Termine/Veranstaltungen

Politische Forderungen nach Transparenz am Beispiel der Debatte um das Lieferkettengesetz

Online-Veranstaltung im Rahmen einer Reihe der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Zur Reihe:

Je länger und komplexer die Lieferkette, desto höher ist in der Regel das Risiko für Missstände und Verstöße. Ein Paradebeispiel dafür sind Textilien: Laut Global Slavery Index gehören Kleidungsstücke zu den importierten Produkten mit dem zweithöchsten Risiko für Menschenrechtsverletzungen innerhalb globaler Lieferketten. Bis ein T-Shirt in den Läden hängt, legt es bis zu 20.000 Kilometer zurück; allein 100 Arbeitsschritte sind für die Produktion nötig.

Dass Transparenz und Kontrolle notwendige Schritte sind, um Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen zu minimieren, ist auch in der Politik angekommen. Aber wie weit sind Unternehmen auf diesem Weg? Welche Modelle gibt es bereits, in welche Richtung gehen gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Debatten und wie können Konsument*innen Einfluss nehmen, damit Produktionsketten sicherer werden? Antworten werden im Rahmen der Themenreihe „Sustainability in Trade: Eine Frage der Transparenz?“ vorgestellt und diskutiert.

 
Die vierte Veranstaltung aus der Reihe findet unter dem Thema "Politische Forderungen nach Transparenz am Beispiel der Debatte um das Lieferkettengesetz" am Montag, 28.06.2021, 19 Uhr statt – mit Eva-Maria Reinwald von SÜDWIND e.V.
 
 
Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe und die Zugangsdaten gibt es unter www.fairtrade-universities.de/transparenz.

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