Publikationen zum Thema Baumwolle

Fact Sheet: Nicht existenzsichernd: Löhne in westindischen Textilbetrieben

Art.-Nr.: 2016-26

Erscheinungsjahr: 2016

Patel Cotton Industries ist eine Entkernungsfabrik in der indischen Stadt Dhrangadhra im Bundesstaat Gujarat, die 1995 gegründet wurde und später eine Spinnerei unter dem Firmennamen Omax Cotspin aufbaute. Patel Cotton Industries verarbeitet sowohl kontrolliert ökologische, nachhaltige wie auch konventionelle Baumwolle und arbeitet mit internationalen Standards, wie der Better Cotton Initiative, Cotton Connect, GOTS und Fairtrade zusammen.IKEA und C&A werden explizit als Partner genannt. Omax Cotspin nennt als internationale Kunden C&A, H&M, Marks&Spencer, die Bimeco Group, IKEA und die türkische KIPAS Holding.

Ende 2015 gehörten Patel Cotton Industries und Omax Cotspin zu den zehn Textilbetrieben in Gujarat, von denen insgesamt 101 Beschäftigte im Rahmen einer Untersuchung von SÜDWIND, der Deutschen Kommission Justitia et Pax und der indischen Nichtregierungsorganisation PRAYAS zu den Arbeitsbedingungen in westindischen Textilbetrieben befragt wurden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Fact Sheet: Nur auf dem Papier: Vereinigungsfreiheit in westindischen Textilbetrieben

Art.-Nr.: 2016-25

Erscheinungsjahr: 2016

Raja Industries ist eine Entkernungsfabrik in der indischen Stadt Kadi im Bundesstaat Gujarat. In Entkernungsfabriken wird die Faser der Baumwolle von den anderen Bestandteilen der Baumwollkapseln (Samen und andere Kapselreste) getrennt. Dies geschieht weitgehend maschinell, allerdings halten die sogenannten Charkha-ArbeiterInnen (Charkha = Entkernungsmaschine) die Maschinen am Laufen, in dem sie mögliche Störungen umgehend beseitigen. 15 Charkha-ArbeiterInnen arbeiten insgesamt bei Raja Industries. Weitere Beschäftigte arbeiten beim Entladen der Rohbaumwolle von den LKWs, an der Baumwollpresse, in der Ölmühle oder als Mechaniker und Aufseher.

Ende 2015 gehörte Raja Industries zu den zehn Textilbetrieben in Gujarat, von denen insgesamt 101 Beschäftigte im Rahmen einer Untersuchung von SÜDWIND, der Deutschen Kommission Justitia et Pax und der indischen Nichtregierungsorganisation PRAYAS zu den Arbeitsbedingungen in westindischen Textilbetrieben befragt wurden.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Make in India. Untersuchung zu Arbeitsbedingungen in westindischen Textilbetrieben

Art.-Nr.: 2016-16

Erscheinungsjahr: 2016

Make in India („Mach‘ es / Produzier‘ es in Indien“) – mit diesem Slogan wirbt die indische Regierung um internationale Investitionen, womit wiederum die indische Produktion angekurbelt werden soll. Unter welchen Arbeitsbedingungen dieses „Make in India“ im Textilsektor stattfindet, untersuchen SÜDWIND, PRAYAS und Justitia et Pax in der vorliegenden Studie.

Grundlage der Studie ist eine qualitative Befragung von etwas über 100 Beschäftigten aus zehn verschiedenen westindischen Textilbetrieben, die über ihre Arbeitsund Lebensbedingungen Auskunft geben. Gravierende Probleme in den Bereichen Arbeitszeiten, Entlohnung und Vereinigungsfreiheit wurden bei der Befragung festgestellt und in dieser Studie erläutert. Ebenso werden die Beziehungen der untersuchten Betriebe zu internationalen AuftraggeberInnen und Standardinitiativen in den Firmenporträts im Anhang dargestellt.

(Dr. Sabine Ferenschild, 32 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Make in India. Working Conditions in West-Indian Textile Companies

Art.-Nr.: 2016-12

Year of publication: 2016

On the occasion of a fact finding mission to Gujarat together with the Clean Clothes Campaign (Germany) and Südwind e.V. in January 2015 the German Commission for Justice and Peace got in touch with PRAYAS in India. Südwind e.V. and PRAYAS are two institutes doing investigative work on labour conditions in the informal economy. In 2015 and 2016 the authors Dr Sabine Ferenschild and Sudhir Katiyar produced two studies on labour conditions in the textile value chain, ‚Hard Work for Soft Fibres‘ and ‚Make in India‘. Both studies describe working conditions and labour rights violations in different stages of cotton production and processing.

(Dr. Sabine Ferenschild and others, 48 Pages)

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Tagungsdokumentation: Harte Arbeit für weiche Fasern. Ansätze zur Überwindung von Arbeitsrechtsverletzungen in der Baumwollproduktion

Art.-Nr.: 2015-24

Erscheinungsjahr: 2015

Unsere heutige Fachtagung ist aus der Sicht der Veranstalterinnen nicht das Ende eines Projekts, sondern ein Zwischenschritt auf dem größeren und längeren Weg zu durchgreifenden und überzeugenden Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der Baumwollproduktion und der textilen Kette.

