Globalisierung und Governance

Mit der internationalen Verflechtung von Produktionsprozessen, und der Liberalisierung von Güter- und Finanzmärkten sind erhebliche Ungleichgewichte und Probleme weltweit entstanden: Die soziale Ungleichheit zwischen und in den Ländern hat zugenommen, der Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie der Klimawandel sind angestiegen und die Demokratie ist geschwächt worden. Oft werden nationale und internationale Politik der Anforderung nicht gerecht, entsprechend zu regulieren und zu steuern. In den internationalen Organisationen sind die Machtverhältnisse oft undemokratisch und entsprechen nicht den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Insbesondere die ärmsten Entwicklungsländer sind in vielen Gremien gar nicht erst vertreten. SÜDWIND hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Studien mit den Machtverhältnissen innerhalb der Gremien der großen Institutionen und Reformvorschlägen beschäftigt.

Publikationen

HeimarbeiterInnen in der indonesischen Lederschuhindustrie sind vielfältigen Arbeitsrechtsverletzungen ausgesetzt. Sie verfügen über keine Arbeitsverträge, sind nicht sozi­alversichert und arbeiten zu sehr niedrigen Löhnen. Doch wenn die Arbeitsbedingungen von Heimarbei­terInnen so miserabel sind, welche Mechanismen gibt es dann, ihre Rechte zu schützen?

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Falsche Versprechungen in Berlin und Brüssel: Mittel für Entwicklungszusammenarbeit gehen zurück

Bonn/Brüssel, 17. Oktober 2018: – Zum ersten Mal seit fünf Jahren gehen die Ausgaben der Europäischen Union für die Entwicklungszusammenarbeit zurück. Das zeigt der AidWatch-Bericht 2018 des Europäischen Dachverbandes entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen CONCORD, der am 18. Oktober 2018 in Brüssel vorgestellt wird. Demnach hat auch Deutschland im Jahr 2017 weniger für Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben und damit das Ziel, 0,7 % des Bruttonationaleinkommens (BNE) für die Entwicklungszusammenarbeit auszugeben, erneut verpasst.

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Termine/Veranstaltungen

29. Juni 2019

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (genauere Ortsangabe folgt)

10:00-16:00 Uhr

20. November 2018

Berlin

18:00-20:00 Uhr

Fachgespräch mit Antje Schneeweiß

15. November 2018

Hagen

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

30. Oktober 2018

Bonn

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

29. Oktober 2018

Berlin

10:45

mit einem Beitrag von Pedro Morazan

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Aus unseren Netzwerken

Zivilgesellschaftlicher Vorschlag für die Schlussfolgerungen und Empfehlungen im Report der vierten UN-Treaty-Verhandlungen

Bonn, 18. Oktober 2018 – Bei der morgen endenden 4. Sitzung der Zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zu einem verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten sollen abschließend in einem Bericht Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Arbeitsgruppe verabschiedet werden. Ein gemeinsames Statement von bislang knapp 100 Nichtregierungsorganisationen weltweit formuliert Forderungen zu Inhalten des zu verabschiedenden Berichts, die eine konstruktive Fortführung des wichtigen Prozesses garantieren sollen.

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