Arbeitsrechte global

Armutslöhne, fehlende Gewerkschaftsfreiheit, Kinderarbeit – die Liste der Arbeitsrechtsverletzungen weltweit ist lang.  Wer sich für bessere Arbeitsbedingungen in globalen Wertschöpfungsketten einsetzt, bezieht sich dabei meist auf internationales Arbeitsrecht und auf die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Deren Kernarbeitsnormen gelten als Menschenrechte. Im Vorfeld des 100. Geburtstages der ILO im Jahr 2019 untersucht SÜDWIND ihre Bedeutung, Erfolge und Defizite. Schwerpunkte werden dabei auf Gewerkschaftsfreiheit, informeller Arbeit, Saisonarbeit sowie existenzsichernden Löhne liegen. Diese Themenbereiche stellen aktuell besondere Herausforderungen in der globalen Arbeitswelt, für zivilgesellschaftliches Engagement, aber auch für die ILO dar. An ihnen soll exemplarisch untersucht werden, inwiefern die ILO mit ihrem Normenwerk, ihren Verfahrensweisen und Entscheidungsmechanismen zur Problemlösung beiträgt.

Publikationen

Internationaler Schuhhandel, Fallbeispiel Heimarbeit in Indonesien, ILO-Übereinkommen und Empfehlungen

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Aktuelles/Pressemitteilungen

SÜDWIND auf der Weltkakaokonferenz in Berlin: Kakaosektor muss existenzsichernde Einkommen und Löhne garantieren

Bonn, 20. April 2018: Anfang nächster Woche treffen sich in Berlin rund 1.500 Menschen aus aller Welt, um anlässlich der World Cocoa Conference 2018 (22.04-25.04.2018) über die Zukunft des Kakaosektors zu diskutieren. SÜDWIND wird bei dieser Veranstaltung bei einer zentralen Diskussionsrunde vertreten sein und existenzsichernde Einkommen für die Menschen einfordern, die Kakao anbauen. Parallel zur Konferenz wird das neue Kakaobarometer erscheinen, dass SÜDWIND mitverfasst hat (zunächst auf Englisch). Die Ergebnisse der Recherchen zeigen erneut, wie dringend notwendig soziale, doch auch ökologische Verbesserungen in der Wertschöpfungskette von Kakao sind.

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Audio/Video

Radiobeitrag "Bringt das Textilbündnis wirklich Verbesserungen in der Textilindustrie?"

In Deutschland wurde als Reaktion auf den Einsturz des Rana Plaza in Bangladesch das "Textilbündnis" ins Leben gerufen, das sich ökologische und soziale Verbesserungen in der Textilproduktion zum Ziel gesetzt hat. Was hat es gebracht? Darüber hat der Hessische Rundfunk mit Sabine Ferenschild von SÜDWIND gesprochen.

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Aus unseren Netzwerken

Die Clean Clothes Campaign ruft Unternehmen dazu auf den Bangladesch Accord 2018 zu unterzeichnen

Wenige Tage vor dem 5. Jahrestag des Fabrikeinsturzes von Rana Plaza am 24. April läutet die Clean Clothes Campaign (CCC) mit Verbündeten eine Aktionswoche ein. Ziel ist, dass alle in Bangladesch produzierenden Modeunternehmen den 2018 Transition Accord unterzeichnen. Dieses Folgeabkommen des Abkommens für Brandschutz und Gebäudesicherheit (Bangladesh Accord) verpflichtet Unternehmen dazu, Sicherheit in ihren Zulieferfabriken in Bangladesch zu gewährleisten. 

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Pressemitteilungen

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