungen im internationalen Textil- und Bekleidungshandel begleitet, die die Märkte in den Industrieländern geschützt und wettbewerbsstarke Exportländer wie China gebremst, jedoch schwache Anbieter wie Kambodscha stabilisiert haben.

Die weltweiten Auslagerungen der Textil- und Bekleidungsindustrie geschahen um den Preis einer weitgehenden Außerkraftsetzung von Arbeits- und Sozialrechten der Beschäftigten, da ein Schwerpunkt dieser Industrie in sog. Freien Exportzonen und in der informellen Wirtschaft des globalen Südens angesiedelt wurde. Arbeitsrechtsverletzungen in dieser Industrie wurden zu einer Normalität im Arbeitsalltag der Mehrheit der Beschäftigten, wie eine Vielzahl von Untersuchungen und Publikationen der letzten zwei Jahrzehnte dokumentieren.

(Ingeborg Wick, 23 Seiten)

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Das Ende des WTO-Welttextilabkommens und seine Auswirkungen auf Deutschland / die EU

Art.-Nr.: 2010-16

Erscheinungsjahr: 2010

Das Ende des Welttextilabkommens eröffnete ein neues Kapitel im Umstrukturierungsprozess, den die internationale Textil- und Bekleidungsindustrie in den letzten vier Jahrzehnten erfahren hat. Die weltweiten Verlagerungen aus Industrie- in Entwicklungs- und Transformationsländer seit den 1960er Jahren waren von Quotenregelungen im internationalen Textil- und Bekleidungshandel begleitet, die die Märkte in den Industrieländern geschützt und wettbewerbsstarke Exportländer wie China gebremst, jedoch schwache Anbieter wie Kambodscha stabilisiert haben.

Die weltweiten Auslagerungen der Textil- und Bekleidungsindustrie geschahen um den Preis einer weitgehenden Außerkraftsetzung von Arbeits- und Sozialrechten der Beschäftigten, da ein Schwerpunkt dieser Industrie in sog. Freien Exportzonen und in der informellen Wirtschaft des globalen Südens angesiedelt wurde. Arbeitsrechtsverletzungen in dieser Industrie wurden zu einer Normalität im Arbeitsalltag der Mehrheit der Beschäftigten, wie eine Vielzahl von Untersuchungen und Publikationen der letzten zwei Jahrzehnte dokumentieren.

(Ingeborg Wick, 23 Seiten)

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