Publikationen

FS Perspektive wechseln! EU-Handels- und Investitionspolitik und die SDG in Afrika

Art.-Nr.: 2017-53

Erscheinungsjahr: 2017

Mit der Agenda 2030 einigte sich die internationale Gemeinschaft im Jahr 2015 auf einen umfangreichen Orientierungsrahmen für nachhaltige Entwicklung. Als Kernstück zur Umsetzung gelten die „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals –SDG). Doch für die Umsetzung der ambitionierten Ziele braucht es hohe Investitionen. Dabei kommt der Kooperation mit dem Privatsektor eine immer bedeutendere Rolle zu. So hat die Europäische Union (EU) im September 2016 die Europäische Investitionsoffensive (EIP) als ein Instrument für die Umsetzung der SDG in Afrika gestartet. Wünschenswert wäre, wenn den Kooperationen ein menschenrechtsbasierter Ansatz und international anerkannte Richtlinien und Prinzipien wie z.B. die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte zu Grunde lägen. Stattdessen stellt sich die Frage, inwieweit ein solcher Ansatz mit der neoliberalen Ausrichtung einer Handels- und Investitionspolitik in Einklang bringen lässt, die den Konkurrenzkampf um Standorte und Märkte in den Mittelpunkt stellt.

(Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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Freitag-Beilage: Profitmaximierung fuer eine bessere Welt

Art.-Nr.: 2017-52

Erscheinungsjahr: 2017

„Niemanden zurück lassen“ - das ist das Motto der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (SDG), die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet wurde. Bis zum Jahr 2030 soll die weltweite Armut vollständig überwunden werden. Die SDG verbinden dabei soziale mit wirtschaftlichen und ökologischen Zielen, gelten für reiche und arme Länder gleichermaßen und gehen auf Fragen von Ungleichheit, Produktions- und Konsummuster ein. Zusammen mit dem Klimaabkommen von Paris gehört die Agenda 2030 gegenwärtig zu den wichtigsten Vorhaben der Weltgemeinschaft. Die notwendigen Investitionen zur Erreichung dieser Ziele sind enorm und der öffentliche Sektor ist in den vergangenen Jahrzehnten durch die Steuerpolitik immer weiter geschrumpft worden. Daher setzen beide internationale Abkommen stark auf das Engagement des Privatsektors. Dieser steht angesichts der dürftigen Renditeaussichten auf den Kapitalmärkten bereit. Was aber kann die Privatwirtschaft für die Umsetzung der Agenda 2030 in armen Ländern leisten? Und wie lassen sich die Umwelt- und Sozialagenden mit dem Profitstreben der Unternehmen vereinen? Den Chancen stehen nicht unerhebliche Risiken gegenüber, die es genau zu untersuchen gilt. Dazu wollen wir auf diesen Seiten beitragen.

(Irene Knoke u.a.)

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Taz-Beilage: Profitmaximierung fuer eine bessere Welt

Art.-Nr.: 2017-50

Erscheinungsjahr: 2017

„Niemanden zurück lassen“ - das ist das Motto der Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (SDG), die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen (UN) verabschiedet wurde. Bis zum Jahr 2030 soll die weltweite Armut vollständig überwunden werden. Die SDG verbinden dabei soziale mit wirtschaftlichen und ökologischen Zielen, gelten für reiche und arme Länder gleichermaßen und gehen auf Fragen von Ungleichheit, Produktions- und Konsummuster ein. Zusammen mit dem Klimaabkommen von Paris gehört die Agenda 2030 gegenwärtig zu den wichtigsten Vorhaben der Weltgemeinschaft. Die notwendigen Investitionen zur Erreichung dieser Ziele sind enorm und der öffentliche Sektor ist in den vergangenen Jahrzehnten durch die Steuerpolitik immer weiter geschrumpft worden. Daher setzen beide internationale Abkommen stark auf das Engagement des Privatsektors. Dieser steht angesichts der dürftigen Renditeaussichten auf den Kapitalmärkten bereit. Was aber kann die Privatwirtschaft für die Umsetzung der Agenda 2030 in armen Ländern leisten? Und wie lassen sich die Umwelt- und Sozialagenden mit dem Profitstreben der Unternehmen vereinen? Den Chancen stehen nicht unerhebliche Risiken gegenüber, die es genau zu untersuchen gilt. Dazu wollen wir auf diesen Seiten beitragen.

