Publikationen

Informell und ungeschützt. Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie im indischen Surat

Art.-Nr.: 2017-01

Erscheinungsjahr: 2017

Die Textilindustrie im westindischen Surat wird seit Jahren von teils heftigen Fabrikunfällen erschüttert. Ein besonders schweres Unglück mit vielen Toten führte zwar zu strikteren Vorschriften für die Gebäudesicherheit. Doch haben sich seitdem auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Textilbetrieben Surats, der „Seidenstadt“ Indiens, verbessert? Dieser Frage geht SÜDWIND gemeinsam mit seinem indischen Partner, der indischen Nicht-Regierungsorganisation „Peoples Training and Research Centre“ (PTRC - (Volks-)Schulungs- und Forschungszentrum) in dieser Studie nach.

Grundlage der Studie ist eine qualitative Befragung von 50 Beschäftigten aus 48 Textilbetrieben Surats. Informell, ungeschützt und schlecht entlohnt sind die meisten Arbeitsverhältnisse der Befragten. Ihre Löhne reichen bei weitem nicht für ein menschenwürdiges Leben. Um die Arbeitsbedingungen zu verbessern, sind vielfältige Maßnahmen nötig – entsprechende Empfehlungen schließen die Studie ab. Die Empfehlungen sind sowohl an den indischen Staat gerichtet, der den Rechtsschutz für Beschäftigte auch in kleinen Betrieben verbessern muss. Sie richten sich aber auch an das deutsche Textilbündnis, das den Anspruch hat, die Arbeitsbedingungen entlang der gesamten texilen Kette zu verbessern.

(Dr. Sabine Ferenschild, 32 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

PPP Informell und ungeschützt. Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie im indischen Surat

Art.-Nr.: 2016-50

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt: Einführung, Arbeitsbedingungen in der Seidenstadt Surat, Arbeitsbedingungen in den Textilbetrieben Surats, Zusammenfassung und Empfehlungen

(Dr. Sabine Ferenschild, 16 Seiten)

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Wie nachhaltig kann Freihandel sein? Vom Verhältnis zwischen Green Economy und Welthandel

Art.-Nr.: 2016-49

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt: Welthandel und Entwicklungsländer, Welthandel und Green Economy, Alternative Auffassungen, Schlussfolgerungen

(Dr. Pedro Morazán, 15 Seiten)

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PPP Klimafinanzierung nach Paris

Art.-Nr.: 2016-48

Erscheinungsjahr: 2016

Inhalt: Klimawandel und Entwicklungsländer, Das Abkommen von Paris, Bewertung, Ausblick

(Irene Knoke, 18 Seiten)

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Fact Sheet: Green Bonds – Ein neuer Weg zur privaten Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Art.-Nr.: 2016-44

Erscheinungsjahr: 2016

Banken und Unternehmen treten in den letzten Jahren immer wieder mit „Green Bonds“ oder „Grünen Anleihen“ an die Öffentlichkeit. Was verbirgt sich hinter diesem neuen Angebot?

(Antje Schneeweiß, 4 Seiten)

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Klimafinanzierung gestalten. Damit Armutsbekämpfung nicht zurückbleibt.

Art.-Nr.: 2016-43

Erscheinungsjahr: 2016

Seit in den internationalen Klimaverhandlungen vereinbart wurde, dass die Industrienationen bis zum Jahr 2020 jährlich 100 Mrd. US-Dollar für klimarelevante Maßnahmen in Entwicklungsländern bereitstellen sollen, ist die internationale Klimafinanzierung deutlich angestiegen. In aller Regel werden diese Mittel auch auf die internationale Entwicklungsfinanzierung angerechnet. Eine effiziente Nutzung dieser Mittel muss dabei auch Armutsbekämpfung und allgemeine Entwicklung berücksichtigen und sogar ins erweiterte Zentrum ihrer Bemühungen stellen. Das bedeutet, dass zum Beispiel neue Technologien für den Klimaschutz kohlenstoffarmes Wachstum erzeugen muss, das Arme in Lohn und Brot bringt, ihnen Zugang zu sauberer Energie gewährt oder bei geringerem Treibhausgasausstoß ihre Produktivität erhöht.

Auch die Rolle des Privatsektors bei der internationalen Klimafinanzierung muss kritisch hinterleuchtet werden. Angesichts knapper Kassen ist der Hang groß, in erheblichem Maße auch private Mittel zur Erfüllung der internationalen Vereinbarungen heranzuziehen. Hier gilt es, die kritischen Aspekte nicht nur mit Blick auf Sozialstandards und Menschenrechte im Auge zu behalten. Die vorliegende Studie zeigt diese Probleme auf und geht der Frage nach, welche qualitativen Aspekte Klimafinanzierung verstärkt in den Mittelpunkt rücken sollte, damit die Effizienz der Mittel verbessert und vor allem auch die Anbindung an die Herausforderungen der Armutsbekämpfung gesteigert werden.

