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Entwicklung wirksam gestalten. Ein Beitrag zur Debatte über die Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit

Art.-Nr.: 2008-04

Erscheinungsjahr: 2008

Die Anfang März 2005 von 91 Ländern und 26 multilateralen Organisationen vereinbarte Pariser Erklärung ist für den Reformprozess der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit zum Synonym geworden. Der nächste Meilenstein dieses Prozesses ist die für den 2.–4.September 2008 geplante dritte Ministerkonferenz über die Effektivität der Hilfe in Accra, Ghana. Die Debatte um die Pariser Erklärung nahm nach der Ministerkonferenz in Rom 2003 Fahrt auf. Das Entwicklungskomitee der OECD, in dem die Geberländer sich organisieren, erkannte, dass man den Wirkungsgrad der Entwicklungszusammenarbeit dringend erhöhen muss. Ein auf mittlere Sicht geplanter Reformprozess soll Lösungen dafür erarbeiten. Entsprechend wird nach der Ministerkonferenz über die Effektivität der Hilfe in Accra eine Folgekonferenz 2011 in Peking, China stattfinden. Zivilgesellschaftliche Akteure haben die Aufgabe, sich zu diesem laufenden Reformprozess zur Entwicklungszusammenarbeit zu Wort zu melden.

Der Evangelische Entwicklungsdienst kann seine Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der entwicklungspolitischen Arbeit beitragen. Er tut das, indem er dieses Arbeitspapier als Beitrag zur Debatte vorlegt. Es wurde gemeinsam mit dem Institut SÜDWIND erarbeitet. In den Überlegungen, Meinungen und Empfehlungen, die in diesem Arbeitspapier zum Ausdruck kommen, spiegeln sich 23 Rückläufe einer Partnerbefragung des EED aus Ländern Afrikas zur Effektivität der Hilfe wider. Die Auffassungen afrikanischer Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Netzwerken aus Zimbabwe, Uganda und Kamerun kommen neben den eigenen entwicklungspolitischen Erfahrungen des EED zum Ausdruck. Orientierungspunkte bilden ferner die Forderungen der International Steering Group (ISG), ein den Accra- Prozess begleitendes unabhängiges globales Netzwerk  

(Dr. Pedro Morazán, 35 Seiten)

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Entwicklung wirksam gestalten. Ein Beitrag zur Debatte über die Effektivität der Entwicklungszusammenarbeit

Art.-Nr.: 2008-04

Erscheinungsjahr: 2008

Die Anfang März 2005 von 91 Ländern und 26 multilateralen Organisationen vereinbarte Pariser Erklärung ist für den Reformprozess der staatlichen Entwicklungszusammenarbeit zum Synonym geworden. Der nächste Meilenstein dieses Prozesses ist die für den 2.–4.September 2008 geplante dritte Ministerkonferenz über die Effektivität der Hilfe in Accra, Ghana. Die Debatte um die Pariser Erklärung nahm nach der Ministerkonferenz in Rom 2003 Fahrt auf. Das Entwicklungskomitee der OECD, in dem die Geberländer sich organisieren, erkannte, dass man den Wirkungsgrad der Entwicklungszusammenarbeit dringend erhöhen muss. Ein auf mittlere Sicht geplanter Reformprozess soll Lösungen dafür erarbeiten. Entsprechend wird nach der Ministerkonferenz über die Effektivität der Hilfe in Accra eine Folgekonferenz 2011 in Peking, China stattfinden. Zivilgesellschaftliche Akteure haben die Aufgabe, sich zu diesem laufenden Reformprozess zur Entwicklungszusammenarbeit zu Wort zu melden.

Der Evangelische Entwicklungsdienst kann seine Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit und der entwicklungspolitischen Arbeit beitragen. Er tut das, indem er dieses Arbeitspapier als Beitrag zur Debatte vorlegt. Es wurde gemeinsam mit dem Institut SÜDWIND erarbeitet. In den Überlegungen, Meinungen und Empfehlungen, die in diesem Arbeitspapier zum Ausdruck kommen, spiegeln sich 23 Rückläufe einer Partnerbefragung des EED aus Ländern Afrikas zur Effektivität der Hilfe wider. Die Auffassungen afrikanischer Vertreterinnen und Vertreter von zivilgesellschaftlichen Netzwerken aus Zimbabwe, Uganda und Kamerun kommen neben den eigenen entwicklungspolitischen Erfahrungen des EED zum Ausdruck. Orientierungspunkte bilden ferner die Forderungen der International Steering Group (ISG), ein den Accra- Prozess begleitendes unabhängiges globales Netzwerk  

(Dr. Pedro Morazán, 35 Seiten)

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