Arbeitsrechte global

Armutslöhne, fehlende Gewerkschaftsfreiheit, Kinderarbeit – die Liste der Arbeitsrechtsverletzungen weltweit ist lang.  Wer sich für bessere Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten einsetzt, bezieht sich dabei meist auf internationales Arbeitsrecht und auf die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Deren Kernarbeitsnormen gelten als Menschenrechte. Im Vorfeld des 100. Geburtstages der ILO im Jahr 2019 untersucht SÜDWIND ihre Bedeutung, Erfolge und Defizite. Schwerpunkte werden dabei auf Gewerkschaftsfreiheit, informeller Arbeit, Saisonarbeit sowie existenzsichernden Löhne liegen. Diese Themenbereiche stellen aktuell besondere Herausforderungen in der globalen Arbeitswelt, für zivilgesellschaftliches Engagement, aber auch für die ILO dar. An ihnen soll exemplarisch untersucht werden, inwiefern die ILO mit ihrem Normenwerk, ihren Verfahrensweisen und Entscheidungsmechanismen zur Problemlösung beiträgt.

Publikationen

Die Entscheidung zum Kauf eines Paars Schuhe wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Entscheidend sind meist Optik, Preis und Qualität. Viel zu selten wird berücksichtigt, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen die Schuhe hergestellt wurden. Dabei befindet sich die gesamte Schuhbranche bezüglich sozialer und ökologischer Standards noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Spielerische Bewusstseinsbildung – MineHandy als Vorreiter-Projekt der KlimaExpo NRW ausgezeichnet

[Bonn, 22.03.2019] Das vom Bonner SÜDWIND-Institut mit entwickelte Computerspiel MineHandy zur Wertschöpfungskette von Mobiltelefonen wurde gestern durch das Land NRW gewürdigt: Als Vorreiter-Projekt im Bereich Ressourcenschonung wurde es in die Leistungsschau der KlimaExpo.NRW aufgenommen.

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Audio/Video

Gibt es ethisch vertretbaren Kakao? Einfach vegan - der Forscherpodcast

In dieser Folge gehen die Macher des Podcasts "Einfach vegan - der Forscherpodacst" wieder einer Hörerfrage nach und zwar hat ein Hörer gefragt: "Gibt es Kakao, der ohne (oder mit möglichst wenigen) Zwischenhändler*innen von einer Kooperative von Kleinbauern/Bäuerinnen verschickt/vermarktet wird und bei der auch z.B. Kinderarbeit ausgeschlossen ist und Bioanbau betrieben wird. Es soll möglichst viel vom Aufpreis auf die fairen Produkte dortbleiben, was ja selbst bei strengeren Siegeln sehr niedrig oder undurchsichtig sein kann." Auf der Suche nach einem Gesprächspartner, der mir diese Frage beantworten kann, sind die AutorInnen auf Friedel Hütz-Adams getroffen. In diesem Interview erklärt er, worauf Du beim Kauf von kakaohaltigen Produkten achten solltest, was Du als Konsument*in bewirken kannst und worauf es beim Kauf von Bananen ankommt.

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Aus unseren Netzwerken

Offener Brief für mehr Transparenz bei Geldanlagen

Die EU verhandelt gerade zur Regulierung von nachhaltigen Geldanlagen. Ein unserer Meinung nach sehr wichtiger Aspekt ist die Reichweite der Offenlegungspflichten für Geldanlageangebote. Ein aktuell mögliches Ergebnis ist eine Beschränkung der Offenlegungspflichten nur auf nachhaltige Angebote. Anstatt alle Finanzakteure zu mehr Transparenz zu bewegen würden so Nachteile für nachhaltige Angebote entstehen. Daher unterzeichnet SÜDWIND einen Aufruf, der sich an Politiker wendet, die direkt an den Prozessen in der EU beteiligt und für die deutsche Haltung des EU-Rates zuständig sind. Das Ziel ist es, alle Akteure zu mehr Transparenz zu verpflichten.

 

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Pressemitteilungen

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