Migration und Entwicklung

Seit 2010 bearbeitet SÜDWIND das Thema „Migration und Entwicklung“. Im Vordergrund stehen dabei die Arbeits- und Lebensbedingungen von Menschen, die sowohl innerhalb ihres Herkunftslandes als auch grenzüberschreitend migrieren. MigrantInnen sind in der Regel nicht nur von ihren jeweiligen ArbeitgeberInnen bzw. den vermittelnden Agenturen abhängig, sie haben zugleich weniger Zugang zu Gewerkschaften und betrieblichen Interessenvertretungen und leben oft unter prekäreren Bedingungen als die lokale Bevölkerung.

SÜDWIND untersucht mit unterschiedlichen regionalen Schwerpunkten Migrations- und Fluchtursachen, Migrationswege, Grenzregime, den Zusammenhang von Migration und Entwicklungszusammenarbeit, die Wirkungen von Heimatüberweisungen sowie die Verbindung von Migration und der Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG).

Publikationen

Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Mio. Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Stadt reagiert positiv auf offenen Brief von SÜDWIND und Germanwatch: Bonn erklärt sich bereit, Geflüchtete von der "Lifeline" aufzunehmen

Bonn, 05. Juli 2018: Die in Bonn ansässigen Nichtregierungsorganisationen Germanwatch und SÜDWIND begrüßen die heute von der Stadt bekanntgegebene Bereitschaft, eine kleine Gruppe Geflüchteter vom in Malta festgesetzten Schiff "Lifeline" aufzunehmen. Dies sei eine "Geste der Humanität" mit Signalwirkung weit über Bonn hinaus, so die Organisationen, die unter anderem im Entwicklungsbereich tätig sind. SÜDWIND und Germanwatch hatten Oberbürgermeister Sridharan und die Spitzen der Bonner Ratsfraktionen am Montag in einem offenen Brief um einen solchen Schritt gebeten. Auch die SPD-Fraktion hatte darauf in einer Antwort an die Organisationen positiv reagiert.

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Audio/Video

Neue Wege in der Entwicklungspolitik: Dr. Pedro Morazán zu Gast bei Gerd Scobel von 3sat

Wie muss eine verantwortungsvolle, menschliche und nachhaltige Entwicklungspolitik angesichts der großen globalen humanitären Herausforderungen aussehen?

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Aus unseren Netzwerken

VENRO-Pressemitteilung: Demonstration #unteilbar: Gegen Rechtspopulismus und für Solidarität

Berlin, 11. Oktober 2018 – Der Verband für Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO) ruft zur zahlreichen Teilnahme an der bundesweiten Solidaritäts-Demonstration #unteilbar am Samstag in Berlin auf. Als Erstunterzeichnender des Aufrufes wendet sich VENRO gegen Rechtspopulismus, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. Der Verband tritt für eine demokratische und solidarische Gesellschaft ein sowie gegen eine stärker werdende globale Ungleichheit.

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Pressemitteilungen

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