Publikationen

Report on a Cocoa Sustainability Fund

Art.-Nr.: 2016-28

Year of publication: 2016

The recommendation to study the feasibility of establishing a cocoa-dedicated sustainability fund was first mooted at the Second Roundtable on a Sustainable Cocoa Economy (RSCE2) in Trinidad and Tobago in 2009. The declared objective was to provide additional direct and timely financing to relevant projects and programmes in the cocoa sector, primarily for the benefit of cocoa producers. The second World Cocoa Conference in Amsterdam held in 2014 revived the concept and proposed to conduct a study in order to provide the basis for cocoa experts to have a better informed conversation on the topic. In September 2015, the ICCO Council agreed to commission such a study, to be jointly funded by the ICCO and GISCO. Südwind e.V. was subsequently appointed to conduct it.

(Friedel Hütz-Adams and others, 84 Pages)

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Agroforstsysteme und Kakaoproduktion in Nicaragua am Beispiel von „Cacaonica”. Unabhängige Ex-Post Evaluierung im Auftrag von Ritter Sport

Art.-Nr.: 2015-25

Erscheinungsjahr: 2015

Die Alfred Ritter GmbH & Co. KG (Ritter Sport) hat das SÜDWIND Institut mit der Durchführung einer unabhängigen Bewertung zur Wirkung des Projektes „Cacaonica“ (Projekt) in Nicaragua beauftragt. Die Ziele sind: Die Messung bzw. quantitative und qualitative Beschreibung der sozialen, ökonomischen und ökologischen Wirkungen des Projektes über die letzten 13 Jahre, die Beschreibung und Validierung von Maßnahmen des Projektes in den einzelnen Phasen, sowie die Bewertung einzelner Maßnahmen und Wirkungszusammenhänge (Erfolgsfaktoren, Verbesserungspotenziale). Das Ziel der Evaluierung ist es, herauszufinden, ob die KakaoproduzentInnen in Nicaragua durch ihre Arbeit eine Verbesserung ihres Einkommens erzielen, um ein menschenwürdiges Lebens nach ILO Standards führen zu können.

(Dr. Pedro Morazán, 73 Seiten)

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Der Kakaosektor in Ecuador

Art.-Nr.: 2015-23

Erscheinungsjahr: 2015

Der Kakaoanbau ist für Ecuador nach wie vor bedeutend. Vor allem auf dem Nischenmarkt Edelkakao spielt Ecuador auch für die weltweite Kakaoproduktion eine große Rolle, da Ecuador dessen Hauptexporteur ist. Diese besondere Sorte von ecuadorianischem Kakao („Nacional“ oder „Arriba“ genannt) hebt sich geschmacklich deutlich vom gängigen Konsumkakao ab, hat jedoch den Nachteil, dass ihre Erträge niedriger sind und die Pflanze anfälliger für Krankheiten ist.

Kakaoanbau wird in Ecuador vor allem von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern betrieben und wird meist in Kombination mit anderen Feldfrüchten angebaut. Dies verringert die Vulnerabilität der ProduzentInnen und ermöglicht zugleich ein höheres Maß an Biodiversität. Allerdings sind auch die ecuadorianischen ProduzentInnen mit einigen Herausforderungen konfrontiert.

(Friedel Hütz-Adams u.a., 22 Seiten)

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Kakao-Barometer 2015

Art.-Nr.: 2015-16

Erscheinungsjahr: 2015

Das Kakao-Barometer 2015 bietet einen Überblick über die aktuellen Nachhaltigkeitsentwicklungen im Kakaosektor. Darüber hinaus werden kritische Bereiche näher beleuchtet, die im Moment nicht genug Aufmerksamkeit erhalten. Aufgrund der zentralen Bedeutung der Region für den Kakaoanbau und der großen Herausforderungen vor Ort haben sich die Autoren für einen Fokus auf Westafrika entschieden. Die beiden thematischen Schwerpunkte dieses Barometers sind „Die Wertschöpfung in der Lieferkette von Kakao“ und „Existenzsichernde Einkommen für kleinbäuerliche KakaoproduzentInnen.“  

(Friedel Hütz-Adams u.a., 60 Seiten)

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Positionspapier über die Herausforderungen und Lücken von Zertifizierungsansätzen

Art.-Nr.: 2015-10

Erscheinungsjahr: 2015

Weltweit wird ein großer Teil der agrarischen Produkte von Bäuerinnen und Bauern produziert, die auf sehr kleinen Flächen wirtschaften. Besondere Anforderungen der Pflanzen, Flächengrößen, Infrastruktur, Marktzugang, schwankende Preise sowie die politische Situation in den Anbauregionen sind nur einige der vielen Faktoren, die die Lebenssituation von Bäuerinnen und Bauern mitbestimmen. Viele von ihnen sind nicht dazu in der Lage, ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig zu wirtschaften.

Um dies zu verändern haben standardsetzende Organisationen Kriterien entwickelt, wie eine nachhaltige Produktion aussehen sollte. Die Einhaltung dieser Kriterien wird in der Regel durch Audits überwacht und in vielen Fällen werden die Produkte in den Verkaufsregalen mit einem Label gekennzeichnet, um Konsumenten und Konsumentinnen auf die Einhaltung der Anforderungen hinzuweisen. Evaluierungen zeigen, dass standardsetzende Organisationen zwar eine wichtige Rolle auf dem Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit spielen, jedoch nur einen Teil der erforderlichen Veränderungen in Gang setzen können.

