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Der Rohstoff Coltan: Was hat mein Handy mit dem Krieg im Kongo zu tun?

Art.-Nr.: 2008-10

Erscheinungsjahr: 2008

Während in Deutschland in immer kürze-ren Abständen neue Mobiltelefone mit mehr Funktion und einem schickeren De-sign erwoben werden, suchen die Hersteller in anderen Teilen der Welt nach den Rohstoffen für diese Hightech-Produkte. Im Jahr 2001 sorgte die Suche für Schlagzeilen. Berichte der Vereinten Nati-onen und von Nichtregierungsorganisatio-nen wiesen darauf hin, dass der Krieg ihn der Demokratischen Republik Kongo unter anderem durch den Export des Erzes Coltan finanziert wurde. Dieses Coltan wiederum wird zu Tantal verarbeitet – und steckt in jedem Mobiltelefon.

Betrachtet man die Geschichte des Kongo, dann ist die rücksichtslose Aus-beutung von Rohstoffen nichts Neues für das Land. Seit die ersten Europäer die Region betraten, haben die Menschen wenig vom natürlichen Reichtum des Lan-des profitiert. Der 1996 begonnene Krieg, der rund 4 Millionen Menschen das Leben kostete und noch nicht endgültig beendet werden konnte, ist somit nur die letzte Stufe einer langen Entwicklung.

Der vorliegende Text greift in einem ers-ten Schritt die Hintergründe dieser Ge-schichte auf. Dem folgt in einem zweiten Schritt die Darlegung der Bedeutung des Tantals für die Finanzierung des Krieges seit 1996. Die Darstellung endet mit dem heutigen Stand der Dinge.

(Friedel Hütz-Adams u.a., 24 Seiten)

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Der Rohstoff Coltan: Was hat mein Handy mit dem Krieg im Kongo zu tun?

Art.-Nr.: 2008-10

Erscheinungsjahr: 2008

Während in Deutschland in immer kürze-ren Abständen neue Mobiltelefone mit mehr Funktion und einem schickeren De-sign erwoben werden, suchen die Hersteller in anderen Teilen der Welt nach den Rohstoffen für diese Hightech-Produkte. Im Jahr 2001 sorgte die Suche für Schlagzeilen. Berichte der Vereinten Nati-onen und von Nichtregierungsorganisatio-nen wiesen darauf hin, dass der Krieg ihn der Demokratischen Republik Kongo unter anderem durch den Export des Erzes Coltan finanziert wurde. Dieses Coltan wiederum wird zu Tantal verarbeitet – und steckt in jedem Mobiltelefon.

Betrachtet man die Geschichte des Kongo, dann ist die rücksichtslose Aus-beutung von Rohstoffen nichts Neues für das Land. Seit die ersten Europäer die Region betraten, haben die Menschen wenig vom natürlichen Reichtum des Lan-des profitiert. Der 1996 begonnene Krieg, der rund 4 Millionen Menschen das Leben kostete und noch nicht endgültig beendet werden konnte, ist somit nur die letzte Stufe einer langen Entwicklung.

Der vorliegende Text greift in einem ers-ten Schritt die Hintergründe dieser Ge-schichte auf. Dem folgt in einem zweiten Schritt die Darlegung der Bedeutung des Tantals für die Finanzierung des Krieges seit 1996. Die Darstellung endet mit dem heutigen Stand der Dinge.

(Friedel Hütz-Adams u.a., 24 Seiten)

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