Entwicklungs- und Klimafinanzierung

Seit in den internationalen Klimaverhandlungen vereinbart wurde, dass die Industrienationen bis zum Jahr 2020 jährlich 100 Mrd. US-Dollar für klimarelevante Maßnahmen in Entwicklungsländern bereitstellen sollen, ist die internationale Klimafinanzierung deutlich angestiegen. Dadurch sind die alten Verpflichtungen, die Länder des Südens bei der Armutsbekämpfung zu unterstützen, nicht obsolet geworden. Entwicklungs- und Klimaschutzziele lassen sich oft gut verbinden. Dennoch sollte sehr genau geschaut werden, wie Klima- und Entwicklungsfinanzierung berechnet werden, wie beide Ziele gleichberechtigt und wirksam ineinandergreifen und welche Rolle der Privatsektor hier sinnvoll spielen kann. Hier liegen die Schwerpunkte von SÜDWIND.

Publikationen

In diesem Factsheet wird der Anfang 2017 veröffentlichte „Marshallplan mit Afrika“ näher betrachtet. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller den Anspruch erhoben, einen Paradigmenwechsel in den Beziehungen zu Afrika einzuleiten.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Neue SÜDWIND-Studie zur Bedeutung der Internationalen Arbeitsorganisation

Bonn, 25.09.2017: Zahlreiche Missstände im Arbeitsalltag der boomenden Industrie des 19. Jahrhunderts führten vor mittlerweile fast 100 Jahren zur Gründung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Mit ihr sollte unter Beteiligung von Regierungen, Arbeitgeberverbänden und Arbeitnehmerorganisationen die Lage der Beschäftigten verbessert werden. Kurz vor dem 100. Geburtstag der ILO fragt SÜDWIND nun in einer neuen Studie: Ist diese Mission angesichts der vielen Arbeitsrechtsverletzungen weltweit gescheitert?

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Audio/Video

Podiumsdiskussion "Profit vs. nachhaltige Entwicklung. Der Privatsektor in Entwicklungsländern"

Mitschnitt der Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung "Profit vs. nachhaltige Entwicklung. Der Privatsektor in Entwicklungsländern"

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Pressemitteilungen

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