Publikationen

Tagungsdokumentation: Klimafinanzierung durch private und institutionelle Anleger in Deutschland. Hürden und Chancen

Art.-Nr.: 2017-17

Erscheinungsjahr: 2017

SÜDWIND erhielt in den vergangenen Jahren wiederholt Anfragen nach Möglichkeiten für private Investoren, in Klimaprojekte in Entwicklungsländer zu investieren. Nach zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten aus den Bereichen der Entwicklungsfinanzierung und den Alternativ- und Kirchenbanken sowie in Anbetracht des Ergebnisses dieses ExpertInnen-Workshops kommen wir nun zu dem Schluss, dass es derzeit nicht möglich ist, in Deutschland derartige Geldanlageprodukte aufzulegen.

(Antje Schneeweiß, 6 Seiten)

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Fact Sheet: Green Bonds – Ein neuer Weg zur privaten Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Art.-Nr.: 2016-44

Erscheinungsjahr: 2016

Banken und Unternehmen treten in den letzten Jahren immer wieder mit „Green Bonds“ oder „Grünen Anleihen“ an die Öffentlichkeit. Was verbirgt sich hinter diesem neuen Angebot?

(Antje Schneeweiß, 4 Seiten)

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Auszug Bankspiegel GLS-Bank 2-2016 zu nachhaltigen Geldanlagen

Art.-Nr.: 2016-42

Erscheinungsjahr: 2016

Kompetenz und Glaubwürdigkeit — zwei zentrale Begriffe, die einem bei der Reise durch die GLS Zentrale immer wieder begegnen. Auch beim „Research“, zu dem Tabea Lutzker und Rebecca Weber gehören. Sie arbeiten an der „Sauberkeit“ des sogenannten Nachhaltigkeitsuniversums, also der Wertpapiere, die die GLS Bank ihren Kundinnen und Kunden offeriert und von denen es momentan rund 120 gibt. Denn wie schlimm wäre das für die ganze GLS Community, wenn sie in Unternehmen investiert, die Kohle und Öl fördern, Panzer bauen oder irgendwo Chemiefässer vergraben?

(2 Seiten)

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PPP Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett?

Art.-Nr.: 2016-21

Erscheinungsjahr: 2016

Wie funktionieren Green Bonds?, Green Bond Emissionen 2010 – 2016, Green Bonds als Chance für nachhaltige Anleger, Gestaltung und Regulierung von Green Bonds, Offene Fragen zu Green Bonds, Empfehlungen an nachhaltige Anleger

(Antje Schneeweiß, 20 Seiten)

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Green bonds – What is inside the black box with the green label? Green bonds – a new way to finance environmental protection and development?

Art.-Nr.: 2016-18

Year of publication: 2016

The financing instrument of green bonds presented in this study could be an in-novative instrument for channelling private investment into sustainable projects. The question still to be answered is whether green bonds as they now stand can do the job.

(Antje Schneeweiß, 46 Pages)

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Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett? Grüne Anleihen – ein neuer Weg zur Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Art.-Nr.: 2016-17

Erscheinungsjahr: 2016

Es ist nicht leicht, Geld konsequent nachhaltig zu investieren. AnlegerInnen wissen in den allermeisten Fällen nicht, welche Projekte oder Unternehmen sie mit ihrem Geld unterstützen. Oft können nur spezialisierte Agenturen Auskunft darüber geben, ob ein Unternehmen Rüstungsgüter herstellt oder Arbeitsrechte verletzt. Dabei werden Investitionen in sozial und ökologisch arbeitende Unternehmen und Projekte heute dringend benötigt. Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) und der Verpflichtungen der Klimakonferenz Ende 2015 in Paris gehen mit hohen Investitionen einher, die auch von privaten InvestorInnen getätigt werden müssen.

Grüne Anleihen oder Green Bonds sind ein neues Finanzinstrument, das die Bedürfnisse nachhaltiger Anleger sowie den Bedarf an Investitionen, z.B. im Klimaschutz, gleichermaßen bedient, denn das in Green Bonds investierte Kapital wird nur in bestimmten, nachhaltigen Projektkategorien eingesetzt. Allerdings sind viele Green Bonds nicht so transparent wie es zunächst scheint. Die finanzierten Projekte werden oft nur unvollständig veröffentlicht und es bleibt bisweilen unklar, ob sichergestellt ist, dass die Gelder tatsächlich ausschließlich im „grünen Bereich“ eingesetzt werden.

