Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen globaler Lieferketten aufzeigen, beispielsweise in einer Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in gesundheitsschädlichen Produktionsbedingungen.

Die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt im eigenen Land“ – unter diesem Motto steht die Arbeit der Eine-Welt-PromotorInnen, die Dialog und Engagement für Globale Gerechtigkeit fördern, Veränderungen anstoßen und ExpertInnen-Wissen bereitstellen. In NRW wird diese Arbeit durch Engagement Global, Außenstelle NRW und das Eine Welt Netz NRW koordiniert.

Informationen zum NRW-PromotorInnen-Programm finden Sie hier. Informationen zum bundesweiten PromotorInnen-Programm sind hier zu finden.

Die Fachstelle „Globale Wirtschaft und Menschenrechte“ wird über Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Staatskanzlei NRW gefördert.

Publikationen

Die Corona-Pandemie und die gebotenen Kontaktbeschränkungen stellen auch das Engagement für ein Lieferkettengesetz vor Herausforderungen. Wir müssen neue Formen des Aktivwerdens finden und in unserer Ansprache auf die veränderte Situation eingehen. Doch gerade die Auswirkungen der Pandemie in den globalen Lieferketten zeigen: Der Einsatz für einen gesetzlichen Rahmen ist jetzt wichtiger denn je.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: NRW-Landesregierung soll sich hinter ein starkes Lieferkettengesetz stellen

[Bonn, 03.04.202 Um ein Lieferkettengesetz, das Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards im Ausland verpflichten soll, wird im Bundeskabinett aktuell heftig gerungen. Der Ausschuss für Europa und Internationales des Landtag NRW berät in seiner morgigen Sitzung über eine Unterstützung eines solchen Gesetzesvorhabens durch die Landesregierung. Das Bonner SÜDWIND-Institut engagiert sich in der Initiative Lieferkettengesetz für einen starken gesetzlichen Rahmen und fordert die Landesregierung zu einer klaren Positionierung für ein starkes Gesetz auf.

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Audio/Video

Kurz erklärt: Mobiltelefone- Schatzkisten mit Geschichte

Kaum ein Produkt enthält so viele unterschiedliche Rohstoffe wie ein Smartphone. Welche Probleme für Mensch und Umwelt treten in der Lieferkette von Mobiltelefonen auf? Wie kann man sich in Handyaktionen für Veränderung engagieren? Antworten gibt´s im Video.

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Termine/Veranstaltungen

03. Dezember 2020

Düsseldorf

03.-04.12.2020

Mit einem SÜDWIND-Infostand

16. November 2020

Online-Veranstaltung

16.11.2020, 18:00 Uhr

im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz

14. Oktober 2020

Erkrath

14.10.2020, 18:00 Uhr

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

12. Oktober 2020

Online-Veranstaltung

12.10.2020, 18:00 Uhr

im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz

06. Oktober 2020

Online-Seminar-Reihe

06.-12. Oktober 2020

 

30. September 2020

Ratingen

30.09.2020, 19:30 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

28. September 2020

Kamp-Lintfort

28.09.2020, 19:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

27. September 2020

Weltgarten Kamp-Lintfort

27.09.2020, 12:00-16:00

Fotoaktion mit Eva-Maria Reinwald

26. September 2020

Bonn, Universitätsclub

10:00-16:00 Uhr

24. September 2020

Iserlohn

24.09.2020, 19:30 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

23. September 2020

Remscheid

23.09.2020, 19:00

Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

22. September 2020

Hilden

22.09.2020, 19:00

Vortrag mit Eva-Maria Reinwald

22. September 2020

Online-Veranstaltung

22.09.2020, 15:00 Uhr

im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz

19. September 2020

Dortmund - Messe Fair Friends

19.09.2020, 15:00

Diskussion mit Eva-Maria Reinwald

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Aus unseren Netzwerken

Stellungnahme der Treaty Alliance Deutschland zum überarbeiteten Entwurf zum UN-Treaty

Nach bislang fünf Verhandlungsrunden zu einem verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty) legte die ecuadorianische Verhandlungsleitung im August 2020 einen überarbeiteten Vertragsentwurf ("Second Rivised Draft") vor, der Grundlage der sechsten Verhandlungsrunde (26.-30.10.2020) ist. Die Treaty Alliance Deutschland wertet den Entwurf als wichtigen Schritt zur menschenrechtlichen und ökologischen Ausrichtung der Weltwirtschaft.

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Recht und Gerechtigkeit

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

Bausteine für Gottesdienste oder politische Abendgebete und weitere Anregungen zum Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppen in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung.

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