(Dr. Sabine Ferenschild u.a., 39 Seiten)

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Fact Sheet: Niedriglöhne und Kinderarbeit – Arbeit in der Produktion von Baumwollsaatgut in Indien

Art.-Nr.: 2015-21

Erscheinungsjahr: 2015

Das vorliegende Fact-Sheet gibt einen Überblick über die Strukturen und Arbeitsbedingungen im ersten Produktionsschritt, der Baumwollsaatgutproduktion, im indischen Bundesstaat Gujarat.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Fact Sheet: Die Entkernung von Baumwolle – Harte Arbeit für weiche Fasern

Art.-Nr.: 2015-20

Erscheinungsjahr: 2015

Der indische Bundesstaat Gujarat – im Westen Indiens gelegen – ist der bedeutendste Baumwollproduzent innerhalb des Landes und deshalb auch ein Hauptzentrum der Baumwollentkernung. Die Entkernung der Rohbaumwolle ist nötig, um die Baumwollfasern und damit die wichtigste Naturfaser in der Textilindustrie, zu gewinnen. Die Entkernungsindustrie siedelt sich in der Nähe der Anbaugebiete an, weil die nicht entkernte Baumwolle in Volumen und Gewicht viel aufwendiger zu transportieren wäre als die Baumwollfasern, die nur rund 40 % des Gewichts der Rohbaumwolle ausmachen.

(Dr. Sabine Ferenschild, 4 Seiten)

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Harte Arbeit für weiche Fasern. Arbeitsrechtsverletzungen in indischen Entkernungsfabriken

Art.-Nr.: 2015-12

Erscheinungsjahr: 2015

Überlange Arbeitszeiten, niedrige Löhne, fehlende Arbeitsverträge - diese Missstände treten in der gesamten textilen Kette auf. Die vorliegende Studie untersucht die Arbeitsbedingungen in indischen Entkernungsfabriken, in denen die Rohbaumwolle zu Baumwollfasern verarbeitet wird. Auf der Grundlage einer Befragung von Beschäftigten aus vier Entkernungsfabriken im indischen Bundesstaat Gujarat, die vom SÜDWIND-Partner PRAYAS Ende 2014 durchgeführt wurde, entsteht ein beklemmendes Bild der Arbeitswelt in der Baumwollproduktion.

Die vorliegende Studie wird von PRAYAS und SÜDWIND gemeinsam herausgegeben und ist ein Beitrag zur Arbeitsgruppe BaumwollePlus der Kampagne für Saubere Kleidung, die sukzessive arbeitsbezogene Missstände auf den verschiedenen Stufen der textilen Kette untersuchen und Ansätze zu ihrer Behebung aufzeigen will.

(Dr. Sabine Ferenschild u.a., 32 Seiten)

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Anzahl Preis
ab 1 Stück 5.00
ab 10 Stück 3.00

Positionspapier über die Herausforderungen und Lücken von Zertifizierungsansätzen

Art.-Nr.: 2015-10

Erscheinungsjahr: 2015

Weltweit wird ein großer Teil der agrarischen Produkte von Bäuerinnen und Bauern produziert, die auf sehr kleinen Flächen wirtschaften. Besondere Anforderungen der Pflanzen, Flächengrößen, Infrastruktur, Marktzugang, schwankende Preise sowie die politische Situation in den Anbauregionen sind nur einige der vielen Faktoren, die die Lebenssituation von Bäuerinnen und Bauern mitbestimmen. Viele von ihnen sind nicht dazu in der Lage, ökonomisch, sozial und ökologisch nachhaltig zu wirtschaften.

Um dies zu verändern haben standardsetzende Organisationen Kriterien entwickelt, wie eine nachhaltige Produktion aussehen sollte. Die Einhaltung dieser Kriterien wird in der Regel durch Audits überwacht und in vielen Fällen werden die Produkte in den Verkaufsregalen mit einem Label gekennzeichnet, um Konsumenten und Konsumentinnen auf die Einhaltung der Anforderungen hinzuweisen. Evaluierungen zeigen, dass standardsetzende Organisationen zwar eine wichtige Rolle auf dem Weg hin zu mehr Nachhaltigkeit spielen, jedoch nur einen Teil der erforderlichen Veränderungen in Gang setzen können.

(Friedel Hütz-Adams, 47 Seiten)

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PPP Afrikas weißes Gold. Ein moderner Dreieckhandel

Art.-Nr.: 2014-34

Erscheinungsjahr: 2014

1.Einführung

2.Vom Baumwollfeld zum Weltmarkt am Beispiel Afrika

3.Chinesisches Engagement in Afrika: Eine Win-Win-Situation?

4.Europa im textilen Dreieckhandel

(Dr. Sabine Ferenschild, 19 Seiten)

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