(Irene Knoke u.a.)

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Privatinvestitionen für das Klima? Klimapolitik im Kontext der Agenda 2030

Art.-Nr.: 2017-48

Erscheinungsjahr: 2017

Es scheint mittlerweile unumstritten, dass Privatinvestitionen zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG) und insbesondere für den Klimaschutz in Entwicklungsländern eine wichtige Rolle spielen. Gegenwärtig wird jedoch zu einseitig auf die Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen für private Investitionen sehr zum Nutzen der großen internationalen Unternehmen gesetzt. Hierfür werden auch unter Einbeziehung öffentlicher Entwicklungsgelder verschiedene Instrumente geschaffen, mittels derer möglichst viel privates Kapital mobilisiert werden soll. Soziale und ökologische Risiken für die Empfängerländer der Investitionen und für die Bevölkerung, vor allem bei Großprojekten, werden dabei zu wenig berücksichtigt.  Es ist daher unerlässlich, dass internationale Umwelt- und Sozialstandards für Investitionen verbindlich eingehalten werden. Ferner sollten sich auch Privatinvestitionen stärker in nationale Umwelt- und Entwicklungsstrategien einpassen. Um zu gewährleisten, dass die nationale Politik eine lenkende Rolle einnehmen kann, müssen vor allem die staatlichen Institutionen gestärkt werden. Nicht zuletzt sollten lokale Potenziale stärker in den Mittelpunkt rücken. Hierfür muss auch eine Finanzierung verstärkt für kleine und mittelgroße Projekte bereitgestellt werden, die insbesondere heimische kleine und mittlere Unternehmen einbinden. Damit können oft größere Effekte für die Erreichung verschiedener SDG erzielt werden als mit dem Versuch, mit möglichst großen Unternehmen oder kapitalstarken Investoren möglichst viel privates Kapital zu hebeln.

(Irene Knoke, 24 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

PPP Profit vs. Nachhaltigkeit? Die Rolle des Privatsektors in Entwicklungsländern

Art.-Nr.: 2017-45

Erscheinungsjahr: 2017

Einführung, Die Förderung der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern, Kooperationsformen mit dem Privatsektor, SDG: Transformation mit dem Privatsektor?Ausblick: Gemeinwohl vs. Eigennutz

(Dr. Pedro Morazán, 15 Seiten)

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Fact Sheet: Der Privatsektor und Erneuerbare Energien in Entwicklungsländern

Art.-Nr.: 2017-40

Erscheinungsjahr: 2017

Ein Großteil klimaschädlicher Emissionen entsteht im Energiesektor. Gleichzeitig ist der Energiebedarf in den Entwicklungsländern in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Der Ausbau erneuerbarer Energien und eine verbesserte Energieeffizienz sind daher zentrale Punkte im Klimaschutzabkommen von Paris. Internationale Vereinbarungen wie dieses Abkommen oder die Agenda 2030 heben besonders die positive Rolle von Privatinvestitionen in diesem Bereich hervor: Demnach sollen Investitionen in erneuerbare Energien in Entwicklungsländern viele positive Wirkungen haben. Sie können aber auch nicht beabsichtigte negative Auswirkungen mit sich bringen. Eine Einordnung dieser Auswirkungen in Bezug auf die Rolle von Unternehmen und den Privatsektor ist Gegenstand des vorliegenden Fact Sheets.

(Irene Knoke u.a., 4 Seiten)

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Fact Sheet: Der Privatsektor und Ernährungssicherheit: Nötiger Strukturwandel für die 2030 Agenda (SDG2)

Art.-Nr.: 2017-39

Erscheinungsjahr: 2017

Laut Schätzungen der Welternährungsorganisation leiden mehr als 795 Mio. Menschen (das ist jeder neunte Mensch) an chronischer Unterernährung. Die überwiegende Mehrheit dieser Menschen lebt in Entwicklungsländern. Der größte Hunger herrscht dort, wo Nahrungsmittel angebaut werden. Wie das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zu Recht feststellt, geschieht das in einer Zeit, in der weltweit eigentlich genug Nahrungsmittel produziert werden, um alle Menschen ausreichend ernähren zu können. Das Ernährungsproblem ist somit kein Mangel, sondern ein Verteilungsproblem. Die Einkommen vieler Menschen in den Städten des globalen Südens reichen nicht aus, um Grundnahrungsmittel zu kaufen. Viele Bauernfamilien besitzen kein oder zu wenig Land, um ausreichend Nahrungsmittel an­bauen zu können. Schätzungen zufolge leben mehr als 75 % der Armen auf dem Land und sind auf eine Beschäftigung in der Landwirtschaft angewie­sen, um ihre Ernährung zu sichern.

(Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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Auszug Flucht und Migration_Großbaustelle Nachhaltigkeit - Deutschland und die globale Nachhaltigkeitsagenda

Art.-Nr.: 2017-38

Erscheinungsjahr: 2017

Mehr als 65 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Hunger oder Natur- katastrophen. Das sind so viele wie noch nie. Die Zahl der Migrantinnen und Migranten wird auf ca. 240 Millionen Menschen weltweit geschätzt. Zunehmende Mobilität und Migration sind auch eine Folge sowie eine Antwort auf die globalen und nationalen Ungleichheiten.
Die ökonomische Globalisierung hat, neben einer starken Einkommenspolarisierung in allen Ländern, die Einkommensdifferenzen zwischen den Ländern des globalen Nordens und des globalen Südens weiter vertieft.  Die Liberalisierung von Handel und Finanzen, die mit Hilfe von WTO und IWF umgesetzt wurden, spielten dabei  eine entscheidende Rolle. Die Agenda 2030 bietet einen Rahmen, wichtige Dimensionen von Ungleichheit mit  einer positiven Gestaltung von Migration zu verbinden. Bislang bieten die Gesetzeslage und die Nachhaltigkeits- strategie der Bundesregierung hier nur unzureichende Instrumente.

(Dr. Pedro Morazán, 9 Seiten)

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Profit mit Nachhaltigkeit. Die Rolle der Privatwirtschaft in Entwicklungsländern

Art.-Nr.: 2017-25

Erscheinungsjahr: 2017

Zur Umsetzung der „Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG)“ erlangt der Privatsektor eine immer größere Bedeutung, auch für die Länder im Süden. Investitionen von Konzernen und Unternehmen in Entwicklungsländern werden von der öffentlichen Hand unterstützt. Verschiedene Kooperationsformen haben sich hierfür bereits etabliert. Doch wie kann unter der Zielsetzung von Profit- und Umsatzsteigerung garantiert werden, dass auch die ärmere Bevölkerung von Kooperationen zwischen Privatwirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit profitiert? Die Studie untersucht zunächst, wie groß der Bedarf an zusätzlichen Finanzressourcen ist und welche SDG für eine privatwirtschaftliche Beteiligung von besonderer Relevanz sind. Darüber hinaus sollen aber auch Entwicklungspotenziale in den armen Ländern selbst identifiziert werden. Um diese zu stärken, braucht es oft andere Rezepte als allein die Mobilisierung ausländischen Kapitals für Investitionen in den Entwicklungsländern. Vor diesem Hintergrund werden die verschiedenen Kooperationsformen zwischen der öffentlichen Hand und dem Privatsektor kritisch beleuchtet.

(Dr. Pedro Morazán, 44 Seiten)

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ab 1 Stück  5,00
ab 10 Stück  3,00

Fact Sheet: Agenda 2030 – Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG): Kooperationen mit dem Privatsektor

Art.-Nr.: 2016-54

Erscheinungsjahr: 2016

Mit der Agenda 2030 einigte sich die internationale Gemeinschaft im Jahr 2015 auf einen umfangreichen Orientierungsrahmen. Als Kernstück zur Umsetzung gelten die „Nachhaltigen Entwicklungsziele“ (Sustainable Development Goals – SDG). Sie beinhalten soziale Ziele wie Armutsbekämpfung, Gesundheit oder Bildung ambitionierter als dies in der Vergangenheit der Fall war. Bis zum Jahr 2030 soll die weltweite Armut nun vollständig überwunden werden. Doch die SDG gehen inhaltlich weiter, sie verbinden die sozialen mit wirtschaftlichen und ökologischen Zielen. Sie gelten für reiche und arme Länder, betonen stärker die gemeinsame, aber differenzierte Verantwortung und gehen auf Fragen von Ungleichheit, Produktions- und Konsummustern ein.

(Irene Knoke, Dr. Pedro Morazán, 4 Seiten)

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