Publikationen

Briefing Paper On The Zero Draft UNPACKING ARGUMENTS AGAINST A TREATY

Art.-Nr.: 2019-15

Year of publication: 2019

On 26 June 2014 the UN Human Rights Commission approved a resolution to form a working group to elaborate a legally binding instrument to regulate the activities of transnational  corporations  and  other  companies  with  regard to  compliance  with  human  rights  standards  (‘Treaty Process’). The working group has met four times since then. In July 2018 the Ecuadorian chair submitted a first draft treaty (Zero Draft) which was debated at the fourth meeting  of  the  UN  working  group  in  October  2018.
The states were invited to comment on this draft until end-February 2019. The present briefing paper discusses objections raised in political debates to the overall process or to contents of the Zero Draft and formulates proposed solutions.

(Eva-Maria Reinwald u.a., 4 pages)

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Positionspapier der Treaty Alliance Deutschland zum UN-Treaty-Prozess: Für eine menschenrechtliche Regulierung der globalen Wirtschaft AKTUALISIERT

Art.-Nr.: 2019-12

Erscheinungsjahr: 2019

Seit 2015 verhandelt eine zwischenstaatliche Arbeitsgruppe bei den Vereinten Nationen über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty). Das Abkommen soll für alle Vertragsstaaten verbindlich sein, klare Regeln für Unternehmen schaffen und Betroffenen von Menschenrechtsverstößen Klagemöglichkeiten eröffnen.
Gemeinsam mit über 26 weiteren Organisationen engagiert sich SÜDWIND in der Treaty Alliance Deutschland, um den Prozess hin zu einem UN-Treaty zu Wirtschaft und Menschenrechten zu unterstützen und die Bundesregierung zur konstruktiven Mitarbeit am Prozess aufzufordern. Die Forderungen des Bündnisses sind in diesem aktualisierten Positionspapier zu finden.
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(Eva-Maria Reinwald u.a., 20 Seiten)

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Flyer "Auf zu einem UN-Treaty! Der UN-Prozess für weltweit verbindliche Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten"

Art.-Nr.: 2019-07

Erscheinungsjahr: 2019

Handels- und Investitionsschutzabkommen erleichtern Unternehmen den Zugang zu Märkten und Rohstoffen und schützen ihre Interessen mit einklagbaren Rechten. Für den Schutz der Menschenrechte bei weltweiten Unternehmenstätigkeiten gibt es dagegen nur freiwillige Leitprinzipien. Das muss sich ändern, denn Menschenrechte brauchen Verbindlichkeit! Die Weltgemeinschaft braucht ein UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten!
Der Kurzflyer der Treaty Alliance Deutschland, in der SÜDWIND mitwirkt, informiert über den UN-Prozess für weltweit verbindliche Regeln zu Wirtschaft und Menschenrechten.

(aktualisierte Neuauflage, Eva-Maria Reinwald u.a., 2 Seiten)

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Briefing Papier zum Zero Draft des UN-Treaty

Art.-Nr.: 2019-06

Erscheinungsjahr: 2019

Im Juni 2014 beschloss der UN-Menschenrechtsrat die Einrichtung einer zwischenstaatlichen Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines verbindlichen UN-Abkommens zu Wirtschaft und Menschenrechten. Seither haben vier Tagungen der Arbeitsgruppe stattgefunden. Im Juli 2018 wurde von dem ecuadorianischen Vorsitz ein erster Abkommensentwurf (Zero Draft) vorgelegt, der bei der vierten Tagung der UN-Arbeitsgruppe im Oktober 2018 diskutiert wurde. Bis Ende Februar 2019 kann dieser Entwurf von den Staaten kommentiert werden.

Das vorliegende, im Rahmen des zivilgesellschaftlichen Bündnisses Treaty Alliance Deutschland entstandene Briefing-Papier diskutiert in politischen Diskussionen vorgebrachte Gegenargumente zum gesamten Prozess oder zu Inhalten des Zero Draft und formuliert Lösungsvorschläge.

