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Welt retten mit dem Einkaufskorb? - Wie Globalisierung menschenwürdiger gestaltet werden kann

Einstürzende Textilfabriken, verheerende Arbeitsbedingungen in Elektronikfabriken, Vertreibungen für Rohstoffabbau, Kinderarbeit auf Plantagen. Zahlreiche Berichte aus Ländern des Globalen Südens zeigen: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit bei der sich rund um den Globus erstreckenden Herstellung von Produkten unseres Alltags. Als Hebel zur Veränderung gerät meist zunächst unser eigener Konsum ins Blickfeld. Ein ganzer Siegeldschungel verspricht Fairness und Umweltschutz. Das Weltretten mit dem Einkaufskorb kann Veränderung anstoßen, aber hat auch Grenzen. Welche politischen Prozesse und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es national wie international, um die Einhaltung menschenrechtlicher Standards bei der Herstellung unserer Produkte zu fördern?

Eva-Maria Reinwald von SÜDWIND gibt bei der Ringvorlesung am 29.01.2018 Einblicke in Herausforderung für Mensch und Umwelt in verschiedenen Lieferketten sowie Möglichkeiten zur Veränderung als KonsumentIn und politische BürgerIn.

Informationen der Universität Koblenz-Landau

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