Publikationen

New options for strengthening standards on social and environmental responsibilities of corporations

Art.-Nr.: 2013-08

Year of publication: 2013

The negative external effects of profit orientated businesses on the environment and society are most visible and destructive in developing countries, where compensation measures for adversely affected groups rarely exist and where high corruption rates often impede meaningful enforcement of existing legislation. But what role can Corporate Social Responsibility (CSR) play in developing countries? How can CSR be generally strengthened by EU policies to contribute to the achievement of sustainability goals in a meaningful manner?

This study is an attempt to get a solid overview of the current situation of CSR at the international level. Strengths and weaknesses of the implementation of CSR are analysed both in general terms and more specifically in a case study on the mining sector in the Democratic Republic of Congo (DRC). The study ends with a suggestion for future policy action to enhance CSR as a complementing tool to legislation for a range of economic, social and environmental challenges. Different actions are outlined and discussed.

(Friedel Hütz-Adams, Antje Schneeweiß, 42 Pages)

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Arbeits- und Frauenrechte im Discountgeschäft. Aldi-Aktionswaren aus China

Art.-Nr.: 2009-04

Erscheinungsjahr: 2009

Seit vielen Jahren locken Lebensmitteldiscounter KundInnen durch sensationell billige Aktionswaren in ihre Filialen. In einigen Branchen wie dem Handel mit PCs und Textilien gelang es Discountern wie Aldi, Lidl und KiK, bedeutende Marktanteile zu erobern und Konkurrenten zu verdrängen. Aktionswaren sind zu einem Schlüsselelement im Wettbewerb des Einzelhandels geworden – mit dem Prinzip »Kostensenkung um jeden Preis«.

Einen hohen Preis zahlen jedoch diejenigen, die für Discounter arbeiten: die Beschäftigten in Filialen und Zulieferbetrieben, in der großen Mehrheit Frauen. Dies zeigen Blicke hinter die Kulissen von Aldi, Lidl, Schlecker und anderen Unternehmen, die 2008 in Medienberichten veröffentlicht worden sind: Mitarbeiterinnen in hiesigen Filialen wurden durch Kameras heimlich überwacht, ja wie im Fall von Aldi Nord wurde ihre Interessenvertretung sogar durch Bestechungszahlungen manipuliert.

Auch für die Beschäftigten in den weltweiten Zulieferbetrieben von Discountern in China, Indonesien oder Bangladesch ist der Arbeitsalltag weder recht noch billig: Arbeitsrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung. Die Beschäftigten von Aldi-Zulieferern in China, die Elektronik- und Haushaltswaren, Kosmetika und Textilien für den größten deutschen Discounter herstellen, können von ihren Löhnen nur sehr mangelhaft leben, wie die vorliegende Publikation zeigt. Bis heute sind die Reaktionen von Discountern wie Aldi und Lidl auf Veröffentlichungen und Kampagnen zu ihrer globalen Beschaffungspraxis leider unzureichend.

SÜDWIND hofft, mit der vorliegenden Publikation auch branchenübergreifende KonsumentInnen- Kampagnen zu stärken und dadurch den Druck auf Discounter und auf die Politik in Richtung einer globalen Sozialverpflichtung von Unternehmen zu erhöhen. Neben einem Untersuchungsbericht aus China enthält diese Publikation ein Unternehmensportrait zu Aldi, Analysen der Entwicklungen im Einzelhandel und in der Debatte über die globale soziale Rechenschaftspflicht von Unternehmen sowie Handlungsmöglichkeiten für interessierte Organisationen und Einzelpersonen.  

(Ingeborg Wick, 60 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Sozial-ökologische Mode auf dem Prüfstand. Überblick und Analyse

Art.-Nr.: 2009-03

Erscheinungsjahr: 2009

Alternative Modeanbieter sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sie sind eine Reaktion auf die weit verbreiteten unhaltbaren Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörungen in globalen textilen Ketten multinationaler Unternehmen. Doch wie verhält es sich mit dem alternativen Anspruch, den die neuen Modeanbieter generell vertreten, wenn er im Einzelnen unter die Lupe genommen wird? Wie schneiden die einzelnen sozialen und ökologischen Elemente im Kern ihrer Programmatik ab, wenn sie mit den mittlerweile etablierten internationalen Standards verglichen werden?

Das SÜDWIND-Institut hat eine Unternehmensbefragung durchgeführt und gibt die Ergebnisse und eine Bewertung in der vorliegenden Publikation wieder. SÜDWIND will damit VerbraucherInnen aufklären und sie dazu anspornen, über ihr Einkaufsverhalten und ihre Schritte gegenüber politischen EntscheidungsträgerInnen der globalen Sozialverpflichtung von Unternehmen näher zu kommen.