(Eva-Maria Reinwald u.a., 4 Seiten)

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Report: Probleme beim Anbau von Naturkautschuk

Art.-Nr.: 2018-49

Erscheinungsjahr: 2018

Naturkautschuk ist ein weltweit gehandelter Rohstoff, dessen Anbau mit zahlreichen ökologischen und sozialen Risiken verbunden ist. Der Kautschukbaum Hevea brasiliensis wird im sogenannten Kautschukgürtel angebaut. Damit sind die äquatornahen Gegenden rund um die Welt gemeint, die ähnliche Anbaubedingungen erfüllen wie das Amazonas-Gebiet, das ursprüngliche Herkunftsgebiet (Brasilien, Peru). Heute aber stammt der größte Teil des verwendeten Naturkautschuks aus Südostasien. Bis in die 1990er Jahre hinein kamen über drei Viertel der gesamten Kautschukproduktion allein aus Thailand, Indonesien und Malaysia. Während in Malaysia die Produktion rückläufig ist, sind in den vergangenen Jahren andere asiatische Länder in der Produktionsliste nach vorne gerutscht, darunter vor allem Vietnam, Indien und China. Indonesien ist bis heute der zweitgrößte Produzent, rund ein Viertel der weltweiten Produktion stammt von dort. Für unsere Studie haben wir uns daher auf Reise gemacht, um die Situation in Indonesien genauer unter die Lupe zu nehmen. Gemeinsam mit der indonesischen Nichtregierungsorganisation Sahabt Cipta und unserem Projektpartner Global Nature Fund haben wir mit verschiedenen Stakeholdern vor Ort gesprochen, darunter Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, angestellten ZapferInnen, Vertreterinnen von Verarbeitungsanlagen, unternehmensnahen Verbänden, Gewerkschaften und öffentliche Kautschukinstitute. Die Erkenntnisse haben wir mit unserer Literaturrecherche ergänzt und in dieser Fallstudie zusammengefasst.

(Irene Knoke u.a., 56 Seiten)

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Tagungsdokumentation: Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Kautschuk

Art.-Nr.: 2018-48

Erscheinungsjahr: 2018

Naturkautschuk ist ein wichtiger Rohstoff. Vor allem für die Herstellung von Reifen ist er unersetzbar. Aber auch andere Alltagsprodukte wie Matratzen, Schnuller, Handschuhe oder Kondome beinhalten oder basieren auf Naturkautschuk. Naturkautschuk wird überwiegend in Südostasien angebaut. Kleinbäuerliche Betriebe leiden unter anhaltend niedrigen Preisen. Darüber hinaus ist der Anbau mit ökologischen und sozialen Auswirkungen behaftet, über die hierzulande aber wenig diskutiert wird. Nachhaltig angebauter Naturkautschuk ist ein Nischenprodukt, das nur von wenigen Unternehmen – insbesondere Herstellern von Kondomen und Matratzen – verarbeitet wird. Doch es kommt Bewegung in die Kautschukbranche, in den vergangenen Jahren sind einige Initi-ativen entstanden, mit denen gerade die großen Reifenkonzerne versuchen, mehr Nachhaltigkeit in ihre Lieferketten zu bringen.

Der WWF, der Global Nature Fund und das SÜDWIND-Institut luden daher zu einem Fachgespräch ein, bei dem es vor allem darum ging, sich über bestehende Initiativen auszutauschen, über Erfahrungen in der Lieferkette zu diskutieren und von den Pionieren in der nachhaltigen Kautschukbranche zu lernen. Auf der Fachkonferenz sollten aktuelle Erkenntnisse zu den Problemen und Lösungen in der Kautschuk-Lieferkette vorgestellt und diskutiert werden. Dabei sollten auch Erfahrungen, die in anderen Branchen gemacht wurden (Palmöl, Kakao), einbezogen werden.

(Irene Knoke u.a. 11 Seiten)

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Naturkautschuk in der Lieferkette. Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsprobleme erkennen und lösen können

