Alle verfügbaren Publikationen

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Frauenarbeit im Schatten. Informelle Wirtschaft und Freie Exportzonen

Art.-Nr.: 2009-05

Erscheinungsjahr: 2009

Weite Bereiche von Frauenarbeit in der Weltwirtschaft stehen im Schatten von Arbeitsmarktstatistiken, Medienschlagzeilen und Forschungsprojekten. Informationen über die sozial ungeschützten Sektoren der Wirtschaft, in denen die Frauenarbeit überwiegt, sind rar. In den letzten Jahrzehnten ist weltweit die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse, die sich staatlichen Schutzmaßnahmen weitgehend entziehen, dramatisch gestiegen. Die informelle, oft auch atypisch, ungeschützt oder prekär genannte Beschäftigung ist in den Entwicklungsländern ein Massenphänomen, nimmt aber auch in den Industrieländern deutlich zu. Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen dieser Welt arbeiten heute in der informellen Wirtschaft.

Im Süden zählen zu ihnen meist StraßenhändlerInnen, KleinproduzentInnen, Hausangestellte und HeimarbeiterInnen, im Norden geringfügig Beschäftigte, Zeitarbeiterinnen, Teilzeit- und befristet Beschäftigte sowie häufig auch MikrounternehmerInnen. Weltweit gelten zwei Drittel von ihnen als arm. Die Mehrheit der Beschäftigten in der informellen Wirtschaft sind Frauen. Auch sind Daten über die Arbeitsbedingungen der überwiegend weiblichen Beschäftigten in den weltweiten Freien Exportzonen Mangelware. Im öffentlichen Bewusstsein ist kaum bekannt, dass in zahlreichen dieser Steuer- und Zollenklaven in über hundert Ländern Arbeits- und Frauenrechte systematisch verletzt werden.

Die vorliegende Publikation liefert Grundinformationen über die informelle Wirtschaft und Freie Exportzonen und stellt deren Entwicklung in den Kontext der Globalisierung und der herrschenden Geschlechterordnung. Sie bietet Handlungsvorschläge für Kirchen- und Frauengruppen, Gewerkschaften und Jugendorganisationen am Beispiel von Kampagnen zur weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie, in der die Frauenarbeit in der informellen Wirtschaft und in Freien Exportzonen sehr verbreitet ist.  

(Ingeborg Wick, 60 Seiten)

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Frauenarbeit im Schatten. Informelle Wirtschaft und Freie Exportzonen

Art.-Nr.: 2009-05

Erscheinungsjahr: 2009

Weite Bereiche von Frauenarbeit in der Weltwirtschaft stehen im Schatten von Arbeitsmarktstatistiken, Medienschlagzeilen und Forschungsprojekten. Informationen über die sozial ungeschützten Sektoren der Wirtschaft, in denen die Frauenarbeit überwiegt, sind rar. In den letzten Jahrzehnten ist weltweit die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse, die sich staatlichen Schutzmaßnahmen weitgehend entziehen, dramatisch gestiegen. Die informelle, oft auch atypisch, ungeschützt oder prekär genannte Beschäftigung ist in den Entwicklungsländern ein Massenphänomen, nimmt aber auch in den Industrieländern deutlich zu. Fast zwei Drittel der Erwerbstätigen dieser Welt arbeiten heute in der informellen Wirtschaft.

Im Süden zählen zu ihnen meist StraßenhändlerInnen, KleinproduzentInnen, Hausangestellte und HeimarbeiterInnen, im Norden geringfügig Beschäftigte, Zeitarbeiterinnen, Teilzeit- und befristet Beschäftigte sowie häufig auch MikrounternehmerInnen. Weltweit gelten zwei Drittel von ihnen als arm. Die Mehrheit der Beschäftigten in der informellen Wirtschaft sind Frauen. Auch sind Daten über die Arbeitsbedingungen der überwiegend weiblichen Beschäftigten in den weltweiten Freien Exportzonen Mangelware. Im öffentlichen Bewusstsein ist kaum bekannt, dass in zahlreichen dieser Steuer- und Zollenklaven in über hundert Ländern Arbeits- und Frauenrechte systematisch verletzt werden.

Die vorliegende Publikation liefert Grundinformationen über die informelle Wirtschaft und Freie Exportzonen und stellt deren Entwicklung in den Kontext der Globalisierung und der herrschenden Geschlechterordnung. Sie bietet Handlungsvorschläge für Kirchen- und Frauengruppen, Gewerkschaften und Jugendorganisationen am Beispiel von Kampagnen zur weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie, in der die Frauenarbeit in der informellen Wirtschaft und in Freien Exportzonen sehr verbreitet ist.  

(Ingeborg Wick, 60 Seiten)

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