Kautschuk

Naturkautschuk ist ein wichtiger Rohstoff für die Industrie in Deutschland, vor allem für die Reifen- und Automobilindustrie. Über die ökologischen und sozialen Folgewirkungen des Anbaus ist wenig bekannt, obwohl gerade die industriellen Kautschukplantagen wie die Palmölplantagen zur Rodung von Tropenwäldern beitragen. Auch sind die Arbeitsbedingungen auf den Industrieplantagen oft verheerend und Menschenrechtsverletzungen bei deren Anbau nicht selten. Andererseits ist der Anbau von Naturkautschuk noch immer sehr stark von kleinbäuerlichen Strukturen geprägt, so dass bei angemessenen Preisen auch wichtige soziale Effekte erzielt werden können. SÜDWIND möchte über diese Missstände aufklären und der Gummiindustrie Möglichkeiten aufzeigen, wie sie ihre Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten können.

SÜDWIND wird im aktuellen Projekt vor allem die sozialen Aspekte analysieren, während der Projektpartner, der ebenfalls in Bonn ansässige Global Nature Fund, vorrangig die ökologischen Aspekte untersucht. Weitere Informationen

Publikationen

Der Kautschukbaum, Anbau und Produktion, Nutzung von Kautschuk, Probleme beim Anbau, Bsp. Kambodscha, Lösungsansätze

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Kurz erklärt: Agrarwertschöpfungsketten und existenzsichernde Einkommen

Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in z.B. Afrika, Asien oder Lateinamerika stehen am Anfang der Wertschöpfungsketten vieler Produkte, die wir im Supermarkt kaufen. Die Preise werden von wenigen sehr mächtigen Konzernen bestimmt. Dies führt häufig dazu, dass die Bäuerinnen und Bauern nicht genug verdienen, um das Nötigste für sich und ihre Familien zu bezahlen. SÜDWIND setzt sich gemeinsam mit anderen AkteurInnen für ein existenzsicherndes Einkommen von Kleinbauern ein.

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