Publikationen

PPP Afrikas weißes Gold. Ein moderner Dreieckhandel

Art.-Nr.: 2014-34

Erscheinungsjahr: 2014

1.Einführung

2.Vom Baumwollfeld zum Weltmarkt am Beispiel Afrika

3.Chinesisches Engagement in Afrika: Eine Win-Win-Situation?

4.Europa im textilen Dreieckhandel

(Dr. Sabine Ferenschild, 19 Seiten)

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Bio-Baumwolle: Eine Perspektive für afrikanische FarmerInnen

Art.-Nr.: 2014-18

Erscheinungsjahr: 2014

Ein großer Teil der weltweit produzierten Baumwolle kommt aus dem Globalen Süden: 99 % aller BaumwollfarmerInnen bauen dort ca. 75 % der Baumwolle an. In Sub-Sahara- Afrika kultivieren ungefähr 1,7 Mio. FarmerInnen Baumwolle im Wechsel mit Nahrungsmitteln. Die Existenzsicherung von mehr als 10 Mio. Menschen hängt dort zu einem bedeutenden Teil vom Baumwollanbau ab. Die sozialen und ökologischen Bedingungen im sog. ‚konventionellen‘ Baumwollanbau sind in vielen Anbauländern schlecht.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Fact Sheet Afrikas weißes Gold – Frauenarbeit im Baumwollanbau

Art.-Nr.: 2014-17

Erscheinungsjahr: 2014

Wer die weißen, luftigen Fasern der Baumwolle sieht, mag kaum glauben, dass es körperlich sehr anstrengende Arbeit bedeutet, sie anzupflanzen und zu pflücken. In Sub-Sahara-Afrika findet der Baumwollanbau überwiegend auf kleinbäuerlichen Farmen statt. Diese bauen Baumwolle für den Weltmarkt an. Um die Rohbaumwolle jedoch verkaufen zu können, sind sie von großen Baumwollgesellschaften bzw. Entkernungsunternehmen abhängig. Diese klein­bäuerliche Struktur in Abhängigkeit von verarbei­tenden Unternehmen prägt den Baumwollanbau in Sub-Sahara-Afrika seit Kolonialzeiten.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Adidas purchasing practices and the brand´s possibility of supporting Living Wage

Art.-Nr.: 2014-14

Year of publication: 2014

Living wage is an issue for adidas just as price is. We see a lot of rhetoric and effort to find out what a fair or living wage is. The facts we know about the payment of workers in adidas contractors and subcontractors in Indonesia, however, do not reflect these efforts.

(Antje Schneeweiß, 2 Pages)

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Afrikas weißes Gold. Ein moderner Dreieckhandel. Afrikanischer Rohstoff – chinesische Verarbeitung – europäischer Konsum

Art.-Nr.: 2014-10

Erscheinungsjahr: 2014

Wie kein anderer Kontinent dient Afrika einerseits als Sinnbild für großen Reichtum an natürlichen Ressourcen und Land, andererseits für anhaltende Armut und fehlende Perspektiven. Kein Wunder also, dass Afrika im Fokus sowohl ökonomischer (Rohstoffsicherung) als auch entwicklungspolitischer (Armutsbekämpfung) Interessen der klassischen Industrieländer steht.

In den letzten Jahren rückte mit der Volksrepublik China in beiden Bereichen ein neuer Akteur auf das afrikanische ‚Spielfeld‘, der von europäischer Seite sehr kritisch beäugt wird. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht dabei Afrikas „weißes Gold“ – die Baumwolle, von deren Anbau die Existenzsicherung vieler Millionen AfrikanerInnen abhängt. Am Beispiel der Dreiecksbeziehung afrikanische Baumwolle – chinesische Textilproduktion – europäischer Konsum wird untersucht, welche Interessen China und Europa in Afrika verfolgen.

(Dr. Sabine Ferenschild, 36 Seiten)

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ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Von weißem Gold und goldenem Öl. Flächennutzungskonflikte und Migration an den Beispielen Baumwolle und Palmöl

Art.-Nr.: 2013-03

Erscheinungsjahr: 2013

In den vergangenen Jahren hat sich weltweit die Debatte über die Nutzung von Land, die unterschiedlichen Interessen der Landnutzung und die dabei entstehende ‚Flächenkonkurrenz‘ zugespitzt. Dazu hat die Belegung großer Flächen für die Exportproduktion beigetragen. Diese wiederum löst verschiedenste Migrationsbewegungen verbunden mit meist schlechten Arbeitsbedingungen in der Agrarexportproduktion oder im informellen städtischen Sektor aus. An den Beispielen der Baumwollproduktion, die weltweit ca. 2,5 % der nutzbaren Ackerfl äche belegt und im Beispielland China etwa 6,5 %, und der Palmölproduktion, die im Beispielland Malaysia nach wie vor zur Rodung von Regenwäldern führt, werden die Auswirkungen auf die Menschen in den Anbauregionen und die Arbeitsbedingungen der MigrantInnen in den Plantagen vorgestellt.

(Dr. Sabine Ferenschild, 40 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Arbeitsrechtsverstöße in Indonesien. Was können Investoren tun?

