Publikationen

¿Herramienta de l@s Trabajador@s o Truco Publicitario? Una guía para los códigos de prácticas laborales internacionales

Art.-Nr.: 2006-01

Year of publication: 2006

Desde principios de la década de 1990, los códigos de conducta para las empresas multinacionales han proliferado. Es cada vez más difícil distinguir entre los diferentes modelos de código. Los trabajadores de todo el mundo se enfrentan a instrumentos nuevos que dicen mejorar sus condiciones de trabajo. ¿Cuáles son las ventajas y desventajas de los códigos de conducta? ¿De qué manera pueden ser instrumentos útiles para los sindicatos? ¿Cómo pueden los sindicatos y organizaciones no gubernamentales cooperar con relación a los códigos de conducta? ¿Cuáles son los rasgos principales de los ejemplos actuales de códigos y los resultados de una comparación entre ellos?

Esta publicación se centra en las características de los organismos de verificación de códigos Fundación Fair Wear, Iniciativa de Comercio
Ético (ETI), Asociación por el Trabajo Justo (FLA), Responsabilidad Social Internacional (SAI), Consorcio de los Derechos de los Trabajadores (WRC) y una comparación entre ellos. Además de un esbozo del contexto socioeconómico y otras iniciativas relacionadas con el comercio, esta publicación también contiene un análisis de las perspectivas sindicales sobre los códigos de conducta por la Confederación Internacional
de Organizaciones Sindicales Libres y la Federación Internacional de Trabajadores del Textil, Vestuario y Cuero.

(Ingeborg Wick, 75 Pages)

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Workers‘ tool or PR ploy? A guide to codes of international labour practice

Art.-Nr.: 2005-06

Year of publication: 2005

Since the early 1990s, codes of conduct for multinational corporations have been proliferating. It is increasingly difficult to distinguish between the different code models. Workers all over the world are confronted with new instruments which claim to improve their labour conditions. What are the pros and cons of codes of conduct? In which way can they be useful instruments for trade unions? How can trade unions and nongovernmental organisations cooperate with regard to codes of conduct? What are the main features of current code examples and the results of a comparison between them ?

This brochure concentrates on profiles of the code verification bodies Fair Wear Foundation, Ethical Trading Initiative, Fair Labor Association, Social Accountability International, Worker Rights Consortium and a comparison between them. Next to an outline of the socio-economic context and other trade-related initiatives, this publication also contains an analysis of the trade union perspectives on codes of conduct by the International Confederation of Free Trade Unions and the International Textile, Garment & Leather Workers‘ Federation.

(Ingeborg Wick, 71 Pages)

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Nähen für den Weltmarkt. Frauenarbeit in Freien Exportzonen und der Schattenwirtschaft

Art.-Nr.: 2005-02

Erscheinungsjahr: 2005

Ein großer Teil unserer Kleidung stammt aus weltweiten »Freien Exportzonen« und Hinterhofnähstuben in der Schattenwirtschaft. Die Beschäftigten in den Steuer- und Zollenklaven in über hundert Ländern des Südens und Osteuropas sowie in Sweatshops sind mehrheitlich Frauen. Ihre Arbeitsbedingungen sind meist skandalös: Hungerlöhne, überlange Arbeitszeiten, sexuelle Belästigung und Gewerkschaftsunterdrückung. Doch oft mischen sich – wie diese Broschüre in Portraits von Näherinnen zeigt - diese Gewalterfahrungen mit Dankbarkeit für ihren Arbeitsplatz, da sie keine Alternativen haben sowie ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien bestreiten müssen.

