Publikationen

Geld in Bewegung. Warum Heimatüberweisungen billiger, sicherer und schneller werden müssen

Art.-Nr.: 2018-11

Erscheinungsjahr: 2018

Noch nie lebten so viele Menschen auf der Welt außerhalb des Landes, in dem sie geboren sind. Mehr als 250 Mio. Menschen weltweit sind MigrantInnen. Und sie alle lassen Familienangehörige und Freunde zurück, wenn sie ihre Heimat verlassen. Durch regelmäßige Geldtransfers in ihre Heimat unterstützen MigrantInnen weltweit ihre Familien. Aktuellen Schätzungen zufolge hängen 750 Mio. Menschen weltweit von Heimatüberweisungen (engl. Remittances) ab. Und doch sind Heimatüberweisungen oft zu teuer, zu langsam und zu riskant. Mehr als 18 Mrd. US-Dollar an Gebühren jährlich müssen MigrantInnen an Banken und Geldtransferinstitute wie Western Union bezahlen.

(Dr. Pedro Morazán, Jannik Krone u.a., 4 Seiten)

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Preis:  5,00

FS Geld in Bewegung – Warum Heimatüberweisungen billiger, sicherer und schneller werden müssen

Art.-Nr.: 2018-06

Erscheinungsjahr: 2018

Für viele Menschen in Entwicklungsländern sind Heimatüberweisungen die Haupteinnahmequelle. Im Jahr 2017 wurden weltweit fast 600 Mrd. US-Dollar von MigrantInnen in ihre Herkunftsländer überwiesen. Heimatüberweisungen oder Rücküberweisungen (engl. Remittances) sind Geldbeträge, die zur Unterstützung der Angehörigen in ihre Herkunftsländer überwiesen werden. Bezogen auf die Summe der Heimatüberweisungen ist Deutschland im weltweiten Vergleich das viertgrößte und innerhalb der EU das mit Abstand größte Senderland. Aber mit 7,2 % durchschnittlichen Kosten pro Überweisung liegt Deutschland nicht nur über dem Durchschnitt der G20 und der Welt insgesamt – es ist auch das zweitteuerste Land innerhalb der EU.

(Dr. Pedro Morazán u.a., 4 Seiten)

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Dossier Publik-Forum: Vertreibung und Flucht

Art.-Nr.: 2017-51

Erscheinungsjahr: 2017

Es gibt Sätze, die selbstverständlich klingen – und doch verstehen alle etwas anderes darunter. Dazu zählt der Satz: »Wir müssen die Fluchtursachen bekämpfen.« Die Mehrheit der politisch Verantwortlichen versteht unter Fluchtursachen die Möglichkeiten für Flüchtlinge, nach Europa zu kommen: offene Grenzen, Schleuser, unkooperative Regierungen, die Flüchtlinge nicht aufhalten wollen oder können.

Um diese »Fluchtursachen« zu bekämpfen, sucht die Politik nach Wegen, um Flüchtlinge von Europa fernzuhalten. Die Organisationen, die dieses Dossier verantworten, fragen dagegen, warum die Menschen ihre Heimat überhaupt verlassen haben. Wer mit Flüchtenden spricht, erfährt schnell, dass sie nicht freiwillig, sondern zumeist unter dramatischen Umständen geflohen sind: Nicht wenigen wurde das Haus zerbombt; andere wurden auf der Straße verhaftet und ins Gefängnis geworfen; wieder andere hat man gewaltsam von ihrem Land vertrieben.Und allen ist eines gemeinsam: Sie sehen in ihrer Heimat keinerlei Chance auf ein menschenwürdiges Leben für sich und ihre Kinder in einer friedlichen Umgebung.

Doch damit nicht genug: In Gesprächen mit Flüchtlingen wird deutlich, dass auch die deutsche Politik, die deutsche Lebensweise, dass auch wir eine Ursache für Flucht und Vertreibung in anderen Teilen der Welt sind. Auch Deutschland beteiligt sich an militärischen Interventionen; auch deutsche Waffen töten Kinder; unser Wohlstand beruht auf Hungerlöhnen in anderen Teilen der Welt, auf der Ausbeutung von Rohstoffen, auf Umweltzerstörung – mit allen Folgen für die Lebensbedingungen in den armen Regionen dieser Erde.

Kurzum: Wer fragt, warum derzeit mehr als sechzig Millionen Menschen weltweit auf der Flucht sind (nur wenige kommen nach Europa), muss die politischen Verhältnisse und die Lebensbedingungen in vielen Ländern des Südens hinterfragen – aber auch unsere Politik, unsere Wirtschaftsweise, unseren Lebensstil, die diese Verhältnisse stützen.