Art.-Nr.: 2018-41

Erscheinungsjahr: 2018

Kautschuk steckt in vielen Alltagsgegenständen wie in Matratzen, Schuhen oder Schnullern. Der größte Abnehmer ist aber die Automobilindustrie: 70 % des weltweiten Kautschuks fließen in die Herstellung von Reifen. Ungefähr die Hälfte des verwendeten Kautschuks ist Naturkautschuk, der aus dem Kautschubaum Hevea brasiliensis gewonnen wird und zu rund 90 % in Südostasien angebaut wird. Die immer weiter steigende Produktion von Naturkautschuk geht mit erheblichen ökologischen und sozialen Auswirkungen einher, die den VerbraucherInnen oft nicht bekannt sind. So gehören zum Beispiel der Anbau in Monokulturen, die Gefahr von Entwaldung, der Verlust von Biodiversität und ein erhöhter Chemikalieneinsatz zu den ökologischen Risiken. Soziale Auswirkungen sind erhebliche Menschenrechtsverletzungen wie illegale Vertreibungen. Flächendeckend machen aber vor allem die Preisschwankungen und die sehr niedrigen Preise für Kautschuk den ProduzentInnen große Probleme. Die Kautschukindustrie hat diese Probleme erkannt und erste Initiativen ergriffen. Diese Studie beleuchtet den aktuellen Stand und zeigt auf, welche weiteren Schritte noch folgen müssen.

(Irene Knoke u.a., 56 Seiten)

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Fact Sheet: Ausgerechnet Bananen: Wer zahlt den Preis für das Sonderangebot?

Art.-Nr.: 2018-35

Erscheinungsjahr: 2018

Bananen sind das beliebteste Obst weltweit und damit ein wichtiges Exportprodukt für viele Länder. Ein Viertel der Ernte wird aus den meist im Globalen Süden liegenden Anbauländern exportiert, womit die Banane die Frucht mit dem höchsten Exportanteil ist. Mehr als 90 % der exportierten Bananen gehen in reichere Industrieländer, was der Banane einen wichtigen Symbolcharakter für die Nord-Süd-Handelsbeziehungen verleiht. Während der Konsum zu großem Teil in den Ländern des Globalen Nordens stattfindet, wird die Banane in zumeist armen Ländern des Globalen Südens produziert. Dort stellt sie eine wichtige Einkommensquelle für einen großen Teil der Bevölkerung dar.

(Dr. Pedro Morazán, 6 Seiten)

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Fact Sheet: Nur Papiertiger? Indonesien und Kollektivverhandlungen

Art.-Nr.: 2018-29

Erscheinungsjahr: 2018

Existenzsichernde Löhne sind ein zentrales Element menschenwürdiger Arbeit. In den Ländern des Globalen Südens allerdings kann ein großer Teil der Beschäftigten vom hart erarbeiteten Lohn nicht menschenwürdig leben. Dies gilt auch für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie, die zwar in der Regel auf dem Niveau staatlicher Mindestlöhne entlohnt werden. Diese Mindestlöhne reichen aber meist nur dann zum Überleben, wenn sie durch zahllose Überstunden aufgestockt oder durch ein zweites Einkommen in der Familie ergänzt werden. Am Beispiel von Indonesien, einer der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, wird SÜDWIND in mehreren Fact Sheets und einer Studie der Frage nachgehen, welche Wege dort von eben diesen Mindestlöhnen zu existenzsichernden Löhnen führen können. In diesem Fact Sheet blicken wir auf das Recht auf Vereinigungsfreiheit und Kollektivverhandlungen, das eine entscheidende Voraussetzung für die Durchsetzung existenzsichernder Löhne ist.

(Dr. Sabine Ferenschild, 6 Seiten)

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Fact Sheet: Mindestlöhne in Indonesien_von Existenzsicherung keine Spur

Art.-Nr.: 2018-28

Erscheinungsjahr: 2018

Existenzsichernde Löhne sind ein zentrales Element menschenwürdiger Arbeit. In den Ländern des Globalen Südens allerdings kann ein großer Teil der Beschäftigten vom hart erarbeiteten Lohn nicht menschenwürdig leben. Dies gilt auch für die Beschäftigten der Textil- und Bekleidungsindustrie, die zwar in der Regel auf dem Niveau staatlicher Mindestlöhne entlohnt werden. Diese Mindestlöhne reichen aber meist nur dann zum Überleben, wenn sie durch zahllose Überstunden aufgestockt oder durch ein zweites Einkommen in der Familie ergänzt werden. Am Beispiel von Indonesien, einer der zehn größten Exportnationen für Bekleidung weltweit, wird SÜDWIND in mehreren Fact Sheets und einer Studie der Frage nachgehen, welche Wege dort von eben diesen Mindestlöhnen zu existenzsichernden Löhnen führen können. Wir beginnen mit der Frage, wie und in welcher Höhe in Indonesien die Mindestlöhne festgelegt werden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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