Seit den 80er Jahren haben VerbraucherInnen multinationale Unternehmen, die ihre Bekleidung aus diesen Fabriken beziehen, durch öffentliche Kampagnen unter Druck gesetzt, damit diese sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen bei ihren globalen Zulieferern einsetzen und unabhängigen Kontrollsystemen zustimmen - mit ersten Erfolgen. In Einzelfällen konnten Verbesserungen erreicht werden, doch mangelt es an dauerhaften, verbindlichen Regelungen. Protestaktionen von VerbraucherInnen müssen also fortgesetzt werden – z.B. bei Großereignissen wie Kirchentagen oder der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

Die vorliegende Broschüre legt aus jüngsten Forschungsergebnissen Fallbeispiele über Arbeitsbedingungen von Frauen in Freien Exportzonen und Sweatshops in China, Indonesien und Sri Lanka vor. Hierzu nehmen die Unternehmen KarstadtQuelle, C&A, Otto, adidas-Salomon und Puma Stellung. Neben Hintergrundanalysen zu den Trends auf dem Weltmarkt für Textil und Bekleidung enthält die Publikation ebenso Handlungserfahrungen von Gewerkschaften und VerbraucherInnen und zeigt Alternativmöglichkeiten auf.

(Ingeborg Wick, 98 Seiten)

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Globales Spiel um Knopf und Kragen. Das Ende des Welttextilabkommens verschärft soziale Spaltungen

Art.-Nr.: 2004-07

Erscheinungsjahr: 2004

Ende 2004 läuft das Welttextilabkommen der Welthandelsorganisation (WTO) aus. Ab 2005 werden die Mengenbeschränkungen (Quoten) wegfallen, die den internationalen Textil- und Bekleidungshandel in den letzten Jahrzehnten geprägt haben. Textil- und Bekleidungsexporte aus den Ländern der Dritten Welt und Osteuropas in die Industrieländer werden dann keinen mengenmäßigen Begrenzungen mehr unterliegen.

Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist ein Paradebeispiel für die Widersprüchlichkeiten und die Entwicklungssackgasse, zu denen der Prozess neoliberaler Globalisierung führt: Entgegen der Freihandelslogik setzten hier die Industrieländer ihre protektionistischen Interessen durch. Das »Beschäftigungswunder« in der Dritten Welt wurde mit ungeschützter Arbeit erkauft. Der hohe Frauenanteil unter den Beschäftigten hat kaum deren gesellschaftliche Stellung verbessert.

Die Liberalisierung des Welttextil- und Bekleidungsmarkts wird von einschneidenden Strukturveränderungen begleitet. Dramatische Folgen treffen zahlreiche Produktionsländer und Industrien sowie Millionen von Beschäftigten. Schien lange Zeit die Quotenregelung des Welttextil- und Bekleidungshandels ausschließlich ein Instrument zum Schutz der Industrien in den Industrieländern zu sein, kommen heute jedoch auch jene Entwicklungsländer in den Blick, denen diese Regulierung den Aufbau einer eigenen Industrie ermöglicht hat. Wer wird in dem Wegfall der Quoten eher Gefahren als Chancen sehen? Worin bestehen sie im einzelnen? Mit welchen Strategien können die Interessen der Beschäftigten in der weltweiten Bekleidungsindustrie unterstützt werden?

Diese Broschüre untersucht die Entwicklung des Textil- und Bekleidungshandels in den letzten Jahrzehnten im Rahmen von GATT und WTO und stellt einzelne Länderbeispiele und Handlungsoptionen vor. Die beiden Herausgeber sehen in dieser Broschüre einen Beitrag zur Arbeit der Kampagne für Saubere Kleidung, die sich seit Jahren für Sozialstandards in der globalen Bekleidungsindustrie einsetzt.

(Dr. Sabine Ferenschild, Ingeborg Wick, 68 Seiten)

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Global game for Cuffs and Collars. The phase-out of the WTO Agreement on Textiles and Clothing aggravates social divisions

Art.-Nr.: 2004-06

Year of publication: 2004

At the end of 2004, the Agreement on Textiles and Clothing of the World Trade Organisation (WTO) will be phased out. As from the beginning of 2005, the quota regime, which has characterised the world trade in textiles and clothing in recent decades, will disappear. Textile and clothing exports of developing and Eastern European countries to industrialised countries will then no longer be subject to quantitative restrictions.

