Publikationen

Positionspapier der Treaty Alliance Deutschland zum UN-Treaty-Prozess: Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft AKTUALISIERT

Art.-Nr.: 2019-12

Erscheinungsjahr: 2019

Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty). Das Abkommen soll für alle Vertragsstaaten verbindlich sein, klare Regeln für Unternehmen schaffen und Betroffenen von Menschenrechtsverstößen Klagemöglichkeiten eröffnen.
Gemeinsam mit über 26 weiteren Organisationen engagiert sich SÜDWIND in der Treaty Alliance Deutschland, um den Prozess hin zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten zu unterstützen und die Bundesregierung zur konstruktiven Mitarbeit am Prozess aufzufordern. Die Forderungen des Bündnisses sind in diesem aktualisierten Positionspapier zu finden.
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(Eva-Maria Reinwald u.a., 20 Seiten)

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Fact Sheet: Weggehen um zu bleiben- Wirkungen von Heimatüberweisungen in den Herkunftsländern

Art.-Nr.: 2019-11

Erscheinungsjahr: 2019

Heimatüberweisungen (engl. Remittances) sind Geldtransfers, die Haushalte von im Ausland lebenden Familienangehörigen erhalten. Für viele Menschen in Ländern des globalen Südens sind sie die wichtigste Einnahmequelle. Dabei kann es sich um Bargeld oder bargeldlose Zahlungen handeln. Heimatüberweisungen spielen seit einigen Jahren eine zentrale Rolle im internationalen Diskurs um den Zusammenhang von Migration und Entwicklung. In diesem Fact Sheet geht es um die Wirkungen von Heimatüberweisungen in den Empfängerländern, die sich auf mindestens drei Ebenen erkennen lassen: Einkommenssteigerung, Zugang zu sozialen Dienstleistungen bzw. sozialer Sicherung und finanzielle Eingliederung. 

(Dr. Pedro Morazán u.a., 6 Seiten)

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Flyer "Auf zu einem UN-Treaty! Der UN-Prozess für weltweit verbindliche Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten"

Art.-Nr.: 2019-07

Erscheinungsjahr: 2019

Handels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und schützen ihre Interessen mit einklagbaren Rechten. Für den Schutz der Menschenrechte bei weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es dagegen nur freiwillige Leitprinzipien. Das muss sich ändern, denn Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit! Die Weltgemeinschaft braucht ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten!
Der Kurzflyer der Treaty Alliance Deutschland, in der SÜDWIND mitwirkt, informiert über den UN-Prozess für weltweit verbindliche Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten.

(aktualisierte Neuauflage, Eva-Maria Reinwald u.a., 2 Seiten)

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Briefing Papier zum Zero Draft des UN-Treaty

Art.-Nr.: 2019-06

Erscheinungsjahr: 2019

Im Juni 2014 beschloss der UN-Menschenrechtsrat die Einrichtung einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines verbindlichen UN-Abkommens zu Wirtschaft und Menschenrechten. Seither haben vier Tagungen der Arbeitsgruppe stattgefunden. Im Juli 2018 wurde von dem ecuadorianischen Vorsitz ein erster Abkommensentwurf (Zero Draft) vorgelegt, der bei der vierten Tagung der UN-Arbeitsgruppe im Oktober 2018 diskutiert wurde. Bis Ende Februar 2019 kann dieser Entwurf von den Staaten kommentiert werden.

Das vorliegende, im Rahmen des zivilgesellschaftlichen Bündnisses Treaty Alliance Deutschland entstandene Briefing-Papier diskutiert in politischen Diskussionen vorgebrachte Gegenargumente zum gesamten Prozess oder zu Inhalten des Zero Draft und formuliert Lösungsvorschläge.

(Eva-Maria Reinwald u.a., 4 Seiten)

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PPP Chancen der Mobilfunk-Nutzung am Beispiel des Geldtransfers von MigrantInnen

Art.-Nr.: 2018-47

Erscheinungsjahr: 2018

Umfang und Entwicklung von Heimatüberweisungen, Geldtransferdienstleister: Western Union & Co, Das Potenzial der Digitalisierung, Die Bedeutung von Mobile Money, Die Blockchain, Deutschland als Sendeland, Empfehlungen

(Dr. Pedro Morazán, 24 Seiten)

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Videoserie "Migration und Flucht verstehen"

Art.-Nr.: 2018-46

Erscheinungsjahr: 2018

In zehn Videos erläutert SÜDWIND kurz und leicht verständlich Hintergründe und Zusammenhänge von Migration und Flucht: Globale Ungleichheit, Klimawandel oder Kriege als auslösende Faktoren von Migration und Flucht werden betrachtet und Arbeitsmigration, die Bedeutung von Heimatüberweisungen und die Migration von Frauen werden beleuchtet. Menschenrechte und die Sicherheit auf dem Migrationsweg werden als Säulen einer humanen globalen Migrationspolitik in den Vordergrund gestellt. Begleitmaterialien zu den Videos vertiefen das jeweilige Thema.