Dieser Band informiert über das Instrument der Green Bonds, stellt kritische Fragen und erhebt Forderungen an eine Regulierung dieses vielversprechenden Anlageinstruments.

(Antje Schneeweiß, 32 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Entwicklungspolitische Kriterien im ethischen Investment. Geldanlagen entwicklungspolitisch und nachhaltig wirksam machen

Art.-Nr.: 2015-35

Erscheinungsjahr: 2015

Sogenannte nachhaltige Geldanlagen stellen ein stark wachsendes Segment auf dem Finanzmarkt dar. Nachhaltige Investmentfonds erfreuen sich gerade unter dem Eindruck der Finanzkrise einer zunehmenden Nachfrage institutioneller und privater Anleger. Gegenwartig sind im deutschsprachigen Raum fast 400 nachhaltige Publikumsfonds zum Vertrieb zugelassen – mit einem Anlagevolumen von rund 40 Milliarden Euro. Tendenz steigend.

Die Frage, was entsprechende Investitionen uber den Schutz der naturlichen Lebensgrundlagen hinaus auch zur Entwicklungsforderung und zur Verbesserung der Lebenssituation armer Menschen beitragen, blieb bislang aber meist unbeachtet. Dabei ist offensichtlich, dass international operierende Aktiengesellschaften erheblichen Einfluss auf die Lebensbedingungen der Menschen auch in den armen Landern nehmen – in positiver wie in negativer Hinsicht.

Angesichts seiner 50-jahrigen Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit hat Brot fur die Welt daher gemeinsam mit dem Sudwind-Institut fur Okonomie und Okumene (Bonn) differenzierte Kriterien fur die entwicklungspolitische Bewertung von Finanzanlagen ausgearbeitet, die 2009 erstmals vorgelegt werden konnten. Damit sollen hohe Standards fur ein sozialverantwortliches Verhalten auch auf den Kapitalmarkten zur Geltung gebracht werden. Denn neben den Kaufentscheidungen der Konsumenten sind es vor allem die Anlageentscheidungen von Finanzinvestoren, die entscheidende Anreize fur eine sozial-okologische Unternehmenspolitik und fur eine gerechtere Gestaltung wirtschaftlicher Verhaltnisse setzen. Die von uns entwickelten Kriterien fur einen Investmentfonds mit entwicklungspolitischer Ausrichtung folgen der Wertetrias des Konziliaren Prozesses: Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schopfung. Jedes einzelne Kriterium wurde entsprechend operationalisiert und hinsichtlich seiner Anwendbarkeit fur eine Unternehmens- bzw. Staatenbewertung getestet.

Den in dieser Form, mit seiner entwicklungspolitischen Schwerpunktsetzung neuartigen Kriterienkatalog mochten wir mit dieser Publikation in einer aktualisierten Fassung vorstellen, verbunden mit der Hoffnung, dass er Impulse fur eine zukunftsfahige Entwicklung von ethisch orientierten Investmentfonds geben kann. Der Veroffentlichung der Kriterien in Kapitel 3 dieser Publikation geht eine Einfuhrung in Genese und Begrundung des Kriterienkatalogs durch Antje Schneeweis (Kapitel 2) voraus.

Seit 2010 bieten die KD-Bank fur Kirche und Diakonie und die GLS Bank Bochum mit dem FairWorldFonds einen von Union Investment verwalteten Publikumsfonds an, dessen Anlageuniversum an diesen Kriterien ausgerichtet ist. Auskunft hierzu erteilen die genannten Vertriebsbanken. Ein unabhangiges Research-Institut trifft auf der Grundlage der hier vorgelegten Kriterien eine Vorauswahl des Anlageuniversums. Auserdem werden die Kriterien kontinuierlich weiterentwickelt und uberwacht. Dafur sorgt ein Ausschuss von Entwicklungsund Finanzfachleuten aus Nord und Sud, der von Brot fur die Welt eingesetzt wurde.