The textile and clothing industry is a perfect example of the contradictions and the development impasse inherent in the process of neo-liberal globalisation: Contrary to the logic of free trade, the industrialised countries have used it to enforce their protectionist interests. The “job miracle” in the third world was accompanied by precarious working conditions. Women, who constitute a high percentage of the workers in this industry, have largely been unable to improve their social status.

The liberalisation of the world market of textiles and clothing will be accompanied by sharp structural transformations. It will have a dramatic impact on numerous production countries and industries as well as on millions of workers. Whereas it appeared for a long time as if the quota regulation of the global trade in textiles and clothing has only protected the industries in developed countries, it has become increasingly obvious that it also allowed some developing countries to build up their own industries. Who, then, will consider the phase-out of the Agreement on Textiles and Clothing to be a risk rather than an opportunity? What are those risks and opportunities if you look at them closely? Which strategies should be developed to support the interests of the workers in the worldwide clothing industry?

This publication analyses the development of the textile and clothing trade in the framework of GATT and the WTO. It presents a series of country case studies as well as proposals for action. The two publishers consider this brochure to be a contribution to the work of the Clean Clothes Campaign which for many years has struggled to improve social standards in the international clothing industry.

(Dr. Sabine Ferenschild, Ingeborg Wick, 68 Pages)

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Nadelstiche von VerbraucherInnen: Modemultis in Bewegung. Die Entwicklung von Verhaltenskodizes seit 1992

Art.-Nr.: 2003-02

Erscheinungsjahr: 2003

In den letzten Jahren haben immer mehr VerbraucherInnen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen in den weltweiten Kleider- und Sportschuhfabriken protestiert. Berichte über Hungerlöhne, Gewerkschaftsunterdrückung und sexuelle Belästigung haben sie dazu bewogen, sich an Unterschriftensammlungen, Straßenaktionen und Veranstaltungen zu beteiligen. Sie arbeiten in Netzwerken wie der »Kampagne für Saubere Kleidung« mit, die in Deutschland und weiteren elf europäischen Ländern aktiv ist.

Diese Kampagne steht in engem Austausch mit Organisationen in den Produktionsländern von Bekleidung und Sportschuhen in Asien, Mittelamerika, Afrika und Osteuropa. Zunehmend fragen VerbraucherInnen nach den konkreten Auswirkungen von Protestaktionen. Haben sich Arbeitsbedingungen für NäherInnen verbessert? Hat sich das Verhalten von Modemultis verändert, die ihre Waren überwiegend aus Fabriken der Dritten Welt und aus Osteuropa beziehen? Wo gibt es sozialverträglich hergestellte Sportschuhe zu kaufen?

Die vorliegende Broschüre gibt Antworten auf einen Teil dieser Fragen: Sie zeigt auf, wie exponierte Bekleidungsunternehmen seit 1992 als Reaktion auf Proteste von VerbraucherInnen Sozialstandards für ihre weltweiten Zulieferfabriken aufgestellt und weiterentwickelt haben. Sie untersucht die Entwicklung der Kontrollsysteme zur Einhaltung dieser Standards, der Transparenz und des Stellenwerts dieser Politik im Rahmen der gesamten Unternehmenstätigkeit. Die bisherigen Reaktionen auf Proteste von KonsumentInnen sind erste Erfolge, die jedoch ausgebaut werden müssen. Zwar sind in Einzelfällen Arbeitsrechtsverletzungen in Weltmarktfabriken abgestellt worden, doch fehlen hierfür bis heute dauerhafte, verbindliche Regelungen. Eine Kaufempfehlung für den Massenkonsum »sauberer« Kleidung wird also noch auf sich warten lassen müssen.

(Ingeborg Wick u.a., 28 Seiten)

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