EU-Entwicklungszusammenarbeit

Die Agenda 2030 mit den nachhaltigen Entwicklungszielen, die von der internationalen Gemeinschaft im Jahr 2015 verabschiedet wurde, stellt auch für die EU-Entwicklungszusammenarbeit eine neue Herausforderung dar. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, neue Antworten auf grundlegende Fragen wie Armutsbekämpfung, Migration, Menschenrechte oder Anpassung an den Klimawandel finden. Mit Analysen, Studien und handlungsorientierten Recherchen setzt sich SÜDWIND mit diesen und weiteren Fragen der EU-Entwicklungspolitik auseinander.

Publikationen

Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind Heimatüberweisungen die Haupteinnahmequelle. Im Jahr 2017 wurden weltweit fast 600 Mrd. US-Dollar von MigrantInnen in ihre Herkunftsländer überwiesen. Heimatüberweisungen oder Rücküberweisungen (engl. Remittances) sind Geldbeträge, die zur Unterstützung der Angehörigen in ihre Herkunftsländer überwiesen werden.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Deutschland verlässt den 0,7 %- Club. SÜDWIND kritisiert Rückschritte in der Entwicklungszusammenarbeit

Bonn, 10.04.2018: Der Entwicklungsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat gestern die aktuellen Zahlen zur öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bekannt gegeben. Ganz im Gegensatz zu Ländern wie Schweden, Luxemburg, Norwegen, Dänemark oder Großbritannien ist Deutschland dem international vereinbarten Ziel, 0,7 % des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, mal wieder nicht nachgekommen. Das SÜDWIND-Institut kritisiert das fehlende Engagement und fordert die neue Bundesregierung auf, Worten Taten folgen zu lassen und endlich einen angemessenen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Entwicklung zu leisten.

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Audio/Video

Kurz erklärt: Living Wages - notwendig für menschenwürdige Arbeit!

In der weltweiten Textil- und Bekleidungsindustrie sind schwerwiegende Arbeitsrechtsverletzungen der mehrheitlich weiblichen Beschäftigten an der Tagesordnung. Um die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie zu verbessern ist u.a. die Einführung von existenzsichernden Löhnen (living wages) essentiell.

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-Pressemitteilung: Finanzierung nachhaltiger Entwicklung auf wackligen Füßen

Berlin – 25.4.2018 Morgen ist der wichtigste Konferenztag des UN-Forums für Entwicklungsfinanzierung, das vom 23.- 26.4. in New York stattfindet. Seit Montag beraten die UN-Mitgliedsstaaten darüber, welche Mittel sie aufbringen und welche Politiken sie verfolgen, um die Agenda 2030 zu finanzieren. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele sollen bis 2030 umgesetzt sein. Doch wie soll der enorme Betrag aufgebracht werden? Die UN schätzt, dass mindestens sechs Billionen US-Dollar jährlich bis 2030 dafür zur Verfügung stehen müssen.

 

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