Publikationen

Made in Cambodia – Textile Lieferketten und die Verantwortung der Investoren am Beispiel Kambodscha

Art.-Nr.: 2019-24

Erscheinungsjahr: 2019

Kleidung der Marken GAP, H&M oder C&A ist aus deutschen Kleiderschränken kaum noch wegzudenken. Doch wie sieht es mit den Arbeitsbedingungen in den Zulieferketten der beliebten Modemarken aus? Und was genau haben Investoren hiermit zu tun? Darauf gibt eine neue Fallstudie von Facing Finance und Südwind, mit Blick auf die Textilproduktion in Kambodscha, eine Antwort. Gemeinsam haben wir internationale Modeunternehmen auf ihre kambodschanischen Lieferanten abgesucht und mit der Datenbank und den Auditergebnissen des von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ins Leben gerufene Better Factories Cambodia-Programm abgeglichen. Aus der Gegenüberstellung entstand eine lange Liste von Arbeitsrechtsverstößen bei kambodschanischen Lieferanten beliebter Textilmarken. Doch damit nicht genug! Denn wir wollten vor allem wissen, inwiefern diese Unternehmen in Publikumsfonds der in Deutschland nach der Fair Finance Guide Methodik bewerteten Banken auftauchen und wo die Erwartungen an und Grenzen von Investoren liegen.

(Antje Schneeweiß, Richard Buch, 28 Seiten)

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Report: Probleme beim Anbau von Naturkautschuk

Art.-Nr.: 2018-49

Erscheinungsjahr: 2018

Naturkautschuk ist ein weltweit gehandelter Rohstoff, dessen Anbau mit zahlreichen ökologischen und sozialen Risiken verbunden ist. Der Kautschukbaum Hevea brasiliensis wird im sogenannten Kautschukgürtel angebaut. Damit sind die äquatornahen Gegenden rund um die Welt gemeint, die ähnliche Anbaubedingungen erfüllen wie das Amazonas-Gebiet, das ursprüngliche Herkunftsgebiet (Brasilien, Peru). Heute aber stammt der größte Teil des verwendeten Naturkautschuks aus Südostasien. Bis in die 1990er Jahre hinein kamen über drei Viertel der gesamten Kautschukproduktion allein aus Thailand, Indonesien und Malaysia. Während in Malaysia die Produktion rückläufig ist, sind in den vergangenen Jahren andere asiatische Länder in der Produktionsliste nach vorne gerutscht, darunter vor allem Vietnam, Indien und China. Indonesien ist bis heute der zweitgrößte Produzent, rund ein Viertel der weltweiten Produktion stammt von dort. Für unsere Studie haben wir uns daher auf Reise gemacht, um die Situation in Indonesien genauer unter die Lupe zu nehmen. Gemeinsam mit der indonesischen Nichtregierungsorganisation Sahabt Cipta und unserem Projektpartner Global Nature Fund haben wir mit verschiedenen Stakeholdern vor Ort gesprochen, darunter Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, angestellten ZapferInnen, Vertreterinnen von Verarbeitungsanlagen, unternehmensnahen Verbänden, Gewerkschaften und öffentliche Kautschukinstitute. Die Erkenntnisse haben wir mit unserer Literaturrecherche ergänzt und in dieser Fallstudie zusammengefasst.

(Irene Knoke u.a., 56 Seiten)

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Naturkautschuk in der Lieferkette. Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsprobleme erkennen und lösen können

Art.-Nr.: 2018-41

Erscheinungsjahr: 2018

Kautschuk steckt in vielen Alltagsgegenständen wie in Matratzen, Schuhen oder Schnullern. Der größte Abnehmer ist aber die Automobilindustrie: 70 % des weltweiten Kautschuks fließen in die Herstellung von Reifen. Ungefähr die Hälfte des verwendeten Kautschuks ist Naturkautschuk, der aus dem Kautschubaum Hevea brasiliensis gewonnen wird und zu rund 90 % in Südostasien angebaut wird. Die immer weiter steigende Produktion von Naturkautschuk geht mit erheblichen ökologischen und sozialen Auswirkungen einher, die den VerbraucherInnen oft nicht bekannt sind. So gehören zum Beispiel der Anbau in Monokulturen, die Gefahr von Entwaldung, der Verlust von Biodiversität und ein erhöhter Chemikalieneinsatz zu den ökologischen Risiken. Soziale Auswirkungen sind erhebliche Menschenrechtsverletzungen wie illegale Vertreibungen. Flächendeckend machen aber vor allem die Preisschwankungen und die sehr niedrigen Preise für Kautschuk den ProduzentInnen große Probleme. Die Kautschukindustrie hat diese Probleme erkannt und erste Initiativen ergriffen. Diese Studie beleuchtet den aktuellen Stand und zeigt auf, welche weiteren Schritte noch folgen müssen.

(Irene Knoke u.a., 56 Seiten)

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ab 10 Stück  3,00

Große Erwartungen. Glaubwürdigkeit und Zusätzlichkeit von Green Bonds

Art.-Nr.: 2018-39

Erscheinungsjahr: 2018

WissenschaftlerInnen warnen immer eindringlicher vor den katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels. Die Berechnungen, wie viel Kapital für ein Umlenken hin zu einer sozial und ökologisch nachhaltigen Wirtschaftsweise benötigt wird, liegen auf dem Tisch. Einigkeit herrscht darüber, dass dieses Kapital größtenteils von privaten Investoren stammen muss. Green Bonds sind hier ein Lichtblick. Die Nachfrage nach diesen Anleihen, über die nachhaltige Projekte finanziert werden, übersteigt das Angebot bei weitem. Aber sind diese Grünen Anleihen wirklich so grün, wie sie behaupten und sorgen sie wirklich für zusätzliches Geld für nachhaltige Projekte? Diese Studie geht beiden Fragen nach und entwickelt einen Vorschlag, wie die Wirkung von Green Bonds gesteigert werden kann.