Art.-Nr.: 2012-39

Erscheinungsjahr: 2012

"Wenn es viele Aufträge gibt, arbeiten wir 72 Stunden in der Woche“, hieß es 1999 in dem Bericht eines Arbeiters in einer Zulieferfabrik von Nike und Adidas in Indonesien. Als die indonesischen Organisationen TURC/LIPS im Auftrag von SÜDWIND 13 Jahre später erneut ArbeiterInnen derselben Fabrik nach ihrer Arbeitssituation befragte, machten sie vergleichbare Aussagen. Viele zum Teil erzwungene Überstunden, kaum erreichbare Zielvorgaben und Hungerlöhne prägen noch immer den Alltag von Hundertausenden von TextilarbeiterInnen in Indonesien, auch in jenen Zulieferbetrieben, die für Premiummarken wie Adidas und Nike fertigen.

Damals wie heute stehen die Aussagen der ArbeiterInnen in direktem Gegensatz zu denen der Unternehmen, die z.B. angeben, dass in ihren Zulieferfabriken nicht mehr als 60 Stunden pro Woche gearbeitet wird. Nachdem jahrzehntelang Konsumentenproteste diese Situation angeprangert haben, stellen sich nun auch Investoren die Frage, wie sie diese Unternehmen dazu drängen können, menschenwürdige Arbeitsbedingungen in ihrer Zulieferkette umzusetzen. Die Studie zeichnet ein aktuelles Bild der Situation der TextilarbeiterInnen und entwickelt Ansatzpunkte, wie Aktionäre dazu beitragen können, die Situation wirksam zu verbessern.

(Antje Schneeweiß, 48 Seiten)

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Multilateraler vs. regionaler Freihandel und Textilien: Wer profitiert? Wer verliert?

Art.-Nr.: 2011-07

Erscheinungsjahr: 2011

Nach dem Ende des Quotensystems im internationalen Textil- und Bekleidungshandel am 31.12.2004 wurde dieser Sektor in die NAMAVerhandlungen (NAMA = Non-Agricultural Market Access / Marktzugang für Nicht-Agrarprodukte) der Welthandelsorganisation (WTO) integriert. Seit 2001 wird über NAMA und die Liberalisierung des Agrar- und Dienstleistungshandels im Rahmen der Doha-Entwicklungs-Runde der WTO verhandelt. Doch eine Einigung in dieser Runde ist bisher nicht in Sicht. Während sich die multilateralen Verhandlungen in einer Sackgasse befinden, wächst die Zahl der bilateralen und minilateralen Handelsabkommen immer weiter an. Zu den Vertragsstaaten zählen viele Länder mit einer bedeutenden Textil- und Bekleidungsindustrie.

(Ingeborg Wick, 19 Seiten)

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Was bedeutet das Ende des Multifaserabkommens für China? Untersuchung und Monitoring der Auswirkungen

Art.-Nr.: 2010-41

Erscheinungsjahr: 2010

Der 31. Dezember 2004 markiert das Ende des Multifaserabkommens (Multi-Fibre Arrangement, MFA), eines dreißig Jahre alten Quotensystems für den Export von Textilien und Bekleidung aus Entwicklungsländern in entwickelte Länder.

Im Vorfeld des MFA-Endes kursierte die Spekulation, die Exporte aus China und Indien würden explodieren. Das werde einen Handelsrückgang für kleinere Länder wie Bangladesch und Sri Lanka bedeuten sowie niedrigere Preise für die Konsumenten und weitere Arbeitsplatzverluste für die Beschäftigten in der Textil- und Bekleidungsproduktion der entwickelten Länder.

Kurz bevor sich das Ende des MFA zum fünften Mal jährt, möchte diese Untersuchung analysieren, was ‚erreicht‟ wurde und welche Spekulationen wahr geworden sind.

(Ingeborg Wick, 36 Seiten)

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Women Working in the Shadows: The informal economy and export processing zones

Art.-Nr.: 2010-22

Year of publication: 2010

Large areas of women’s work in the world economy takes place in a shadowy realm not covered by labour market statistics, media headlines and research projects. Information on socially vulnerable sectors of the economy in which women’s work is performed is scanty. The amount of employment which is largely beyond the pale of protective measures of the state has increased dramatically over the last few decades. Such forms of employment, also referred to as informal, atypical, unprotected or precarious, are also sharply on the rise in the industrialised countries as well.

Almost two-thirds of paid employees in the world work in the informal economy today. These usually include street vendors, small producers, domestic employees and home workers in the South, and casual employees, temporary workers, part-time and non-permanent employees and frequently micro-entrepreneurs in the North. Two-thirds of them are considered poor in the world. The majority of employees in the informal economy are women. There is also a dearth of data on the working conditions of the primarily female employees working in export promotion zones worldwide. There is scarcely any public awareness of the fact that workers’ and women’s rights are being systematically violated in many of these tax and customs enclaves in more than a hundred countries.

This publication provides basic information on the informal economy and export processing zones, exploring their development in the context of globalisation and the prevailing gender order. It offers proposals for action to be taken by church and women’s groups, trade unions and youth organisations taking the example of campaigns relating to the global textiles and clothing industry, in which women’s work in the informal economy and in export processing zones is very widespread.

(Ingeborg Wick, 60 Pages)

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