Das vorliegende Dossier versucht dies. Es hat vor allem ein Ziel: Nämlich eine offene Diskussion über die wirklichen Fluchtursachen zu entfachen. Und Druck auf die Entscheidungsträger zu machen für eine Politik, die alles unterlässt, was Menschen irgendwo in der Welt zur Flucht treibt – und alles Menschenmögliche tut, dass Menschen in ihrer Heimat in Würde leben können. Dieser Druck wird umso stärker, je mehr Unterstützung dieses Dossier findet.

(Friedel Hütz-Adams u.a., 16 Seiten)

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Nicht jedeR will nach Europa. Motivationen für Flucht und Migration aus der Demokratischen Republik Kongo und Ghana.

Art.-Nr.: 2017-43

Erscheinungsjahr: 2017

In Diskussionen um Flucht und Migration steht häufig die Frage im Mittelpunkt, wie viele Menschen sich grenzüberschreitend bewegen und insbesondere, wie viele von diesen Menschen nach Europa kommen oder kommen wollen. Der größte Teil der Migrationsbewegung findet jedoch auf regionaler Ebene und häufig sogar innerhalb bestehender Grenzen statt. Die vorliegende Untersuchung zur Flucht und Migration konzentriert sich daher auf die Gruppe von Menschen, die innerhalb von Landesgrenzen migrieren.
In der Demokratischen Republik sind kriegerische Auseinandersetzungen die Hautantriebskraft für Migration innerhalb der Landesgrenzen. Die ohnehin schon hohe Zahl der MigrantInnen ist seit Herbst 2016 nahezu unbemerkt von der Weltöffentlichkeit noch um rund 1,4 Mio. Menschen gewachsen, da in der zuvor weitgehenden friedlichen Kasai-Region Kämpfe ausgebrochen sind.
In Ghana verlassen Menschen den trockenen, ärmeren Norden, um in den Süden des Landes zu gehen und dort Arbeit zu suchen. Eine Hauptmotivation für Migration in Ghana ist seit mehr als 100 Jahren der Ausbau der Kakaoproduktion. Diese wurde von der Kolonialmacht England eingeführt und bildet bis heute einen wichtigen Wirtschaftszweig, der Hunderttausende Migran­tInnen angelockt hat, die ein dauerhaftes Auskommen suchen.

Auf diese beiden Aspekte, Flucht vor kriegerischen Auseinandersetzungen in der Demokratischen Republik Kongo und Migrationsbewegungen in den Kakaosektor Ghanas, konzentriert sich die vorliegende Studie. Die Untersuchung zeigt, wie unterschiedlich die Ausprägungen der Migration sein können - und wie unterschiedlich potentielle Lösungsansätze.

(Friedel Hütz-Adams, 28 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Auszug Flucht und Migration_Großbaustelle Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda

Art.-Nr.: 2017-38

Erscheinungsjahr: 2017

Mehr als 65 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Hunger oder Natur- katastrophen. Das sind so viele wie noch nie. Die Zahl der Migrantinnen und Migranten wird auf ca. 240 Millionen Menschen weltweit geschätzt. Zunehmende Mobilität und Migration sind auch eine Folge sowie eine Antwort auf die globalen und nationalen Ungleichheiten.
Die ökonomische Globalisierung hat, neben einer starken Einkommenspolarisierung in allen Ländern, die Einkommensdifferenzen zwischen den Ländern des globalen Nordens und des globalen Südens weiter vertieft.  Die Liberalisierung von Handel und Finanzen, die mit Hilfe von WTO und IWF umgesetzt wurden, spielten dabei  eine entscheidende Rolle. Die Agenda 2030 bietet einen Rahmen, wichtige Dimensionen von Ungleichheit mit  einer positiven Gestaltung von Migration zu verbinden. Bislang bieten die Gesetzeslage und die Nachhaltigkeits- strategie der Bundesregierung hier nur unzureichende Instrumente.

