Publikationen

Fact Sheet: Nur Papiertiger? Indonesien und Kollektivverhandlungen

Art.-Nr.: 2018-29

Erscheinungsjahr: 2018

Existenzsichernde Löhne sind ein zentrales Element menschenwürdiger Arbeit. In den Ländern des Globalen Südens allerdings kann ein großer Teil der Beschäftigten vom hart erarbeiteten Lohn nicht menschenwürdig leben. Dies gilt auch für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie, die zwar in der Regel auf dem Niveau staatlicher Mindestlöhne entlohnt werden. Diese Mindestlöhne reichen aber meist nur dann zum Überleben, wenn sie durch zahllose Überstunden aufgestockt oder durch ein zweites Einkommen in der Familie ergänzt werden. Am Beispiel von Indonesien, einer der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, wird SÜDWIND in mehreren Fact Sheets und einer Studie der Frage nachgehen, welche Wege dort von eben diesen Mindestlöhnen zu existenzsichernden Löhnen führen können. In diesem Fact Sheet blicken wir auf das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, das eine entscheidende Voraussetzung für die Durchsetzung existenzsichernder Löhne ist.

(Dr. Sabine Ferenschild, 6 Seiten)

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Fact Sheet: Mindestlöhne in Indonesien_von Existenzsicherung keine Spur

Art.-Nr.: 2018-28

Erscheinungsjahr: 2018

Existenzsichernde Löhne sind ein zentrales Element menschenwürdiger Arbeit. In den Ländern des Globalen Südens allerdings kann ein großer Teil der Beschäftigten vom hart erarbeiteten Lohn nicht menschenwürdig leben. Dies gilt auch für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie, die zwar in der Regel auf dem Niveau staatlicher Mindestlöhne entlohnt werden. Diese Mindestlöhne reichen aber meist nur dann zum Überleben, wenn sie durch zahllose Überstunden aufgestockt oder durch ein zweites Einkommen in der Familie ergänzt werden. Am Beispiel von Indonesien, einer der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, wird SÜDWIND in mehreren Fact Sheets und einer Studie der Frage nachgehen, welche Wege dort von eben diesen Mindestlöhnen zu existenzsichernden Löhnen führen können. Wir beginnen mit der Frage, wie und in welcher Höhe in Indonesien die Mindestlöhne festgelegt werden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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PPP Existenzsichernde Löhne und Einkommen - Nachhaltigkeit erfordert Gerechtigkeit

Art.-Nr.: 2017-33

Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt: Nachhaltigkeit & Gerechtigkeit, Existenzsichernde Einkommen: Ein Menschenrecht, Definition existenzsichernder Löhne & Einkommen, Beispiele existenzsichernder Löhne & Einkommen, Umsetzung & Handlungsemfpehlungen, Weiterführendes Material

(Friedel Hütz-Adams, 28 Seiten)

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PPP REDD+ Maßstab für den Klimaschutz?

Art.-Nr.: 2017-15

Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt: REDD+ - das Konzept, Streitpunkte bei REDD+, REDD+ - Chancen und Grenzen

(Irene Knoke, 15 Seiten)

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Fact Sheet: Green Economy und die Bedeutung existenzsichernder Löhne und Einkommen

Art.-Nr.: 2017-14

Erscheinungsjahr: 2017

Um die Weltwirtschaft ökologisch und sozial nachhaltig zu gestalten, muss diese grundlegend verändert werden. Ein Teil der notwendigen Transformation ist, dass Unternehmen in den Wertschöpfungsketten ihrer Produkte grundlegende Menschenrechte einhalten und durchsetzen: Ein großer Teil der Menschen, die unter anderem Produkte für unsere Märkte herstellen, können aufgrund der geringen Löhne und Einkommen aus selbstständiger Arbeit weder Mindestbedürfnisse etwa in den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Bildung finanzieren, noch die eigenen Familien ernähren.

(Friedel Hütz-Adams, 4 Seiten)

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Fact Sheet: Green Economy, die Entwicklungsländer und der Welthandel

Art.-Nr.: 2017-12

Erscheinungsjahr: 2017

Der Welthandel wird oft als „Kernbereich der Globalisierung“ bezeichnet. Kein Wunder also, dass im ideologischen Diskurs von Populisten das Gespenst des Handelskriegs wieder Einzug erhält: Der Brexit hat dem Projekt EU einen Dämpfer versetzt und die Absagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump an bereits verhandelte Abkommen mit Anrainerstaaten im Pazifik und mit Europa haben die bislang bestehende Euphorie für den Freihandel erheblich gedämpft. Die Legende vom Freihandel, der eine Steigerung von Wohlstand in allen Ländern möglich macht, steht häufig im Widerspruch mit der erlebten Situation vieler Menschen nicht nur im globalen Süden. Was sind die Alternativen, um dem aufkeimenden Protektionismus in den reichen Ländern entgegen zu wirken? Sind regionale Integrationsprojekte in Entwicklungsländern eine Alternative zum globalen Freihandel? Oder sind eher die Wirtschaftspartnerschaftsabkommen der EU der Königsweg?

(Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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Fact Sheet: REDD+ als neues Instrument nachhaltiger Waldwirtschaft

Art.-Nr.: 2017-10

Erscheinungsjahr: 2017

REDD steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“ (Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung) und ist zu einem wichtigen Bestandteil des internationalen Klimavokabulars geworden. Das Instrument versucht, auf den voranschreitenden Waldverlust Einfluss zu nehmen und den Treibhausgasausstoß dadurch zu verringern, dass vor allem tropische Regenwälder besser geschützt werden. Neben der Verringerung von CO2–Emissionen aus Entwaldung und Schädigung von Wäldern (dem eigentlichen Kernstück des Instrumentes) gehören zu den Maßnahmen auch der Erhalt und die Erhöhung der Biomasse von Wäldern und die nachhaltige Waldbewirtschaftung (das Plus aus REDD+).

(Irene Knoke, Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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Ein neuer Maßstab für den Klimaschutz? REDD+ als Instrument für nachhaltiges Waldmanagement

Art.-Nr.: 2017-05

Erscheinungsjahr: 2017

Ein effektiver Waldschutz ist für die Erreichung der weltweiten Klimaziele und die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C von großer Bedeutung. Auch wenn die Entwaldungsrate in den letzten Jahren rückläufig war und der Anteil des Wald- und Forstsektors an den weltweiten CO2-Emissionen abgenommen hat, ist der Waldverlust vor allem in den Tropen noch immer besorgniserregend. Einer der wichtigsten Treiber ist hier die Agroindustrie, die in weiten Teilen auch für den Export nach Deutschland produziert. REDD+ ist der Versuch einer offiziellen Antwort auf den weiter voranschreitenden Waldverlust. Die Abkürzung steht für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation“ (Verringerung von Emissionen aus Entwaldung und Waldschädigung). Mit Hilfe von REDD+ sollen Entwicklungsländer ermuntert werden, durch verbesserten Waldschutz und vermiedene Entwaldung einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Können sie nachweisen, dass sie den Wald erfolgreich geschützt haben, erhalten sie von den Industrienationen Geld für jede Tonne reduziertes CO2. Das soll den finanziellen Anreiz für den Schutz der Wälder und deren finanzielles Gewicht in wirtschaftlichen Entscheidungsprozessen erhöhen.

Doch so einfach die Idee klingen mag, so komplex und umstritten ist die Umsetzung. Vor allem die Frage der Finanzierung wird kontrovers diskutiert. Der Ansatz, REDD+-Maßnahmen über Emissionszertifikate für den internationalen Kohlenstoffmarkt zu finanzieren, stößt auf Kritik. Unterschiedlich wird auch die Frage bewertet, wie die in den Waldgebieten lebenden, oft indigenen Gemeinden einbezogen werden sollen. Trotz Schutzklauseln werden sie oft in ihren Rechten zur Nutzung der Wälder eingeschränkt. Der Erfolg von REDD+ wird sich letztlich aber auch daran messen lassen müssen, ob das Instrument in der Lage ist, die größten Treiber der Entwaldung, allen voran die Agroindustrie, in die Schranken zu weisen.

(Irene Knoke, Dr. Pedro Morazán, 24 Seiten)

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Nachhaltigkeit erfordert Gerechtigkeit. Die Bedeutung existenzsichernder Löhne und Einkommen für eine Green Economy

Art.-Nr.: 2017-03

Erscheinungsjahr: 2017

Eine Transformation der Weltwirtschaft wird nur dann nachhaltig sein können, wenn ökologische Verbesserungen von sozialen Fortschritten begleitet werden. Daher hat sich in den vergangenen Jahren parallel zur Debatte über eine ökologisch orientierte Transformation die Diskussion darüber intensiviert, welche Verantwortung Unternehmen in ihren Wertschöpfungsketten für die Einhaltung von Menschenrechten haben. Dies umfasst die Zahlung existenzsichernder Löhne für Beschäftigte sowie existenzsichernder Einkommen für selbständige KleinproduzentInnen.

Die Forderung nach existenzsichernden Löhnen und Einkommen baut auf Vorgaben der Vereinten Nationen zur Einhaltung von Menschenrechten auf. In verschiedenen Branchen wird derzeit versucht, die Höhe existenzsichernder Löhne und Einkommen festzulegen. Dies wird allerdings Einfluss auf die Preise vieler Produkte haben. Daher werden alle Beteiligten innerhalb der Wertschöpfungskette an der Umsetzung des grundlegenden Menschenrechts auf existenzsichern- de Löhne und Einkommen mitarbeiten müssen.

(Friedel Hütz-Adams, 24 Seiten)

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Fact Sheet: Der lange Weg zu existenzsichernden Löhnen – und was das Textilbündnis dazu beitragen kann!

Art.-Nr.: 2017-02

Erscheinungsjahr: 2017

Im Jahr 2014 wurde das Bündnis für nachhaltige Textilien auf Anstoß der Bundesregierung gegründet. Ein zentrales Thema des Bündnisses ist die Lohnfrage: Wie kann das Bündnis angesichts weitverbreiteter Armutslöhne in der textilen Kette zu existenzsichernden Löhnen beitragen? Am Beispiel einer Befragung von 50 westindischen TextilarbeiterInnen aus 48 verschiedenen Textilbetrieben, im Auftrag von SÜDWIND durchgeführt von der indischen Nichtregierungsorganisation „Peoples Training and Research Centre“ wird versucht, diese Fragen zu beantworten.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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