Alle verfügbaren Publikationen

Alle verfügbaren Publikationen

IWF freiwillig im Abseits: Reformvorschlag ändert nichts an der Machtverteilung

Art.-Nr.: 2008-15

Erscheinungsjahr: 2008

Ab dem 12.4.2008 findet die Frühjahrestagung der Bretton Woods Institutionen
Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank statt. Ein wichtiger Punkt der
Agenda ist die Demokratisierung bzw. die Veränderung der Stimmverteilung des IWF. Die Erstellung einer neuen Formel, die anstelle der überholten Quotenverteilung die neuen Realitäten der Weltwirtschaft widerspiegeln sollte, wurde letztes Jahr auf der Jahrestagung von Singapur beschlossen und in Auftrag gegeben.

Der vom Exekutivdirektorium vorgelegte „Kompromiss“ trägt aus Sicht des SÜDWIND Instituts jedoch nicht zu einer dauerhaften Konsolidierung der internen Demokratie dieser Institution bei: Demnach steigt der Einfluss der Entwicklungsländer um lediglich 1,5% von 40,5 auf 42% und der Einfluss der Industrieländer geht entsprechend von 59,5 auf 58% zurück. Damit wurde eine weitere Chance verpasst, den IWF durch eine tief greifende Reform aus seiner gegenwärtigen Krise herauszuholen.

(Friedel Hütz-Adams, Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

Download

Preis:  0,00

Zurück

IWF freiwillig im Abseits: Reformvorschlag ändert nichts an der Machtverteilung

Art.-Nr.: 2008-15

Erscheinungsjahr: 2008

Ab dem 12.4.2008 findet die Frühjahrestagung der Bretton Woods Institutionen
Internationaler Währungsfonds (IWF) und Weltbank statt. Ein wichtiger Punkt der
Agenda ist die Demokratisierung bzw. die Veränderung der Stimmverteilung des IWF. Die Erstellung einer neuen Formel, die anstelle der überholten Quotenverteilung die neuen Realitäten der Weltwirtschaft widerspiegeln sollte, wurde letztes Jahr auf der Jahrestagung von Singapur beschlossen und in Auftrag gegeben.

Der vom Exekutivdirektorium vorgelegte „Kompromiss“ trägt aus Sicht des SÜDWIND Instituts jedoch nicht zu einer dauerhaften Konsolidierung der internen Demokratie dieser Institution bei: Demnach steigt der Einfluss der Entwicklungsländer um lediglich 1,5% von 40,5 auf 42% und der Einfluss der Industrieländer geht entsprechend von 59,5 auf 58% zurück. Damit wurde eine weitere Chance verpasst, den IWF durch eine tief greifende Reform aus seiner gegenwärtigen Krise herauszuholen.

(Friedel Hütz-Adams, Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

Download

Zurück

Online spenden