(Dr. Pedro Morazán, 9 Seiten)

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Fact Sheet: Mauern werden fallen – das „Globale Forum zu Migration und Entwicklung“

Art.-Nr.: 2017-34

Erscheinungsjahr: 2017

Bereits zum zehnten Mal trafen sich die VertreterInnen der internationalen Staa­tengemeinschaft beim „Globalen Forum zu Migration und Entwicklung“ (GFMD – Global Forum on Migration and Development). Ende Juni 2017 kamen sie in Berlin zusammen, um unter der Leitung des deutschen Vorsitzes über die Herausfor­derungen zu diskutieren, denen die Staaten durch globale Migrations- und Fluchtbewegungen gegen­überstehen. Gleichzeitig traf sich in Berlin auch die globale Zivilgesellschaft bei den sog. „Tagen der Zivilgesellschaft“ (CSD – Civil Society Days) und richtete das Augenmerk auf die Menschen, die mig­rieren oder fliehen.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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PPP Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive

Art.-Nr.: 2017-27

Erscheinungsjahr: 2017

Inhalt: Arbeitsmigration von Frauen - globale Trends, Länderbeispiel Philippinen, Arbeitsmigrantinnen in Deutschland, Ausblick. 

(Dr. Sabine Ferenschild, 22 Seiten)

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Fact Sheet: Arbeitsmigration von Frauen - globale Trends

Art.-Nr.: 2017-22

Erscheinungsjahr: 2017

Sie pflegen alte Menschen, betreuen Kinder und arbeiten in Gesundheitsberufen. Sie ernten Früchte und Gemüse, reinigen Büros, verarbeiten Lebensmittel, arbeiten in Restaurants und putzen in Privathaushalten. Sie lehren an Universitäten, leiten Unternehmen, entwickeln Computerprogramme und leisten soziale Arbeit in vielen Bereichen. Sie nehmen eine Schlüsselfunktion bei der Integration ihrer Kinder in den Zielländern ein. Migrantinnen sind in vielen Ländern dieser Welt ein unersetzlicher Teil des gesellschaftlichen und ökonomischen Lebens.

(8 Seiten)

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Frauen, Migration und Arbeit. Ohne Rechte keine Perspektive

Art.-Nr.: 2017-21

Erscheinungsjahr: 2017

Sie ernten Früchte und Gemüse, reinigen Büros, verarbeiten Lebensmittel, arbeiten in Restaurants und putzen in Privathaushalten. Sie pflegen alte Menschen, betreuen Kinder und arbeiten in Gesundheitsberufen. Sie lehren an Universitäten, leiten Unternehmen, entwickeln Computerprogramme und leisten soziale Arbeit in vielen Bereichen. Sie nehmen eine Schlüsselfunktion bei der Integration ihrer Kinder in den Zielländern ein. MigrantInnen sind in vielen Ländern dieser Welt ein unersetzlicher Teil des gesellschaftlichen und ökonomischen Lebens.

Und doch stehen sie eher im Schatten der Migrationsdebatte, die sich in Deutschland zunehmend auf einen Angst- und Sicherheitsdiskurs beschränkt. Gegen diese gefährliche Tendenz richtet die vorliegende Studie den Blick auf die Migration von Frauen, identifiziert wichtige Rahmenbedingungen und plädiert für eine Stärkung der Rechte von MigrantInnen. Am Beispiel der Migration aus den Philippinen stellt sie eine erhebliche Verschwendung von Qualifikationen und Fähigkeiten fest, unter denen besonders gut ausgebildete Frauen leiden, die migrieren und im Zielland nicht entsprechend ihrer Qualifikationen beschäftigt werden.

Sowohl für das „Globale Forum zu Migration und Entwicklung“ (Berlin, Juni 2017) wie für den UN-Vertrag zu Migration, der im Jahr 2018 verabschiedet werden soll, weist die Studie auf die Bedeutung der Stärkung politischer wie arbeitsbezogener Rechte von MigrantInnen hin.

(Dr. Sabine Ferenschild, 36 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Fact Sheet: Migration und Flucht in Zeiten der Globalisierung

Art.-Nr.: 2017-18

Erscheinungsjahr: 2017

Mehr als 60 Mio. Menschen befinden sich derzeit weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Hunger oder Naturkatastrophen. Das sind so viele wie noch nie. Die Zahl der MigrantInnen wird auf ca. 240 Mio. Menschen weltweit geschätzt. Die meisten von ihnen bewegen sich in und zwischen den Ländern des Südens. Aber auch die Süd-Nord-Migration hat in den letzten Jahren zugenommen. Die Länder des Nordens haben sich in den 1980er und 1990er Jahren sehr stark für Freihandel und freie Kapitalbewegungen über Grenzen hinweg eingesetzt. Privatinvestitionen sollten dort angesiedelt werden, wo die Arbeitskräfte am billigsten und staatliche Regulierungen am schwächsten sind. In der neoliberalen Globalisierung sollen sich demnach zwar das Kapital und die Waren, nicht aber die Menschen frei über nationale Grenzen hinweg bewegen dürfen.

(Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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