Die Links zu den einzelnen Videos finden sich im zusammenfassenden PDF (Download), die Bestellung einer DVD ist zum Preis von 5 Euro möglich (Bestellung).

(Dr.Sabine Ferenschild u.a., 10 Videos)

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Fact Sheet: Chancen und Grenzen der Digitalisierung von Heimatüberweisungen aus Deutschland

Art.-Nr.: 2018-44

Erscheinungsjahr: 2018

Heimatüberweisungen (engl. Remittances) sind Geldtransfers, die Haushalte von im Ausland lebenden Familienangehörigen erhalten. Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind sie die wichtigste Einnahmequelle. Dabei kann es sich um Bargeld oder bargeldlose Zahlungen handeln. Diese können sowohl über formelle als auch über informelle Kanäle übermittelt werden. Heimatüberweisungen spielen seit einigen Jahren eine zentrale Rolle im internationalen Diskurs um den Zusammenhang von Migration und Entwicklung. In diesem Fact Sheet soll es darum gehen, inwieweit der gegenwärtige technische Fortschritt und damit auch die Digitalisierung von Geldzahlungen sowie die schnelle Ausbreitung von digitalen Zahlungsplattformen dazu beitragen, grenzüberschreitende Heimatüberweisungen billiger und effizienter zu machen. 

(Dr. Pedro Morazán u.a., 6 Seiten)

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Fact Sheet: Zu welchem Preis? Migration, Frauen und Heimatüberweisungen

Art.-Nr.: 2018-43

Erscheinungsjahr: 2018

Heimatüberweisungen (engl. Remittances) sind Geldtransfers, die Haushalte von im Ausland lebenden Familienangehörigen erhalten. Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind sie die wichtigste Einnahmequelle. Dabei kann es sich um Bargeld oder bargeldlose Zahlungen handeln. Diese können sowohl über formelle als auch über informelle Kanäle übermittelt werden. Heimatüberweisungen spielen seit einigen Jahren eine zentrale Rolle im internationalen Diskurs um den Zusammenhang von Migration und Entwicklung. Obwohl etwa die Hälfte der Heimatüberweisungen von Frauen stammt, wird das Thema Gender in diesem Bereich selten behandelt. Dabei ist es interessant und notwendig zu beleuchten, welche Auswirkungen Migration und Heimatüberweisungen auf „traditionelle“ Rollenbilder haben oder welchen Preis Arbeitsmigrantinnen dafür zahlen, dass sie mit ihrer Migration nicht nur zu wirtschaftlicher Entwicklung, sondern auch zu sozialem Wandel beitragen.

(Irene Knoke u.a., 6 Seiten)

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PPP Post-Cotonou – Aufbruch in eine neue Partnerschaft?

Art.-Nr.: 2018-42

Erscheinungsjahr: 2018

Neue Herausforderungen, Europäischer Konsens über die Entwicklungspolitik, Development Cooperation Instrument, Europäischer Entwicklungsfonds, EU-Blending Facilities, Investitionspolitik der EU

(Dr. Pedro Morazán, 16 Seiten)

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Taz/Freitag-Beilage: Mission gescheitert? Die Internationale Arbeitsorganisation und ihr Einsatz für menschenwürdige Arbeit

Art.-Nr.: 2018-36

Erscheinungsjahr: 2018

Das Recht der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO – International Labour Organisation) ist weltweit anerkannt und gehört zum internationalen Arbeitsrecht. Nächstes Jahr feiert die ILO ihren 100. Geburtstag. Wir gratulieren! Aller­dings nicht ohne einen kritischen Blick auf die wechselhafte Geschichte der ILO und die mittlerweile 189 ILO-Überein­kommen zu werfen. Auf den folgenden Seiten werden einige Beispiele vorgestellt, die offenbaren, dass es neben Erfolgen der ILO auch noch viele Herausforderungen gibt, insbesondere was die kon­krete Umsetzung der einzelnen Übereinkommen betrifft.

Die Kernarbeitsnormen der ILO sind allgemein bekannt, etwa als inhaltliche Grundlage freiwilliger Unternehmensverantwortung oder als Argumentation zivilgesellschaftlicher Gruppen. Allerdings reicht dieses Wissen selbst unter entwicklungspolitisch Aktiven meist nicht sehr weit. Das Recht der ILO sowie ihre Umsetzungs- und Sanktionsmechanismen werden so zu einem „ungeho­benen Schatz“.

Mit unserer Arbeit möchten wir das ändern. Wir möchten zu einem bes­seren Verständnis der ILO und ihrer Übereinkommen beitragen und veran­schaulichen, wie das Recht der ILO Verbesserungen der Lebens- und Arbeits­bedingungen in der globalen Arbeitswelt bewirken kann.

(Dr. Sabine Ferenschild u.a., 4 Seiten)

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