Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte

Die globalisierte Wirtschaft und ihre (De-)Regulierungssysteme beeinflussen die Lebenssituation von Menschen weltweit. Menschenrechtsverletzungen lassen sich an verschiedenen Stellen globaler Lieferketten aufzeigen, beispielsweise in einer Lebensgrundlagen zerstörenden Rohstoffgewinnung oder in gesundheitsschädlichen Produktionsbedingungen.

Die im Rahmen des Eine-Welt-PromotorInnen-Programms NRW eingerichtete Fachstelle Globale Wirtschaft und Menschenrechte möchte auf menschenrechtsverletzende Strukturen globalen Wirtschaftens hinweisen und Wege zur Veränderung aufzeigen. Dies geschieht über Bildungsarbeit und die Qualifizierung von MultiplikatorInnen, die Entwicklung und Bekanntmachung von Handlungsangeboten sowie Netzwerkarbeit.

„Nachhaltige Entwicklung beginnt im eigenen Land“ – unter diesem Motto steht die Arbeit der Eine-Welt-PromotorInnen, die Dialog und Engagement für Globale Gerechtigkeit fördern, Veränderungen anstoßen und ExpertInnen-Wissen bereitstellen. In NRW wird diese Arbeit durch Engagement Global, Außenstelle NRW und das Eine Welt Netz NRW koordiniert.

Informationen zum NRW-PromotorInnen-Programm finden Sie hier. Informationen zum bundesweiten PromotorInnen-Programm sind hier zu finden.

Die Fachstelle „Globale Wirtschaft und Menschenrechte“ wird über Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und durch die Staatskanzlei NRW gefördert.

Publikationen

Die Ausstellung „Schafft Recht und Gerechtigkeit“ richtet sich an Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, die sich in der Initiative Lieferkettengesetz für einen gesetzlichen Rahmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards engagieren möchten.

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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Gegen Gewinne ohne Gewissen – Breites Bündnis der Zivilgesellschaft fordert Lieferkettengesetz

[Berlin, 10. September 2019] Die Bundesregierung muss deutsche Unternehmen gesetzlich zur weltweiten Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards verpflichten. Das fordert ein breites Bündnis aus 64 zivilgesellschaftlichen Organisationen anlässlich des siebten Jahrestages der verheerenden Brandkatastrophe in der Textilfabrik Ali Enterprises in Pakistan.

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Audio/Video

Kurz erklärt: Mobiltelefone- Schatzkisten mit Geschichte

Kaum ein Produkt enthält so viele unterschiedliche Rohstoffe wie ein Smartphone. Welche Probleme für Mensch und Umwelt treten in der Lieferkette von Mobiltelefonen auf? Wie kann man sich in Handyaktionen für Veränderung engagieren? Antworten gibt´s im Video.

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Termine/Veranstaltungen

05. Oktober 2020

Bonn

05.10.2020, 19:15 Uhr

Vortrag mit Eva-Maria Reinwald

18. Juni 2020

Hamm

28.06.2020, 19:00 Uhr

Diskussionsveranstaltung mit Eva-Maria Reinwald

14. Mai 2020

Erkrath

14.05.2020, 19:00 Uhr

Vortrag von Eva-Maria Reinwald

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Aus unseren Netzwerken

Stellungnahme zur Fortschreibung der deutschen Rohstoffstrategie

Am 15. Januar 2020 beschloss das Bundeskabinett die aktualisierte Rohstoffstrategie. Trotz der Kritik aus der Zivilgesellschaft werden die Themen Menschenrechte und Nachhaltigkeit darin vernachlässigt. Wie sie besser verankert werden könnten beschreibt die Stellungnahme des Arbeitskreis Rohstoffe, die SÜDWIND mit unterzeichnet hat.

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Recht und Gerechtigkeit

Ausstellung "Schafft Recht und Gerechtigkeit" für Gemeindehäuser

Die Ausstellung "Schafft Recht und Gerechtigkeit" steht als Roll-Up-Ausstellung und Plakatausstellung zur Verfügung. Sie richtet sich an Kirchengemeinden, die sich in der Initiative Lieferkettengesetz engagieren.

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