Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen globaler Lieferketten aufzeigen, beispielsweise in einer Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in gesundheitsschädlichen Produktionsbedingungen.

Die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt im eigenen Land“ – unter diesem Motto steht die Arbeit der Eine-Welt-PromotorInnen, die Dialog und Engagement für Globale Gerechtigkeit fördern, Veränderungen anstoßen und ExpertInnen-Wissen bereitstellen. In NRW wird diese Arbeit durch Engagement Global, Außenstelle NRW und das Eine Welt Netz NRW koordiniert.

Informationen zum NRW-PromotorInnen-Programm finden Sie hier. Informationen zum bundesweiten PromotorInnen-Programm sind hier zu finden.

Die Fachstelle „Globale Wirtschaft und Menschenrechte“ wird über Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Staatskanzlei NRW gefördert.

Publikationen

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: NRW-Landesregierung soll sich hinter ein starkes Lieferkettengesetz stellen

[Bonn, 03.09.2020] Um ein Lieferkettengesetz, das Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards im Ausland verpflichten soll, wird im Bundeskabinett aktuell heftig gerungen. Der Ausschuss für Europa und Internationales des Landtag NRW berät in seiner morgigen Sitzung über eine Unterstützung eines solchen Gesetzesvorhabens durch die Landesregierung. Das Bonner SÜDWIND-Institut engagiert sich in der Initiative Lieferkettengesetz für einen starken gesetzlichen Rahmen und fordert die Landesregierung zu einer klaren Positionierung für ein starkes Gesetz auf.

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Audio/Video

Konzerne in der Verantwortung
Unternehmen sollen für ihre Geschäftsaktivitäten im Ausland und entlang der Warenproduktion Menschenrechte achten und die Umwelt schützen? Dafür setzen sich die Initiative Lieferkettengesetz in Deutschland und die Konzernverantwortungsinitiative in der Schweiz ein.

Ein Beitrag mit Eva-Maria Reinwald

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Termine/Veranstaltungen

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Aus unseren Netzwerken

Stellungnahme der Treaty Alliance Deutschland zum überarbeiteten Entwurf zum UN-Treaty

Nach bislang fünf Verhandlungsrunden zu einem verbindlichen UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty) legte die ecuadorianische Verhandlungsleitung im August 2020 einen überarbeiteten Vertragsentwurf ("Second Rivised Draft") vor, der Grundlage der sechsten Verhandlungsrunde (26.-30.10.2020) ist. Die Treaty Alliance Deutschland wertet den Entwurf als wichtigen Schritt zur menschenrechtlichen und ökologischen Ausrichtung der Weltwirtschaft.

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Recht und Gerechtigkeit

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

Bausteine für Gottesdienste oder politische Abendgebete und weitere Anregungen zum Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppen in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung.

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