(Irene Knoke, 24 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

PPP Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett?

Art.-Nr.: 2016-21

Erscheinungsjahr: 2016

Wie funktionieren Green Bonds?, Green Bond Emissionen 2010 – 2016, Green Bonds als Chance für nachhaltige Anleger, Gestaltung und Regulierung von Green Bonds, Offene Fragen zu Green Bonds, Empfehlungen an nachhaltige Anleger

(Antje Schneeweiß, 20 Seiten)

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Green bonds – What is inside the black box with the green label? Green bonds – a new way to finance environmental protection and development?

Art.-Nr.: 2016-18

Year of publication: 2016

The financing instrument of green bonds presented in this study could be an in-novative instrument for channelling private investment into sustainable projects. The question still to be answered is whether green bonds as they now stand can do the job.

(Antje Schneeweiß, 46 Pages)

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Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett? Grüne Anleihen – ein neuer Weg zur Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Art.-Nr.: 2016-17

Erscheinungsjahr: 2016

Es ist nicht leicht, Geld konsequent nachhaltig zu investieren. AnlegerInnen wissen in den allermeisten Fällen nicht, welche Projekte oder Unternehmen sie mit ihrem Geld unterstützen. Oft können nur spezialisierte Agenturen Auskunft darüber geben, ob ein Unternehmen Rüstungsgüter herstellt oder Arbeitsrechte verletzt. Dabei werden Investitionen in sozial und ökologisch arbeitende Unternehmen und Projekte heute dringend benötigt. Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) und der Verpflichtungen der Klimakonferenz Ende 2015 in Paris gehen mit hohen Investitionen einher, die auch von privaten InvestorInnen getätigt werden müssen.

Grüne Anleihen oder Green Bonds sind ein neues Finanzinstrument, das die Bedürfnisse nachhaltiger Anleger sowie den Bedarf an Investitionen, z.B. im Klimaschutz, gleichermaßen bedient, denn das in Green Bonds investierte Kapital wird nur in bestimmten, nachhaltigen Projektkategorien eingesetzt. Allerdings sind viele Green Bonds nicht so transparent wie es zunächst scheint. Die finanzierten Projekte werden oft nur unvollständig veröffentlicht und es bleibt bisweilen unklar, ob sichergestellt ist, dass die Gelder tatsächlich ausschließlich im „grünen Bereich“ eingesetzt werden.

Dieser Band informiert über das Instrument der Green Bonds, stellt kritische Fragen und erhebt Forderungen an eine Regulierung dieses vielversprechenden Anlageinstruments.

(Antje Schneeweiß, 32 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Die Legende vom grünen Wachstum. Vom Verhältnis zwischen Green Economy und Welthandel

Art.-Nr.: 2016-02

Erscheinungsjahr: 2016

Die CO²-Emissionen müssen so schnell wie möglich reduziert werden, um ein weiteres Ansteigen der Erderwärmung zu vermeiden. Das ist nur möglich, wenn die starke Bindung an kohlenstoffabhängige Wirtschaftsaktivitäten (Brown Economy) überwunden wird. Die Idee des „ökologischen Wirtschaftens“ wurde von vielen nationalen und internationalen Institutionen aufgenommen. Für die meisten ist „grünes Wachstum“ (Green Growth) der Motor einer ökologischen Transformation, die durch eine Erhöhung der Ressourcen- und Energieeffizienz CO²-Emissionen vermeidet (Green Economy). Das Verhältnis zwischen Green Economy und Welthandel wird in diesem Zusammenhang viel diskutiert. Eindeutig ist, dass der enorme Zuwachs des Welthandels mit einer entsprechenden Belastung von Naturressourcen und einer signifikanten Steigerung von CO²- Emissionen einhergeht.

Ist die grundlegende grüne Transformation der Weltwirtschaft nur Wunschdenken? Wie kann vor diesem Hintergrund die Abhängig keit der ärmsten Länder von Rohstoffexporten zugunsten einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Transformation überwunden werden? Kann eine solche Transformation ohne eine grundsätzliche Reform der bestehenden Handelspolitik auf WTOEbene erreicht werden? Welche Auswirkungen haben regionale und megaregionale Handelsabkommen wie TTIP auf die Armutssituation in Entwicklungsländern? Bietet die neue Agenda 2030 den richtigen Rahmen, den Welthandel ökologischer und gerechter zu gestalten? Die vorliegende Studie befasst sich mit diesen und weiteren Fragen, die das Verhältnis zwischen Handel und nachhaltiger Entwicklung betreffen.  

(Dr. Pedro Morazán, 32 Seiten)

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