(Friedel Hütz-Adams, 47 Seiten)

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Cocoa Barometer 2015

Art.-Nr.: 2015-04

Year of publication: 2015

The Cocoa Barometer 2015 provides an overview of the current sustainability developments in the cocoa sector, and highlights critical issues that are not receiving suffi cient attention at present. It is an endeavour to stimulate and enable stakeholders to communicate and discuss these critical issues. The authors have chosen to focus on West Africa, because of its dominance in cocoa production and the signifi cant challenges it faces. The two special thematic focus points of this Barometer are “Value Distribution in the Cocoa Supply Chain” and “Living Income for Smallholder Farmers”.

(Friedel Hütz-Adams and others, 27 Pages)

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Zur Plausibilität der Best Practice Kriterien. Eine Literaturrecherche

Art.-Nr.: 2014-03

Erscheinungsjahr: 2014

In den letzten Jahren stieg die Menge von nach Standards produzierten Agrarprodukten massiv an und hatte bei Bananen, Holz und Kaffee bereits 2010 zweistellige Prozentanteile am Gesamtmarkt erreicht; bei Kakao ist der Sprung in den zweistelligen Prozentbereich vermutlich 2012 gelungen. Zugleich hat sich die Debatte darüber intensiviert, was durch die Einführung von Standards erreicht werden soll.

Damit eng verbunden ist die Frage, welche Änderungen im Kakaoanbau vorangetrieben werden sollen, ob die derzeit laufenden Programme diese erreichen können und wie die Prozesse überwacht und evaluiert werden können. Das Forum Nachhaltiger Kakao hat daher in einem ersten Schritt Kriterien definiert, die bei den unter eigener Regie vorangetriebenen Projekten erreicht werden sollen.

(Friedel Hütz-Adams u.a., 43 Seiten)

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Nicht nur Öl: Kakaoanbau in Nigeria

Art.-Nr.: 2013-19

Erscheinungsjahr: 2013

In den vergangenen Jahren stammten rund 10 % der deutschen Kakaoimporte aus Nigeria. Über die Situation im Kakaoanbau dieses Landes ist nur sehr wenig bekannt, doch die wenigen vorhandenen Studien belegen große ökologische und soziale Probleme in den Anbaugebieten. Daher muss Nigeria deutlich stärker in den Fokus der deutschen Unternehmen rücken, die ihre Projekte zur Schaffung von mehr Nachhaltigkeit bislang auf die Elfenbeinküste und Ghana konzentrieren. Um eine Zukunftsperspektive für die ProduzentInnen zu schaffen, ist ein umfassender Ansatz erforderlich, der von Unternehmen, Standard setzenden Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und Regierungsstellen gemeinsam vorangetrieben werden muss. Die Umsetzung eines solchen Ansatzes liegt derzeit jedoch noch in weiter Ferne.

(Friedel Hütz-Adams, 17 Seiten)

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Tagungsdokumentation: 3. Kakao Konferenz: Der lange Weg zur nachhaltigen Produktion

Art.-Nr.: 2013-16

Erscheinungsjahr: 2013

Die Debatte um eine nachhaltige Produktion von Kakao hat viele Facetten. Dies liegt unter anderem daran, dass die Situation in den Anbauländern sehr unterschiedlich ist. Nachdem in den vergangenen Jahren in Deutschland Tagungen mit den Schwerpunkten Ghana (2011) und Côte d'Ivoire (2012) stattfanden, wurde zum Einstieg in die diesjährige Tagung die Situation in Nigeria näher beleuchtet. Von dort kommen derzeit rund 10 Prozent der deutschen Importe, was das Land für Deutschland zum wichtigsten Lieferanten nach der Côte d'Ivoire (rund 66 Prozent) macht.

Umgekehrt ist die Bedeutung der Handelsbeziehungen nach Deutschland noch größer, da fast 25 Prozent der Erntemenge Nigerias nach Deutschland exportiert werden (2011: 45.000 Tonnen von 210.000 Tonnen). Diese engen Beziehungen erklären auch, warum in Deutschland tätige Unternehmen zunehmend Nachhaltigkeitsprojekte in Nigeria initiieren. Ziel der Tagung war es, die derzeitige Situation in Nigeria, die neusten Entwicklungen und Reformen im Kakaosektor sowie bestehende und neue Ansätze für eine nachhaltige Gestaltung der Wertschöpfungskette näher zu beleuchten und zu diskutieren.  

(10 Seiten)

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Fact Sheet: Flächenkonkurrenz – das Beispiel Kakao

Art.-Nr.: 2013-12

Erscheinungsjahr: 2013

In den vergangenen Jahren hat sich weltweit die Debatte über die Nutzung von Land zugespitzt. Dabei steht häufig das Problem des sogenannten Landgrabbing im Mittelpunkt: Ausländische Konzerne kaufen in Entwicklungsländern große Flächen auf, um dort Produkte für den Export anzubauen. Es wird aber oft übersehen, dass bereits viele Flächen in Entwicklungsländern dafür genutzt werden, Produkte für Industrieländer anzubauen.

(Friedel Hütz-Adams, 4 Seiten)

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