Publikationen

Forderungen und Argumente für ein starkes EU-Lieferkettengesetz

Art.-Nr.: 2022-13

Erscheinungsjahr: 2022

Schutz der Menschenrechte und eine globale nachhaltige Entwicklung: Die Europäische Union hat sich verpflichtet, zu diesen Zielen beizutragen. Im Angesicht der aktuellen Krisen sind diese Ziele wichtiger denn je. Doch viel zu oft stehen europäische Unternehmen für das Gegenteil: Mit skrupellosen Geschäftspraktiken tragen sie maßgeblich zu gefährlichen Arbeitsbedingungen, ausbeuterischer Kinderarbeit und zerstörten Regenwäldern auf der Welt bei. Viel zu oft müssen Menschen und Umwelt für die Profite von Konzernen aus Europa zahlen.

Es ist an der Zeit, dass Europa Verantwortung übernimmt und ein wirksames EU-Lieferkettengesetz beschließt: So kann Europa für unseren Planeten und seine Menschen einen echten Unterschied machen. Wir sind ein Bündnis aus mehr als 130 zivilgesellschaftlichen Organisationen. In Deutschland haben wir bereits ein Lieferkettengesetz erkämpft. Aufgrund des Widerstands der Wirtschaftslobby hat es aber noch Schwächen und Lücken. Deshalb brauchen wir ein umso stärkeres EU-Lieferkettengesetz, das europaweit verpflichtende Menschenrechts- und Umweltstandards für Unternehmen schafft. Liebes Europa, yes EU can!

(Eva-Maria Reinwald und Uwe Kleinert, 32 Seiten)

 

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Nachhaltige unternehmerische Sorgfaltspflicht: Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission

Art.-Nr.: 2022-11

Erscheinungsjahr: 2022

Der am 23. Februar 2022 von der EU-Kommission veröffentlichte Vorschlag für eine nachhaltigeunternehmerische Sorgfaltspflicht, kurz für ein EU-Lieferkettengesetz, ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Wirtschaft, bei der Mensch und Umwelt im Mittelpunkt stehen. Ziel der Kommission ist es, den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt in Wertschöpfungsketten von europäischen Unternehmen zu verbessern und ein Level Playing Field im EU-Binnenmarkt zu schaffen.

 

(Ulrike Lohr u.a. 39 Seiten)

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Dicussion: How to move closer towards sustainable leather value chains

Art.-Nr.: 2022-10

Year of publication: 2022

There is no product that is “100 percent sustainable”. As the term sustainable development suggests, the concept arguably suits processes better than products, and as of today, there is no finish line to be seen in the sustainability journey.

What is considered sustainable also depends on the perceived alternatives. Those alternatives and perceptions change over time, with new learnings, best practices, visions. This text is meant to trigger debate and to assist actors in the leather industry in perceiving new alternatives. Designers can use this text as a source of information, as food for thought, and as basis for action.

(Jiska Gojowczyk, PhD; Pradeeban Ravi;  10 pages)

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Factsheet: Warum behalten wir unseren Schuh nicht für uns?

Art.-Nr.: 2021-32

Erscheinungsjahr: 2021

Viele gebrauchte Schuhe aus Europa werden in afrikanische Länder exportiert. Diese Praxis wird seit Jahrzehnten kritisch diskutiert. Zahlreiche Argumente zugunsten der bestehenden Märkte um „alte“ Waren greifen zu kurz. Sie blenden strukturelle Ungleichheit, unerwünschte Konsequenzen und Zusammenhänge mit ungerechten Konsum- und Produktionsmustern aus.

(Dr. Jiska Gojowczyk, 5 Seiten)

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PPP Sozialaudits und Beschaffung

Art.-Nr.: 2021-29

Folien zu Vortrag "Sozialaudits und Beschaffung. Das Dilemma am Beispiel Schuhe und Leder"

PPP Sozialaudits und Beschaffung (2021, Dr. Jiska Gojowczyk, 20 Seiten)

Diskussionspapier Sozialaudits Schuhe und Leder

Art.-Nr.: 2021-27

Erscheinungsjahr: 2021

Diese Bestandsaufnahme nimmt neueste Auswertungen des Themenfeldes auf und diskutiert exemplarisch nachhaltige Beschaffung in der Produktgruppe Schuhe und Leder. Öffentliche Einkäufer*innen und Marktteilnehmende der Produktgruppe erhalten tiefere Einblicke in die aktuelle Debatte und Anregungen, diese aufzugreifen.

(Dr. Jiska Gojowczyk, 6 Seiten)

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So wertvoll wie Leder?

Art.-Nr.: 2021-22

Im Factsheet zu seiner neuen Studie belegt das SÜDWIND-Institut gemeinsam mit seiner Partnerorganisation inakzeptable Probleme in türkischen Kleinbetrieben des Ledersektors. Im Sommer 2021 wurden Arbeiter*innen und Arbeitgeber*innen befragt, die in der Türkei Leder, Schuhe, Gürtel oder Taschen herstellen. Auch Expert*innen sowie Eltern von Kindern, die im Sektor arbeiten, kamen bei der Erhebung zu Wort.

(Dr. Jiska Gojowczyk)

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Valuable as leather. Being a leather industry worker and producer in Turkey

Art.-Nr.: 2021-21

In its new study, the SÜDWIND Institute documents unacceptable problems in Turkish small enterprises in the leather sector. In the summer of 2021, workers and employers who produce leather, shoes, belts or bags in Turkey were interviewed. Experts and parents of children working in the sector also had their say in the survey.

 

 

(Sinem Sefa Akay, Jiska Gojowczyk)

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Policy Brief: How to Reverse the Impoverishment of Workers in the Shoe and Leather Sector in the light of the Covid-19 Recession

Art.-Nr.: 2021-04

Erscheinungsjahr: 2021

2020 wurde auf dramatische Weise die Verletzlichkeit der Arbeiter*innen in den globalisierten Schuh- und Lederlieferketten gezeigt. Die aktuellen Erkenntnisse über das Leid der Schuh- und Lederarbeiter*inne in Indien unterstreichen den dringenden Bedarf an starken Maßnahmen durch Schuh- und Lederindustrie und Einzelhändler*innen in Deutschland sowie durch die deutsche und europäische Politik. Diese Maßnahmen müssen im Dialog mit Arbeitnehmervertreter*innen und den relevanten Akteuren der Branche in Indien erfolgen. Entsprechende Unternehmens- und Multi-Stakeholder-Initiativen (MSI) müssen diese Bemühungen unterstützen, ohne die effektiven Kontrollmechanismen der staatlichen Stellen zu untergraben. Die politischen Entscheidungsträger*innen im Deutschen Bundestag und in der EU müssen Gesetze verabschieden, die klar betonen, dass menschenrechtliche Sorgfaltspflicht keine freiwillige Leistung sein kann, sondern verpflichtend sein muss.

(Dr. Jiska Gojowczyk, u.a., 3 Seiten)

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Fact Sheet: Wenn aus zu wenig fast nichts wird

Art.-Nr.: 2021-02

Erscheinungsjahr: 2021

Das Fact Sheet fasst die Ergebnisse einer Studie über die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Arbeiter*innen der Schuh- und Lederherstellung zusammen, welche zwischen Juli und September 2020 in den indischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Uttar Pradesh durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeigen die gravierenden Folgen der Pandemie auf die Einkommens- und Lebenssituation der Arbeiter*innen auf.

(Dr. Jiska Gojowczyk, 6 Seiten)

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