Kakao

Kakao wird weltweit von mehr als 5 Mio. Familien auf meist sehr kleinen Plantagen angebaut, mehr als 70 Prozent der Welternte stammen aus Westafrika. Inflationsbereinigt ist der Kakaopreis in den letzten Jahrzehnten mit erheblichen Schwankungen immer weiter gesunken und ein großer Teil der Bäuerinnen und Bauern lebt in Armut. Die niedrigen Einkommen und die damit verbundene schlechte wirtschaftliche Situation sind die Hauptursache der im Kakaoanbau weit verbreiteten Kinderarbeit. SÜDWIND beschäftigt sich seit 2009 mit der Frage, wie diese Situation verbessert werden kann. Um Lösungswege zu finden, verfassen wir Studien, organisieren Tagungen und arbeiten in Bündnissen sowie Stakeholderforen mit.

Publikationen

Existing Living Income Reference Prices are Too Low. Consultation Paper for the 2020 Cocoa Barometer.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Globalisierung menschenwürdig gestalten: Vierte Verhandlung über UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten steht bevor

Bonn, 11.10.2018: In der nächsten Woche (15.-19.10.2018) verhandelt eine Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen in Genf über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten. Das Bonner SÜDWIND-Institut, das sich in der Treaty Alliance für ein solches Abkommen engagiert, hält verbindliche internationale Regeln für unabdingbar, um die Menschen, die mit der Herstellung unserer Alltagsprodukte in Verbindung stehen, wirksam zu schützen. 

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Audio/Video

Reich an Schätzen, trotzdem arm

Kakao, Kaffee, Gold, Mineralien: Die Länder des globalen Südens sind die Schatzkammer der Welt – und bleiben doch ihr Armenhaus. Welche Strukturen sind dafür verantwortlich? Und wie könnten die ärmsten Länder endlich wirtschaftlich Anschluss finden?

Ein Beitrag mit Friedel Hüz-Adams

 

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Termine/Veranstaltungen

26. September 2020

Bonn, Universitätsclub

10:00-16:00 Uhr

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Aus unseren Netzwerken

E-Mail-Aktion "Schluss mit der Blockadehaltung – Lieferkettengesetz jetzt!"

In den letzten Wochen sind wir einem Lieferkettengesetz deutlich nähergekommen. Die Bundesminister Heil und Müller haben angekündigt, ein Gesetz vorzulegen. Auch die Kanzlerin hat sich inzwischen für ein Lieferkettengesetz ausgesprochen – ebenso wie immer mehr deutsche Unternehmen. Nur einer versucht weiterhin zu blockieren: Bundeswirtschaftsminister Altmaier. Eine E-Mail-Aktion der Initiative Lieferkettengesetz fordert den Minister auf, einer gesetzlichen Regelung nicht länger im Weg zu stehen.

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Recht und Gerechtigkeit

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