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Die „Tränen des Baumes“ als Wirtschaftsgut. Arbeitsbedingungen im Kautschuksektor

Art.-Nr.: 2015-13

Erscheinungsjahr: 2015

Ein wichtiger Grundstoff für Gummi ist der Milchsaft des Kautschukbaumes. Vor allem die Auto- und Flugzeugindustrie sind für die Herstellung der Reifen auf Naturkautschuk angewiesen. 90 % des Naturkautschuks stammen heute aus Anbauregionen in Südostasien. Neben den vielen ökologischen Problemen, die mit dem Anbau von Plantagen verbunden sind, spielen auch soziale Probleme eine wichtige Rolle. Die kleinbäuerlichen Betriebe, die noch immer einen Großteil der Produktion bestreiten, leiden unter Preisschwankungen und den gegenwärtig sehr niedrigen Preisen.

Auch auf den agroindustriellen Plantagen sind erzwungene Mehrarbeit und Armut aufgrund des sehr niedrigen Lohnniveaus häufig anzutreffen. Hinzu kommen gravierende Menschenrechtsverletzungen bei der Anlage solcher Plantagen. Illegale Vertreibungen und Abholzung von gemeinschaftlich genutzten Waldgebieten, Gewalteinsatz und mangelnde Entschädigung – die Liste ist lang. Angesichts dieser Probleme sind die Unternehmen aufgefordert, insbesondere da, wo nationale Regierungen und deren Institutionen ihren Schutzpflichten nicht nachkommen, selbst Verantwortung in ihrer Lieferkette zu übernehmen. Die Kautschukindustrie hat hier erste Schritte unternommen, doch es bleibt einiges zu tun.

(Irene Knoke u.a., 36 Seiten)

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Die „Tränen des Baumes“ als Wirtschaftsgut. Arbeitsbedingungen im Kautschuksektor

Art.-Nr.: 2015-13

Erscheinungsjahr: 2015

Ein wichtiger Grundstoff für Gummi ist der Milchsaft des Kautschukbaumes. Vor allem die Auto- und Flugzeugindustrie sind für die Herstellung der Reifen auf Naturkautschuk angewiesen. 90 % des Naturkautschuks stammen heute aus Anbauregionen in Südostasien. Neben den vielen ökologischen Problemen, die mit dem Anbau von Plantagen verbunden sind, spielen auch soziale Probleme eine wichtige Rolle. Die kleinbäuerlichen Betriebe, die noch immer einen Großteil der Produktion bestreiten, leiden unter Preisschwankungen und den gegenwärtig sehr niedrigen Preisen.

Auch auf den agroindustriellen Plantagen sind erzwungene Mehrarbeit und Armut aufgrund des sehr niedrigen Lohnniveaus häufig anzutreffen. Hinzu kommen gravierende Menschenrechtsverletzungen bei der Anlage solcher Plantagen. Illegale Vertreibungen und Abholzung von gemeinschaftlich genutzten Waldgebieten, Gewalteinsatz und mangelnde Entschädigung – die Liste ist lang. Angesichts dieser Probleme sind die Unternehmen aufgefordert, insbesondere da, wo nationale Regierungen und deren Institutionen ihren Schutzpflichten nicht nachkommen, selbst Verantwortung in ihrer Lieferkette zu übernehmen. Die Kautschukindustrie hat hier erste Schritte unternommen, doch es bleibt einiges zu tun.

(Irene Knoke u.a., 36 Seiten)

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