(Antje Schneeweiß, 48 Seiten)

Green Bonds Project List

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Tagungsdokumentation: Klimafinanzierung durch private und institutionelle Anleger in Deutschland. Hürden und Chancen

Art.-Nr.: 2017-17

Erscheinungsjahr: 2017

SÜDWIND erhielt in den vergangenen Jahren wiederholt Anfragen nach Möglichkeiten für private Investoren, in Klimaprojekte in Entwicklungsländer zu investieren. Nach zahlreichen Gesprächen mit Fachleuten aus den Bereichen der Entwicklungsfinanzierung und den Alternativ- und Kirchenbanken sowie in Anbetracht des Ergebnisses dieses ExpertInnen-Workshops kommen wir nun zu dem Schluss, dass es derzeit nicht möglich ist, in Deutschland derartige Geldanlageprodukte aufzulegen.

(Antje Schneeweiß, 6 Seiten)

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Fact Sheet: Green Bonds – Ein neuer Weg zur privaten Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Art.-Nr.: 2016-44

Erscheinungsjahr: 2016

Banken und Unternehmen treten in den letzten Jahren immer wieder mit „Green Bonds“ oder „Grünen Anleihen“ an die Öffentlichkeit. Was verbirgt sich hinter diesem neuen Angebot?

(Antje Schneeweiß, 4 Seiten)

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Auszug Bankspiegel GLS-Bank 2-2016 zu nachhaltigen Geldanlagen

Art.-Nr.: 2016-42

Erscheinungsjahr: 2016

Kompetenz und Glaubwürdigkeit — zwei zentrale Begriffe, die einem bei der Reise durch die GLS Zentrale immer wieder begegnen. Auch beim „Research“, zu dem Tabea Lutzker und Rebecca Weber gehören. Sie arbeiten an der „Sauberkeit“ des sogenannten Nachhaltigkeitsuniversums, also der Wertpapiere, die die GLS Bank ihren Kundinnen und Kunden offeriert und von denen es momentan rund 120 gibt. Denn wie schlimm wäre das für die ganze GLS Community, wenn sie in Unternehmen investiert, die Kohle und Öl fördern, Panzer bauen oder irgendwo Chemiefässer vergraben?

(2 Seiten)

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PPP Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett?

Art.-Nr.: 2016-21

Erscheinungsjahr: 2016

Wie funktionieren Green Bonds?, Green Bond Emissionen 2010 – 2016, Green Bonds als Chance für nachhaltige Anleger, Gestaltung und Regulierung von Green Bonds, Offene Fragen zu Green Bonds, Empfehlungen an nachhaltige Anleger

(Antje Schneeweiß, 20 Seiten)

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Green bonds – What is inside the black box with the green label? Green bonds – a new way to finance environmental protection and development?

Art.-Nr.: 2016-18

Year of publication: 2016

The financing instrument of green bonds presented in this study could be an in-novative instrument for channelling private investment into sustainable projects. The question still to be answered is whether green bonds as they now stand can do the job.

(Antje Schneeweiß, 46 Pages)

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Green Bonds – Black Box mit grünem Etikett? Grüne Anleihen – ein neuer Weg zur Finanzierung von Umweltschutz und Entwicklung?

Art.-Nr.: 2016-17

Erscheinungsjahr: 2016

Es ist nicht leicht, Geld konsequent nachhaltig zu investieren. AnlegerInnen wissen in den allermeisten Fällen nicht, welche Projekte oder Unternehmen sie mit ihrem Geld unterstützen. Oft können nur spezialisierte Agenturen Auskunft darüber geben, ob ein Unternehmen Rüstungsgüter herstellt oder Arbeitsrechte verletzt. Dabei werden Investitionen in sozial und ökologisch arbeitende Unternehmen und Projekte heute dringend benötigt. Die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (SDG) und der Verpflichtungen der Klimakonferenz Ende 2015 in Paris gehen mit hohen Investitionen einher, die auch von privaten InvestorInnen getätigt werden müssen.

Grüne Anleihen oder Green Bonds sind ein neues Finanzinstrument, das die Bedürfnisse nachhaltiger Anleger sowie den Bedarf an Investitionen, z.B. im Klimaschutz, gleichermaßen bedient, denn das in Green Bonds investierte Kapital wird nur in bestimmten, nachhaltigen Projektkategorien eingesetzt. Allerdings sind viele Green Bonds nicht so transparent wie es zunächst scheint. Die finanzierten Projekte werden oft nur unvollständig veröffentlicht und es bleibt bisweilen unklar, ob sichergestellt ist, dass die Gelder tatsächlich ausschließlich im „grünen Bereich“ eingesetzt werden.

Dieser Band informiert über das Instrument der Green Bonds, stellt kritische Fragen und erhebt Forderungen an eine Regulierung dieses vielversprechenden Anlageinstruments.

(Antje Schneeweiß, 32 Seiten)

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