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Welt retten mit dem Einkaufskorb? Wie Globalisierung menschenwürdig gestaltet werden kann

Welt retten mit dem Einkaufskorb? – Wie Globalisierung menschenwürdiger gestaltet werden kann

 

Einstürzende Textilfabriken, verheerende Arbeitsbedingungen in Elektronikfabriken, Vertreibungen für Rohstoffabbau, Kinderarbeit auf Plantagen. Zahlreiche Berichte aus Ländern des Globalen Südens zeigen: Menschenrechtsverletzungen sind keine Seltenheit in der Herstellung von Produkten unseres Alltags. Die Corona-Krise führte uns in besonderer Weise vor Augen, wie verletzlich globale Lieferketten sind und wie sehr die Übernahme globaler Verantwortung in unser aller Sinne liegt. So wurden etwa in den Produktionsländern unserer Kleidung Millionen Beschäftigte in die Armut entlassen, da Textilfirmen ihre Aufträge stornierten.

Als Hebel zur Veränderung gerät oft zunächst unser eigener Konsum ins Blickfeld. Ein ganzer Siegeldschungel verspricht Fairness und Umweltschutz. Das Weltretten mit dem Einkaufskorb kann Veränderung anstoßen, aber hat auch Grenzen. Welche politischen Prozesse und Gestaltungsmöglichkeiten gibt es national wie international, um die Einhaltung menschenrechtlicher Standards bei der Herstellung unserer Produkte zu fördern? Wie steht es um die Debatte um das von Bundesarbeitsminister Heil und Bundesentwicklungsminister Müller angekündigte Lieferkettengesetz?

Zu diesen Themen informiert Eva-Maria Reinwald in einem Vortrag. Sie ist Promotorin für globale Wirtschaft und Menschenrechte beim SÜDWIND-Institut in Bonn.

 

Ort: Naturschutzzentrum Bruchhausen, Bruchhauser Straße 47-49, 40699 Erkrath

Zeit: 14.10.2020, 18:00 Uhr

 

Naturschutzzentrum Bruchhausen

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