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Aktuelles/Pressemitteilungen

Pressemitteilung: Kakao-Barometer 2020 - Nur struktureller Wandel in der globalen Kakaolieferkette kann Armut beseitigen

[Berlin/ Bonn, 1. Dezember 2020] Mit der Veröffentlichung des Kakao-Barometers 2020 schlagen die Herausgeber Alarm: Nach zwei Jahrzehnten fehlgeschlagener Bemühungen gehören Armut und Kinderarbeit noch immer zum Alltag von Kakaobauernfamilien. Die entwicklungspolitischen Organisationen INKOTA-netzwerk, SÜDWIND-Institut und Solidaridad fordern als Mit-Herausgeber des Kakao-Barometers Unternehmen und Regierungen dazu auf, ihre Versprechen zur Beendigung der Entwaldung, von Armut und Menschenrechtsverletzungen im Kakaosektor einzuhalten. Dafür sind die Beteiligung von Bauern und Bäuerinnen sowie Arbeiter*innen an Entscheidungsprozessen und die Zahlung existenzsichernder Preise im Kakaosektor nötig.

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Zuletzt erschienen

Studie: Zwischen Angst und Hoffnung im Globalen Süden

Im Jahr 2013 verkündete der chinesische Präsident Xi Jinping bei Besuchen in Kasachstan und Indonesien einer großen Initiative zum Ausbau der regionalen Verbundenheit. Inspiriert von der legendären Seidenstraße bezeichnete er sie als „Neue Seidenstraße“. Sie ist ein ehrgeiziges Projekt zur Ankurbelung des internati­onalen Handels und der Investitionsströme zwischen China und den Ländern Zentralasiens, Osteuropas und Afrikas und soll auch den Aufstieg Chinas als globale Macht untermauern. Für die Länder des Globalen Südens bietet die Initiative sowohl Chancen als auch Risiken, die jedoch sehr unterschiedlich ausfallen können. So gibt es einerseits enorme makroökonomische Potenziale insbesondere für einige Länder mit mittleren Einkommen in der ASEAN Region. Andererseits drohen Länder mit niedrigen Einkommen, schwachen Institutionen und korrupten Regierungen durch die chinesische Infrastrukturfinanzierung aber auch in eine Schuldenfalle zu geraten. Weitere Probleme umfassen die negativen ökologischen Folgen vieler Infrastrukturprojekte der BRI oder mangelnde Sozialstandards.

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Aus unseren Netzwerken

Pressemitteilung: Lebensversicherer treten bei Nachhaltigkeit weiter auf der Stelle

[Berlin/Bonn/Bremen, 03.12.2020] Zum zweiten Mal überprüfte die Berliner NGO Facing Finance die Nachhaltigkeitsstandards deutscher Lebensversicherer. Im Rahmen des Projektes Fair Finance Guide Deutschland wurde dafür die Erfüllung von internationalen Nachhaltigkeitsstandards an Hand von rund 150 Einzelkriterien aus den Bereichen Klima, Korruption, Geschlechtergleichheit, Menschenrechte, Arbeitsrechte, Natur & Umwelt, Steuern, Rüstung und Transparenz analysiert. Geprüft wurden die veröffentlichten Selbstverpflichtungen von sechs in Deutschland tätigen Lebensversicherungen. Das Projekt wird von der schwedischen Entwicklungsagentur Sida gefördert.

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Konzerne in der Verantwortung
Unternehmen sollen für ihre Geschäftsaktivitäten im Ausland und entlang der Warenproduktion Menschenrechte achten und die Umwelt schützen? Dafür setzen sich die Initiative Lieferkettengesetz in Deutschland und die Konzernverantwortungsinitiative in der Schweiz ein.

Ein Beitrag mit Eva-Maria Reinwald

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Recht und Gerechtigkeit

Handreichung zum kirchlichen Engagement in der Initiative Lieferkettengesetz

Bausteine für Gottesdienste oder politische Abendgebete und weitere Anregungen zum Engagement von Kirchengemeinden und kirchlichen Gruppen in der Initiative Lieferkettengesetz finden sich in dieser Handreichung.

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Aus unserem Blog

Covid 19 bremst Investitionen in die Seidenstraße. Kann die Krise als Chance genutzt werden?

Für Saisonarbeiterinnen in Indien ist sexuelle Gewalt Alltag

Nachhaltigkeit beginnt auf dem Feld

Menschenrechts-Dilemma*

Stimmen über Südwind

SÜDWIND ist anders und ich denke, dass dies als Kompliment verstanden wird. Wenn etwas von SÜDWIND kommt, wissen wir es hat Hand und Fuß und ist schlicht gut.

Dr. Gregor von Fürstenberg, Vizepräsident Missionsnetzwerk missio

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Was wäre nachhaltiges Investment ohne SÜDWIND? Wie eine Suppe, in der die entscheidende Brise Salz fehlt!

Robert Haßler, Vorstandsvorsitzender der oekom research AG

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