EU-Entwicklungszusammenarbeit

Die Agenda 2030 mit den nachhaltigen Entwicklungszielen, die von der internationalen Gemeinschaft im Jahr 2015 verabschiedet wurde, stellt auch für die EU-Entwicklungszusammenarbeit eine neue Herausforderung dar. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, neue Antworten auf grundlegende Fragen wie Armutsbekämpfung, Migration, Menschenrechte oder Anpassung an den Klimawandel finden. Mit Analysen, Studien und handlungsorientierten Recherchen setzt sich SÜDWIND mit diesen und weiteren Fragen der EU-Entwicklungspolitik auseinander.

Publikationen

Heimatüberweisungen spielen seit einigen Jahren eine zentrale Rolle im internationalen Diskurs um den Zusammenhang von Migration und Entwicklung. In diesem Fact Sheet soll es darum gehen, inwieweit der gegenwärtige technische Fortschritt und damit auch die Digitalisierung von Geldzahlungen sowie die schnelle Ausbreitung von digitalen Zahlungsplattformen dazu beitragen, grenzüberschreitende Heimatüberweisungen billiger und effizienter zu machen.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Falsche Versprechungen in Berlin und Brüssel: Mittel für Entwicklungszusammenarbeit gehen zurück

Bonn/Brüssel, 17. Oktober 2018: – Zum ersten Mal seit fünf Jahren gehen die Ausgaben der Europäischen Union für die Entwicklungszusammenarbeit zurück. Das zeigt der AidWatch-Bericht 2018 des Europäischen Dachverbandes entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen CONCORD, der am 18. Oktober 2018 in Brüssel vorgestellt wird. Demnach hat auch Deutschland im Jahr 2017 weniger für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben und damit das Ziel, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) für die Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, erneut verpasst.

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Audio/Video

Radiobeitrag zur Vorstellung des "AidWatch Reports 2018"

Im Rahmen der Vorstellung des AidWatch-Reports 2018 hat Dr. Pedro Morazán, SÜDWIND-Mitarbeiter und Delegierter bei CONCORD Europe, zentrale Fragen in einem Interview beantwortet.

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-Pressemitteilung: Haushalt 2019: Überraschend gutes Ergebnis in letzter Minute

Berlin, den 9.11.2018 – Gestern Nacht einigten sich die Koalitionäre in der abschließenden Sitzung des Haushaltsauschusses darauf, den Etat des BMZ im kommenden Jahr stärker als bislang geplant zu erhöhen. Zu der bereits veranschlagten Mittelsteigerung hat man zusätzliche 240 Mio. Euro für 2019 vereinbart. Der BMZ-Etat soll damit um 520 Mio. Euro höher ausfallen. Auch der Etat des Auswärtigen Amtes wächst um rund 180 Mio. Euro in 2019 für Humanitäre Hilfe und Krisenprävention.

 

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