Globalisierung und Governance

Mit der internationalen Verflechtung von Produktionsprozessen, und der Liberalisierung von Güter- und Finanzmärkten sind erhebliche Ungleichgewichte und Probleme weltweit entstanden: Die soziale Ungleichheit zwischen und in den Ländern hat zugenommen, der Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie der Klimawandel sind angestiegen und die Demokratie ist geschwächt worden. Oft werden nationale und internationale Politik der Anforderung nicht gerecht, entsprechend zu regulieren und zu steuern. In den internationalen Organisationen sind die Machtverhältnisse oft undemokratisch und entsprechen nicht den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Insbesondere die ärmsten Entwicklungsländer sind in vielen Gremien gar nicht erst vertreten. SÜDWIND hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Studien mit den Machtverhältnissen innerhalb der Gremien der großen Institutionen und Reformvorschlägen beschäftigt.

Publikationen

HeimarbeiterInnen in der indonesischen Lederschuhindustrie sind vielfältigen Arbeitsrechtsverletzungen ausgesetzt. Sie verfügen über keine Arbeitsverträge, sind nicht sozi­alversichert und arbeiten zu sehr niedrigen Löhnen. Doch wenn die Arbeitsbedingungen von Heimarbei­terInnen so miserabel sind, welche Mechanismen gibt es dann, ihre Rechte zu schützen?

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Aktuelles/Pressemitteilungen

SÜDWIND fordert eine Stärkung der Arbeitsrechte von HeimarbeiterInnen in der Lederschuhproduktion

Bonn, 17.08.2018: Sie stehen oft ganz am Anfang globaler Lieferketten, zählen aber zu den größten VerliererInnen der globalisierten Wirtschaft: HeimarbeiterInnen. Die Frauen und Männer, die häufig in nicht-registrierten und nicht-vertraglich abgesicherten Arbeitsverhältnissen in der Textil-, Bekleidungs- und Schuhproduktion sowie in der Herstellung von Handwerkskunst tätig sind, stellen einen großen Anteil unter den Beschäftigten in der informellen Wirtschaft weltweit dar. Zum heutigen Tag der Unabhängigkeit Indonesiens weist SÜDWIND daher auf die besonders prekäre Situation von HeimarbeiterInnen in Indonesien hin.

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Termine/Veranstaltungen

29. Juni 2019

Bonn/Rhein-Sieg-Kreis (genauere Ortsangabe folgt)

10:00-16:00 Uhr

15. November 2018

Hagen

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

30. Oktober 2018

Bonn

19:00

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

18. Oktober 2018

Berlin

Uhrzeit noch nicht bekannt

Veranstaltung des Netzwerks Wandelstiften

13. Oktober 2018

Bonn

10:00

Vortrag von Dr. Sabine Ferenschild

24. September 2018

Bonn

19:30

Anschließende Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

06. September 2018

Dortmund

15:30 Uhr

Vortrag im Rahmen der Messe Fair & Friends von Eva-Maria Reinwald

17. August 2018

Hannover

17.-19.08.2018

mit einem Workshop von Eva-Maria Reinwald

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-Pressemitteilung: Bundesregierung muss sich für Seenotrettung einsetzen

Berlin, 16.8.2018 − Drei Tage vor dem Welttag der humanitären Hilfe weist der Verband für Entwicklungspolitik und humanitäre Hilfe (VENRO) auf die unhaltbare Situation vor den Außengrenzen Europas hin. Der Tod von Flüchtlingen werde zur Abschreckung in Kauf genommen, indem die private Seenotrettung massiv behindert wird. Trotz sinkender Flüchtlingszahlen gebe es unverhältnismäßig viele Tote. Darum fordert VENRO, dass Seenotrettungsorganisationen nicht mehr kriminalisiert und festgesetzt werden, sondern sofort ihre Arbeit wieder aufnehmen können.

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