Die Implementierung von Kriterien fur ethische Geldanlagen kann freilich nur ein Baustein der notwendigen Bemuhungen sein, die Finanzmarkte und Wirtschaftsbeziehungen nach Masgabe unseres im Evangelium begrundeten Leitprinzips „Den Armen Gerechtigkeit“ zu beeinflussen. Eine solche Initiative, wie wir sie hier dokumentieren, kann andere Formen der direkten Einflussnahme auf wirtschaftliche Prozesse z.B. durch Unternehmensdialog, durch aktives Aktionarstum, durch Aufklarung und Mobilisierung von Offentlichkeit oder die anwaltschaftliche Interessenvertretung unserer Partnerorganisationen im Suden nicht ersetzen. Ethische Geldanlagen setzen Anreize fur ein sozial und okologisch verantwortliches Wirtschaften – nicht mehr und nicht weniger. Damit Wirtschaften dem Leben dient.

(Antje Schneeweiß u.a., 40 Seiten)

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Mikrofinanzen in Entwicklungsländern. Kurzstudie im Auftrag der GLS-Bank

Art.-Nr.: 2015-06

Erscheinungsjahr: 2015

Mikrofinanzinstitute (MFI) bestehen seit den frühen 1970er Jahren. Das bekannteste unter ihnen ist die von Muhamad Yunus gegründete „Grameen Bank“ in Bangladesch. Viele der in den letzten vier Jahrzehnten entstandenen „Banken für die Armen“ knüpfen an bestehende Traditionen des Sparens und Geldverleihens an, wie sie weltweit von armen Bevölkerungsschichten praktiziert wurden und werden. Zu den Wurzeln der modernen Mikrofinanzbewegung gehören Sterbekassen, in der die hohen Einmalkosten für Beerdigungen angesammelt werden, rotierende Spar- und Kredit-Clubs unter Nachbarn oder Kollegen (ROSCAS) genauso wie Spar- und Leihgenossenschaften. Die in diesen Systemen übliche Verantwortung einer Gruppe für den Aufbau und das Verleihen einer größeren Summe Geldes zu der nach einem Rotationsprinzip einzelne Mitglieder Zugang haben, übernahmen die meisten modernen Mikrofinanzorganisationen. Sie gaben diesem System jedoch eine größere Verlässlichkeit und Verbreitung und legten im Vergleich zu ihren informellen Vorgängern ein deutlich größeres Gewicht auf die Kreditvergabe.

In dieser Kurzstudie werden im ersten Kapitel Kategorien von MFI vorgestellt und Informationen zu deren Finanzquellen, Kapitalausstattung, Kundenstruktur und Geschäftsmodellen zusammengestellt. Im zweiten Kapitel wird das „Upgrading“ von Mikrofinanzinstituten (MFI) an Hand von vier Beispielen diskutiert. Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über den derzeitigen Forschungsstand zur Wirkung von MFI. Abschließend werden im vierten Kapitel Kriterien für die Bewertung von Mikrofinanzfonds (MFF) erarbeitet.

(Antje Schneeweiß, 30 Seiten)

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PPP Jenseits von Mikrokrediten. Kapitalanlage und Entwicklungsförderung

Art.-Nr.: 2014-30

Erscheinungsjahr: 2014

Präsentation anlässlich der Tagung "Jenseits von Mikrokrediten. Kapitalanlage und Entwicklungsförderung" am 22. September 2014 in Bonn

(Antje Schneeweiß, 11 Seiten)

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Fact Sheet: Kapital für nachhaltige Entwicklung – Möglichkeiten für Investoren

Art.-Nr.: 2014-25

Erscheinungsjahr: 2014

Im Jahr 2000 verkündeten die Vereinten Nationen (UN) auf ihrem Millenniumsgipfel die acht Millennium-Entwicklungsziele (Millennium Development Goals, kurz: MDG), die bis zum Jahr 2015 weltweit erreicht werden sollten. Diese Ziele setzten für die vergangenen 15 Jahre den Rahmen für alle Entwicklungsbemühungen. Sie gelten damit auch für alle Ansätze, privates Kapital entwicklungsfördernd einzusetzen.

Angesichts knapper werdender öffentlicher Mittel gewinnen private Investoren zunehmend an Bedeutung in der Finanzierung nachhaltiger Entwicklung. Im Folgenden sollen drei innovative Möglichkeiten vorgestellt werden, wie private AnlegerInnen und Institutionen wie Stiftungen und Pensionsfonds ihr Kapital für eine nachhaltige Entwicklung zur Verfügung stellen können.

(Antje Schneeweiß, 4 Seiten)

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