Kakao

Kakao wird weltweit von mehr als 5 Mio. Familien auf meist sehr kleinen Plantagen angebaut, mehr als 70 Prozent der Welternte stammen aus Westafrika. Inflationsbereinigt ist der Kakaopreis in den letzten Jahrzehnten mit erheblichen Schwankungen immer weiter gesunken und ein großer Teil der Bäuerinnen und Bauern lebt in Armut. Die niedrigen Einkommen und die damit verbundene schlechte wirtschaftliche Situation sind die Hauptursache der im Kakaoanbau weit verbreiteten Kinderarbeit. SÜDWIND beschäftigt sich seit 2009 mit der Frage, wie diese Situation verbessert werden kann. Um Lösungswege zu finden, verfassen wir Studien, organisieren Tagungen und arbeiten in Bündnissen sowie Stakeholderforen mit.

Publikationen

Existing Living Income Reference Prices are Too Low. Consultation Paper for the 2020 Cocoa Barometer.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Kakao-Barometer 2020 - Nur struktureller Wandel in der globalen Kakaolieferkette kann Armut beseitigen

[Berlin/ Bonn, 1. Dezember 2020] Mit der Veröffentlichung des Kakao-Barometers 2020 schlagen die Herausgeber Alarm: Nach zwei Jahrzehnten fehlgeschlagener Bemühungen gehören Armut und Kinderarbeit noch immer zum Alltag von Kakaobauernfamilien. Die entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA-netzwerk, SÜDWIND-Institut und Solidaridad fordern als Mit-Herausgeber des Kakao-Barometers Unternehmen und Regierungen dazu auf, ihre Versprechen zur Beendigung der Entwaldung, von Armut und Menschenrechtsverletzungen im Kakaosektor einzuhalten. Dafür sind die Beteiligung von Bauern und Bäuerinnen sowie Arbeiter*innen an Entscheidungsprozessen und die Zahlung existenzsichernder Preise im Kakaosektor nötig.

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Audio/Video

Reich an Schätzen, trotzdem arm

Kakao, Kaffee, Gold, Mineralien: Die Länder des globalen Südens sind die Schatzkammer der Welt – und bleiben doch ihr Armenhaus. Welche Strukturen sind dafür verantwortlich? Und wie könnten die ärmsten Länder endlich wirtschaftlich Anschluss finden?

Ein Beitrag mit Friedel Hüz-Adams

 

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Termine/Veranstaltungen

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Aus unseren Netzwerken

E-Mail-Aktion "Schluss mit der Blockadehaltung – Lieferkettengesetz jetzt!"

In den letzten Wochen sind wir einem Lieferkettengesetz deutlich nähergekommen. Die Bundesminister Heil und Müller haben angekündigt, ein Gesetz vorzulegen. Auch die Kanzlerin hat sich inzwischen für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen – ebenso wie immer mehr deutsche Unternehmen. Nur einer versucht weiterhin zu blockieren: Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Eine E-Mail-Aktion der Initiative Lieferkettengesetz fordert den Minister auf, einer gesetzlichen Regelung nicht länger im Weg zu stehen.

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Recht und Gerechtigkeit

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