Globalisierung und Governance

Mit der internationalen Verflechtung von Produktionsprozessen, und der Liberalisierung von Güter- und Finanzmärkten sind erhebliche Ungleichgewichte und Probleme weltweit entstanden: Die soziale Ungleichheit zwischen und in den Ländern hat zugenommen, der Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie der Klimawandel sind angestiegen und die Demokratie ist geschwächt worden. Oft werden nationale und internationale Politik der Anforderung nicht gerecht, entsprechend zu regulieren und zu steuern. In den internationalen Organisationen sind die Machtverhältnisse oft undemokratisch und entsprechen nicht den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Insbesondere die ärmsten Entwicklungsländer sind in vielen Gremien gar nicht erst vertreten. SÜDWIND hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Studien mit den Machtverhältnissen innerhalb der Gremien der großen Institutionen und Reformvorschlägen beschäftigt.

Publikationen

Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind Heimatüberweisungen die Haupteinnahmequelle. Im Jahr 2017 wurden weltweit fast 600 Mrd. US-Dollar von MigrantInnen in ihre Herkunftsländer überwiesen. Heimatüberweisungen oder Rücküberweisungen (engl. Remittances) sind Geldbeträge, die zur Unterstützung der Angehörigen in ihre Herkunftsländer überwiesen werden.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Deutschland verlässt den 0,7 %- Club. SÜDWIND kritisiert Rückschritte in der Entwicklungszusammenarbeit

Bonn, 10.04.2018: Der Entwicklungsausschuss der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat gestern die aktuellen Zahlen zur öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (ODA) bekannt gegeben. Ganz im Gegensatz zu Ländern wie Schweden, Luxemburg, Norwegen, Dänemark oder Großbritannien ist Deutschland dem international vereinbarten Ziel, 0,7 % des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, mal wieder nicht nachgekommen. Das SÜDWIND-Institut kritisiert das fehlende Engagement und fordert die neue Bundesregierung auf, Worten Taten folgen zu lassen und endlich einen angemessenen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Entwicklung zu leisten.

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Termine/Veranstaltungen

18. Oktober 2018

Berlin

Uhrzeit noch nicht bekannt

Veranstaltung des Netzwerks Wandelstiften

16. Juni 2018

Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK)

10:00-16:00 Uhr

 

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-Pressemitteilung: Finanzierung nachhaltiger Entwicklung auf wackligen Füßen

Berlin – 25.4.2018 Morgen ist der wichtigste Konferenztag des UN-Forums für Entwicklungsfinanzierung, das vom 23.- 26.4. in New York stattfindet. Seit Montag beraten die UN-Mitgliedsstaaten darüber, welche Mittel sie aufbringen und welche Politiken sie verfolgen, um die Agenda 2030 zu finanzieren. Die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele sollen bis 2030 umgesetzt sein. Doch wie soll der enorme Betrag aufgebracht werden? Die UN schätzt, dass mindestens sechs Billionen US-Dollar jährlich bis 2030 dafür zur Verfügung stehen müssen.

 

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