Globalisierung und Governance

Mit der internationalen Verflechtung von Produktionsprozessen, und der Liberalisierung von Güter- und Finanzmärkten sind erhebliche Ungleichgewichte und Probleme weltweit entstanden: Die soziale Ungleichheit zwischen und in den Ländern hat zugenommen, der Ressourcenverbrauch und Umweltbelastungen sowie der Klimawandel sind angestiegen und die Demokratie ist geschwächt worden. Oft werden nationale und internationale Politik der Anforderung nicht gerecht, entsprechend zu regulieren und zu steuern. In den internationalen Organisationen sind die Machtverhältnisse oft undemokratisch und entsprechen nicht den aktuellen politischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten. Insbesondere die ärmsten Entwicklungsländer sind in vielen Gremien gar nicht erst vertreten. SÜDWIND hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder in Studien mit den Machtverhältnissen innerhalb der Gremien der großen Institutionen und Reformvorschlägen beschäftigt.

Publikationen

Wenn Handels- und Investitionsabkommen mit Menschenrechten in Konflikt geraten, ziehen Letztere meist den Kürzeren. Ein UN-Menschenrechtsabkommen zu transnationalen Konzernen und anderen Unternehmen (UN-Treaty) böte die Chance, den Vorrang von Menschenrechten im Völkerrecht festzuschreiben. Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen hat dazu nun eine Bündniszeitung als taz-Beilage veröffentlicht.

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Termine/Veranstaltungen

12. Januar 2018

Schwerte

12.-14. Januar 2018

Dr. Sabine Ferenschild

08. Dezember 2017

Düsseldorf

07. Dezember 2017

Köln

10:00 Uhr

Irene Knoke

02. Dezember 2017

Münster

01.12.2017-02.12.2017

Friedel Hütz-Adams

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Das Klimaschutz-Sofortprogramm 2018—2020. Regierungsbildung als neue Chance für den Klimaschutz

Sofortprogramm Klimaschutz 2018–2020 von weit über 60 Umweltverbänden, kirchlichen Institutionen und Entwicklungsorganisationen

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