(Dominic Kloos u.a., 77 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Sozial-ökologische Mode auf dem Prüfstand. Eine Kurzübersicht

Art.-Nr.: 2009-02

Erscheinungsjahr: 2009

Alternative Modeanbieter sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Sie sind eine Reaktion auf die weit verbreiteten unhaltbaren Arbeitsbedingungen und Umweltzerstörungen in globalen textilen Ketten multinationaler Unternehmen. Doch wie verhält es sich mit dem alternativen Anspruch, den die neuen Modeanbieter generell vertreten, wenn er im Einzelnen unter die Lupe genommen wird? Wie schneiden die einzelnen sozialen und ökologischen Elemente im Kern ihrer Programmatik ab, wenn sie mit den mittlerweile etablierten internationalen Standards verglichen werden?

Das SÜDWIND-Institut hat eine Unternehmensbefragung durchgeführt und gibt die Ergebnisse und eine Bewertung in der vorliegenden Publikation in Kurzform wider. SÜDWIND will damit VerbraucherInnen aufklären und sie dazu anspornen, über ihr Einkaufsverhalten und ihre Schritte gegenüber politischen EntscheidungsträgerInnen der globalen Sozialverpflichtung von Unternehmen näher zu kommen.  

(Dominic Kloos, 11 Seiten)

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Aldi‘s clothing bargains – discount buys discounting standards? Working conditions in Aldi‘s suppliers in China and Indonesia

Art.-Nr.: 2007-12

Year of publication: 2007

One consumer in two in Germany buys clothing from discounters, often alongside their purchases of more expensive products from specialist shops and brand-name producers. To attract even more customers, discounters are also increasingly selling high value goods, also at extremely low prices. In recent years, retailers new to the textile and clothing (T&C) trade such as Germany’s largest discounter, ALDI, have taken over the top positions in domestic T&C retailing. Among the more than 80% of the population that shop in branches of ALDI North and ALDI South, higherearners are the largest single group. Rich or poor, most of them are looking for clothes bargains. Yet what is a good deal for the customer is anything but a fair deal for the sewing workers involved in the manufacture of these goods. As the case studies from China and Indonesia in this brochure demonstrate, fundamental labour laws, in the case of ALDI’s Chinese suppliers, are being violated as never before.

The SÜDWIND Institute wishes to use this brochure to raise the awareness of consumers and trade unions in Germany of the social implications of ALDI’s global textile sourcing and to provide impulses for protest campaigns against this practice. This brochure also provides background information, in the form of a detailed portrait of the T&C retailer and discounter ALDI as well as an analysis of developments in the international trade in textiles and clothing since the phase-out of the WTO’s Agreement on Textiles and Clothing and the structural transformation in grocery retailing. It also gives ideas for a range of campaigning strategies, which can be addressed not only to ALDI itself, but also to political decision-makers.  

(Ingeborg Wick, 96 Pages)

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All die Textilschnäppchen – nur recht und billig? Arbeitsbedingungen bei Aldi-Zulieferern in China und Indonesien

Art.-Nr.: 2007-02

Erscheinungsjahr: 2007

Jede/r zweite KundIn in Deutschland kauft Kleidung bei Discountern – oft in Kombination mit teureren Produkten des Fachhandels und der Markenhersteller. Um noch mehr VerbraucherInnen anzulocken, werben Discountunternehmen zunehmend auch mit höherwertigen Waren – auch diese zu extrem niedrigen Preisen. In den letzten Jahren sind textilfremde Anbieter wie der größte deutsche Discounter Aldi in die Spitzenpositionen des hiesigen Textileinzelhandels aufgerückt. Von den mehr als vier Fünftel der Bevölkerung, die in den Filialen von Aldi Nord und Aldi Süd einkaufen, bilden die Besserverdienenden die größte Einzelgruppe. Ob arm oder reich, ein großer Teil von ihnen sucht nach Textilschnäppchen. Doch was den KundInnen nur recht ist, ist den NäherInnen bei der Herstellung der Textilien alles andere als billig. Wie die Fallstudien aus China und Indonesien in dieser Publikation zeigen, werden insbesondere bei chinesischen Zulieferern von Aldi grundlegende Arbeitsrechte in einem bisher ungeahnten Ausmaß verletzt.

Das SÜDWIND Institut will mit dieser Broschüre hiesige VerbraucherInnen und GewerkschafterInnen über die sozialen Folgen der globalen textilen Beschaffung von Aldi aufklären und einen Anstoß für die Protestaktionen gegen diese Praxis geben. Als Hintergrundinformationen bietet diese Publikation ein ausführliches Portrait des Textileinzelhändlers und Discounters Aldi sowie eine Analyse des internationalen Textil- und Bekleidungshandels nach dem Ende des WTO-Welttextilabkommens und des Strukturwandels im Lebensmitteleinzelhandel. Eine Reihe von Handlungsvorschlägen richtet sich sowohl direkt an Aldi als auch an politische EntscheidungsträgerInnen.  

(Ingeborg Wick, 96 Seiten)

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