Alle verfügbaren Publikationen

Alle verfügbaren Publikationen

Mikrofinanzen in Entwicklungsländern. Kurzstudie im Auftrag der GLS-Bank

Art.-Nr.: 2015-06

Erscheinungsjahr: 2015

Mikrofinanzinstitute (MFI) bestehen seit den frühen 1970er Jahren. Das bekannteste unter ihnen ist die von Muhamad Yunus gegründete „Grameen Bank“ in Bangladesch. Viele der in den letzten vier Jahrzehnten entstandenen „Banken für die Armen“ knüpfen an bestehende Traditionen des Sparens und Geldverleihens an, wie sie weltweit von armen Bevölkerungsschichten praktiziert wurden und werden. Zu den Wurzeln der modernen Mikrofinanzbewegung gehören Sterbekassen, in der die hohen Einmalkosten für Beerdigungen angesammelt werden, rotierende Spar- und Kredit-Clubs unter Nachbarn oder Kollegen (ROSCAS) genauso wie Spar- und Leihgenossenschaften. Die in diesen Systemen übliche Verantwortung einer Gruppe für den Aufbau und das Verleihen einer größeren Summe Geldes zu der nach einem Rotationsprinzip einzelne Mitglieder Zugang haben, übernahmen die meisten modernen Mikrofinanzorganisationen. Sie gaben diesem System jedoch eine größere Verlässlichkeit und Verbreitung und legten im Vergleich zu ihren informellen Vorgängern ein deutlich größeres Gewicht auf die Kreditvergabe.

In dieser Kurzstudie werden im ersten Kapitel Kategorien von MFI vorgestellt und Informationen zu deren Finanzquellen, Kapitalausstattung, Kundenstruktur und Geschäftsmodellen zusammengestellt. Im zweiten Kapitel wird das „Upgrading“ von Mikrofinanzinstituten (MFI) an Hand von vier Beispielen diskutiert. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand zur Wirkung von MFI. Abschließend werden im vierten Kapitel Kriterien für die Bewertung von Mikrofinanzfonds (MFF) erarbeitet.

(Antje Schneeweiß, 30 Seiten)

Download

Preis:  0,00

Zurück

Mikrofinanzen in Entwicklungsländern. Kurzstudie im Auftrag der GLS-Bank

Art.-Nr.: 2015-06

Erscheinungsjahr: 2015

Mikrofinanzinstitute (MFI) bestehen seit den frühen 1970er Jahren. Das bekannteste unter ihnen ist die von Muhamad Yunus gegründete „Grameen Bank“ in Bangladesch. Viele der in den letzten vier Jahrzehnten entstandenen „Banken für die Armen“ knüpfen an bestehende Traditionen des Sparens und Geldverleihens an, wie sie weltweit von armen Bevölkerungsschichten praktiziert wurden und werden. Zu den Wurzeln der modernen Mikrofinanzbewegung gehören Sterbekassen, in der die hohen Einmalkosten für Beerdigungen angesammelt werden, rotierende Spar- und Kredit-Clubs unter Nachbarn oder Kollegen (ROSCAS) genauso wie Spar- und Leihgenossenschaften. Die in diesen Systemen übliche Verantwortung einer Gruppe für den Aufbau und das Verleihen einer größeren Summe Geldes zu der nach einem Rotationsprinzip einzelne Mitglieder Zugang haben, übernahmen die meisten modernen Mikrofinanzorganisationen. Sie gaben diesem System jedoch eine größere Verlässlichkeit und Verbreitung und legten im Vergleich zu ihren informellen Vorgängern ein deutlich größeres Gewicht auf die Kreditvergabe.

In dieser Kurzstudie werden im ersten Kapitel Kategorien von MFI vorgestellt und Informationen zu deren Finanzquellen, Kapitalausstattung, Kundenstruktur und Geschäftsmodellen zusammengestellt. Im zweiten Kapitel wird das „Upgrading“ von Mikrofinanzinstituten (MFI) an Hand von vier Beispielen diskutiert. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand zur Wirkung von MFI. Abschließend werden im vierten Kapitel Kriterien für die Bewertung von Mikrofinanzfonds (MFF) erarbeitet.

(Antje Schneeweiß, 30 Seiten)

Download

Zurück

Online spenden